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Alpentrekking - Wanderreiten

The adventure of trusting your horse in high mountains.
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« Älter: 2010 Frohnleichnam 3.-6.6.10 Thur - Töss -Rhein - Ritt
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2010 Los Pirineos

08/06/2010

Los Pirineos

Was für ein Klang. Seit Dezember sind wir dran, die Details der 4 wöchigen Tour aus zu arbeiten. Schwierig ist, dass die andere Kultur so anders tickt. Emails beantworten - manana - manana, aber kommt Zeit kommt Rat. Aber der Reihe nach.
Wir sind am trainieren. Pach und Flash sind beide fit, Pachlavan obwohl er einen Einschuss hatte und obwohl er sich mit einem Kreuzverschlag abplagte. Warum kann dir die Pat vielleicht irgendwann mal erklären. Er läuft jetzt sauber mit und solange es kühl ist, bleibt auch Flash der Alte. So haben wir dieses Frühjahr schon einige schöne Touren absolviert. 2 Tage Schnee im Februar, Ostern, Auffahrt und Fohnleichnam, mit jeweisl 3 bzw. 4 Reittagen mit insgeamt etwa 700 km. Aber wri kommen auch an unsere Grenzen. So ist Flash am letzten Wochenende am letzten Tag (nach 200 km und fast komplettem Gepäck)  steif gegangen, obwohl er noch immer vorne mitlaufen wollte. Aber auch das Tempo war nicht wie gewohnt, so dass ich ihn ab jetzt etwas schonen werde, denn die Kondition und Ausdauer hat  er für die Pyrenäen. Jetzt muss nur noch ich selber an meiner Fittness weiter arbeiten und schauen dass ich meine Kondition optimiere. Obwohl eigentlich geht es ganz gut. Laufen ist eh kein Problem und inzwischen sind auch 10 Stunden Sattelsitz im Trab und Schritt auszuhalten.

Wir haben Kartenmaterial (Papier) besorgt und jeden Bericht über Pyrenäen gelesen, den wir im Internet finden konnten. Die Karten sind sehr schön, bunt und leider ungenau, so dass wir wieder viel Spass haben werden vor Ort. Aber wir kennen es ja und deshalb habe ich mir die Garmin Topo für Spanien und Frankreich besorgt, so dass wir wenigstens mit dem GPS arbeiten können. Es gibt drei mögliche Routen, die GR10 in Frankreich, welche nördlich parallel zur HRP Haute Route Pyreneä und der GR 11 in Spanien verläuft. Die drei Wege sind nur etwa 15-20 km auseinander und der HRP verläuft partiell auf beiden, so dass wir ohne Probleme wechseln können. Wir werden neben den üblichen kartentechnischen Anforderungen auch noch mit der Situation von freilebenden Pferden, Bären und Tagen ohne Zivilisationskontakt konfrontiert werden. Aber Abenteuer ist eben Abenteuer, so wer will sich beklagen.

Pat muss noch ein neues Pad besorgen, während ich mich mit passenden Schuhen rumschlage, meine Stiefel sind einfach zu warm für Spanien. Die GTA-Packtaschen wurden wieder aufgemöbelt und umgebaut, so dass die Getränke Flaschen jetzt vorne an der Tasche sind und hinten Zaunwerkzeug und Hobo-Ofen verstaut werden kann. Jetzt müssen sie nur noch gefettet und imprägniert werden, damit sie wasserdicht sind. Die Vorderpacktaschen von Pat und meine eigenen muss ich reparieren und Pats etwas kürzen, damit sie am neuen Sattel besser zu befestigen sind. Und dann gilt es in den nächste Tagen ein Carnet ATA und die Fahrtroute sowie Uebernachtungsstation für die 1000 km lange Hängerfahrt zu organieseren. Wir werden nachts fahren, und die Pferde jeweisl tagsüber ruhen und weiden lassen. Unten angekommen, werden ich den Hänger an den Zielort bringen und mich mit Flugzeug und Zug zurück an den Start begeben. Aber all diese Stationen gilt es noch zu kontaktieren und die Termine zu vereinbaren. Pats Schwester wird uns dabei helfen, denn sie kann fliessend Spanisch. Ebenso muss in etwa 14 Tagen die Ausrüstung zusammengestellt sein, damit wir unseren Notvorrat an die Zwischenstation nach Spanien schicken können. Am  selber entwickelten Zelt sind noch die letzten Details zu verbessern und ich muss mir noch ein neues Handy mit Internetanschluss und externer Speicherkarte besorgen, damit ich den Blog mit Bildern bestücken kann, wenn wir dann unterwegs sind.

Die Strecke wird diesmal etwas kürzer sein, die Pyrenäen sind Luftlinie nur 470 km so dass wir auf ca. 800 km Distanz kommen werden. Höhenmeter werden es wohl wieder an die 50.000 werden, aber das ganze gibt uns doch etwas mehr Zeit und damit kürzere Etappen und längere Erholungszeit für Flash als letztes Jahr. Ich denke es ist gut so, denn es soll ja auch den Pferden Spass machen und ich möchte Flash nicht überfordern, der mit seinen 20 Jahren noch immer alles gibt, was er hat und unglaubliches zu leisten im Stande ist.

 


 

Kommentare (0) | 08.06.2010 del.icio.us Favicon Email Favicon Google Favicon Print Favicon TwitThis Favicon


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