Ausrüstung

Trekking

Packtaschen:

Wir fertigen für jede Tour, entsprechend den Gegebenheiten vor Ort, neue Satteltaschen aus Leder, oder ändern bestehende ab, so dass wir optimal ausgerüstet sind. Für die Pyrenäen werden wir deshalb z.B. auf jedem Pferd 2 x 1,5 ltr. Flüssigkeit transportieren. Pachlavan wird wieder Kraftfutter in seinen beiden Vordertaschen mitführen.
 

Warum Leder ?

Erstens ist Leder als Naturprodukt unser bevorzugtes Material, und es ist dank den spezifischen Eigenschaften weitgehends wasserdicht und diffusionsfähig. Wir verwenden geöltes Wasserbüffelleder und pflanzlich gegerbtes Leder, schneiden dies nach eigenen Vorlagen zu und vernähen es mit Lederriemen, die durch 4 mm Löcher gezogen werden. So sind unsere Taschen strapazierfähig, leicht zu reparieren und die Lederriemen können für die Reparatur aber auch für andere Zwecke verwendet werden. Unsere Taschen sind mit Klettverschlüssen versehen, diese haben den Vorteil gegenüber Riemchen, dass diese nicht am Ast einhängen und reissen können.Wichtig ist, dass wir die Taschen an drei Punkten fixieren können, einmal oben am Sattel, einmal nach vorne zum Steigbügel und einmal nach Unten mittels Bauchgurt. So können wir auch traben und gallopieren, ohne dass das Zeugs in der Gegend rum fliegt.

Neben der Satteltasche haben wir eine Banane, die wir mittels Gurtriemen am Cantle befestigen, die Tasche ist 60 bis 80 cm lang und 20-25  cm breit und hoch. Ebenfalls aus Leder mit Klettverschluss.

Die Vordertaschen, sind 50 cm lang 15 x 10 cm und ebenfalls mit Klettverschlüssen versehen. Diese werden oben am Horn eingehängt und in der Mitte an einem Ring am Sattel befestigt.

 

Sattelpad

Die Sattelpads die heute angeboten werden sind für einen Wanderritt nicht optimal. In der Regel sind sie zu kurz bzw. zu klein, deshalb haben wir für die langen Trekks folgende Lösung entwickelt. Wir haben eine Wolldecke (ohne Synthetik Anteile, jedoch Baumwolle oder Viskoseanteile erlaubt) zerschnitten und legen die so aufs Pferd, dass die Satteltaschen und Vordertaschen alle gut untgerlegt sind. Dann kommt ein gekauftes Pad (oder in meinem Fall ein selbstgefertigtes Pad) oben drauf und dann der Sattel.

Mein eigenes Pad, besteht aus einem Navajo-Pad, welches ich gefaltet und dreiseitig mit Lederriemen zusammengenäht habe. In diesem Sack ist eine ca. 3 cm starke Schaumstoff-Platte sowie eine Flauschdecke auf Mass gefaltet, so dass ich etwa 5 cm Paddicke habe. Die Decke kann gewendet und gewaschen werden, das Pad wird nicht schmutzig und ich kann es nachst als Matratze verwenden, die Flauschdecke ist meine Abschwitzdecke fürs Pferd, bezw. meine Zudecke in kalten Nächten (-5°C).

Knotenhalfter

Entgegen der landläufigen Meinung bin ich überzeugt, dass ich bei entsprechender Ausbildung meines Pferdes mit dem Knotenhalfter die gleiche Einwirkung habe, wie bei einem Gebiss und reite deshalb seit 5 Jahren nur noch mit Knotenhalfter. Der Vorteil ist, dass mein Pferd, sehr wenig am Kopf hat, darunter nicht schwitzt und jederzeit saufen und fressen kann, ohne dass ich was montieren oder demontieren muss. Auch anbinden lassen sich unsere Pferde damit ohne Probleme, ausser im Hänger, verwenden wir das Knotenhalfter überall.

Regenponcho (BW = Biwacksack oder Zelt)
Weidezaungerä, Litze und Zaunstangen
Wassersack