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    <title type="text">Blog</title>
    <subtitle type="text">Blog:</subtitle>
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    <updated>2011-09-05T19:55:35Z</updated>
    <rights>Copyright (c) 2011, Peter van der Gugten</rights>
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      <title>2011 Mongolia &#45; Altai</title>
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      <published>2011-08-25T19:48:34Z</published>
      <updated>2011-09-05T19:55:35Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Ein Traum wird wahr. Reiten ohne Grenzen in einer fast endlosen Grossartigen Landschaft. T&auml;ler 5 km Breit und 200 km lang und 20 Jurten unterwegs. Kristallklare Seen, unz&auml;hlige flache B&auml;che und ein paar reissende Str&ouml;me. Wir sind auf 2500 bis 3000 m uM. unterwegs und in der ferne Gr&uuml;ssen imposante Gletscher.</p>
<p>
	Pferde, Kamele, Yaks, Schafe und Kashmirziegen sowie einzelne kleinrassige K&uuml;he kreuzen unsere Pfade durch Hochmoore und Steinw&uuml;sten die herrlich duften. Die Gastfreundschaft der Kasachen ist unglaublich. Ein sehr h&ouml;flich und leises Volk.</p>
<p>
	Wir sind endlich nach 12 Tagen in Altai angekommen. Strom und Mobilfunk stehen ab 7:00 Uhr zur Verf&uuml;gung. Wir k&ouml;nnen der Familie ein erstes Lebenszeichen senden. Die Reise war abenteuerlich und anstrengend. Das erste weil wir wie auf einem anderen Planeten unterwegs sind mit 30&deg;C &uuml;ber Mittag und minus Graden in der Nacht. St&uuml;rmische Winde dr&uuml;cken die Seitenw&auml;nde des Zelte so ein, dass der Platz drin echt eng wird.</p>
<p>
	Wir reiten durch endlos scheidende W&uuml;sten und &uuml;berqueren Gletscherb&auml;che auf den abstrusesten Konstrukten, die hier Br&uuml;cken genannt werden. Die P&auml;sse die wir erklimmen sind einfache Pfade, auf denen du der Spur der Schafe folgst und wenn du die Spur verlierst, hat der Weg f&uuml;r dich ein Ende.</p>
<p>
	Anstrengend ist zum einen die Hitze &nbsp;die dir den Gaumen zu Loeschpapier wandelt und zum anderen die Pferde, die unglaublich z&auml;h und anspruchslos sind, aber auch nur m&uuml;hsam zu was schnelleren als einem Jog zu motivieren sind. So schaffen wir im Schnitt so um die 30 km am Tag und sind abends geschafft, als wenn wir zu Hause 40 km gemacht h&auml;tten.</p>
<p>
	Wir sind gestern in Altai geblieben, haben unsere Ausr&uuml;stung repariert und auf unser Ersatzpaket mit Hufeisen und Lebensmittel gewartet. Heute sind wir bei den Adlerj&auml;gern um jedes unserer Pferde neu beschlagen zu lassen. Ab morgen sind wir unterwegs Richtung Bayan Olgii.<br />
	Das Abenteuer geht weiter. Wir erleben unseren Traum.</p>

      ]]></content>
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      <title>2011 Mongolia</title>
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      <published>2011-08-10T03:46:24Z</published>
      <updated>2011-08-13T20:07:25Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Wir fliegen p&uuml;nktlich ab und geniessen ein russisches Stroganov auf dem ruhigen Flug nach Moskau. Dort haben wir 1h50 um zum anderen Flieger nach IN zu gelangen, aber dank dem Fakt dass wir nochmal durch den Scanner m&uuml;ssen, schaffen wir die km bis zum Gate gerade so rechtzeitig, um zu Borden. Wir versuchen zu schlafen, da wir 6h verlieren bis Ulaanbaatar. P&uuml;nktlich landen wir am ChingisKhan Airport und warten erstmal auf dem Tarmac da unser Gate noch von einem Flieger aus Berlin belegt ist. 30min sp&auml;ter docken wir doch noch an und nach Zoll und Gep&auml;ck treffen wir Aynabek bei einer Tasse Kaffee. Beim check-in nach Bayan Olgii BO gibt etwas Gedr&auml;nge Mit einer grossen italienischen Reisegruppe. Wir lehnen f&uuml;r &Uuml;bergewicht und werden unser Gep&auml;ck los. Am Gate erfahren wir dann, dass der Flug wegen schlechtem Wetter verschoben wird. Abflugzeit unbekannt. Wir sind in der anderen Kultur angekommen. Wir m&ouml;gen die Uhren haben, die hier haben die Zeit.</p>

      ]]></content>
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      <title>2011 Mongolei</title>
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      <id>tag:,2011:/3.305</id>
      <published>2011-07-11T05:19:35Z</published>
      <updated>2011-08-02T08:15:36Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	<span style="font-size: 16px;"><strong>2011: Mongolei Altai Ritt</strong></span></p>
<p>
	<span style="font-size: 16px;"><strong><img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/mngolia.jpg" style="width: 500px; height: 332px;" /></strong></span></p>
<p>
	<span style="font-size: 16px;"><span style="font-size: 12px;">Dieses Jahr gehts in die Mongolei. Die Vorbereitungen sind am Laufen und wir haben die Fl&uuml;ge gebucht. Wir haben eine Kontaktadresse in Australien und eine in Bayan Olgii, dem Startort unserer diesej&auml;hrigen Tour. Aynabek ist eine Freund meines australischen Bekannten Neale Iron, der letztes Jahr w&auml;hrend 2,5 Monaten quer durch die Mongolei geritten ist. Neale hat uns mit seinen Tips und Informationen unsch&auml;tzbare Hilfestellung gegeben, ausserdem konnten wir von ihm noch einiges an Ausr&uuml;stung erhalten. Aynabek von BEK-Travel hat sich herrausragend um uns gek&uuml;mmert und alle unsere Fragen und Informations-Bed&uuml;rfnisse gestillt. Wir haben 2 S&auml;ttel, die wir in die Mongolei </span></span>mitnehmen und einen Sattel von Neale, den wir dort abholen werden. Die anderen S&auml;ttel werden uns von Aynabek gestelt. Es werden mongolische S&auml;ttel sein, die mir etwas sehr unbequem vorkommen, aber wir werden sehen. Es ist echt ein Abenteuer uns auf die mehr als 2000-j&auml;hrige Erfahung von Profi-Wanderreitern ein zu lassen, und uns einfach dieser anderen Kultur zu &ouml;ffnen. Ende Januar werden die Altai-Reiter sich treffen und sich erstmal kennen lernen, denn wenn auch die Pferde eine Herausforderung sein werden, die kann man tauschen, unser 4 Frauen und 1 Mann-Team muss funktionieren und harmonieren, so dass es &uuml;ber die 4 Wochen Spass macht, auch wenn es entbehrungsreich und anstrengend sein wird. Schliesslich ist es Urlaub.</p>
<p>
	Ich habe 3 Zelte f&uuml;r 6 Leute zur Verf&uuml;gung, Marke Eigenbau mit je 700 gr. Gewicht, Satteltaschen, Horntaschen und Bananen wurden gefertigt und die Ausr&uuml;stungsliste zusammen gestellt. Verpflegung wurde ermittelt und ausgegoogelt und diverse Kleinteile (Telefon mit Bildern und Videos, Schraubanker zum Anbinden der Pferde, Brenner und T&ouml;pfe, W&ouml;rderb&uuml;cher) und nicht zu letzt Landkarten organisiert. Die Karten sind ein gr&ouml;sseres Projekt, da ich versuche die russischen Topokarten auf mein neues Garmin GPSmap 62 zu bekommen. Zur Zeit werden sie kalibriert und zur Routenplanung vorbereitet. Fortsetzung folgt.</p>
<p>
	25.3.2011</p>
<p>
	Einiges hat sich getan. Wir weden doch nur zu Dritt, bzw. zu viert sein. Also weniger Gep&auml;ck, weniger Ausr&uuml;stung, weniger Verpflegung. Aber noch immer mit einem Guide. Mal sehen wie das wird. Zwei Gr&uuml;nde sprechen f&uuml;r ihn. Erstens die Sprache und zweitens die Eisen der Pferde. Nachdem ich gesehen habe, wie die Mongolenpferde beschlagen werden, habe ich entschieden, dass ich mir das nicht antun werde. Also muss jemand dabei sein, der das dann auch kann.&nbsp; Weitere spannende Teile. Der Flugplan der seit Anfang M&auml;rz im Netz steht ist nicht korrekt. Er wird nochmals ge&auml;ndert. Also abwarten und Tee trinken, bis wir wissen, wann wir wirklich in Bayan Olgii ankommen werden. Aber Aynabek ist vor Ort in Ulan Bator und k&uuml;mmert sich um alles.</p>
<p>
	Eureka... wir haben 100 Kacheln mit 1025x1025 Pics auf dem Garmin GPS62S und decken damit die ganze Route ab. Es sind russische Generalstabskarten im Massstab 1:200 und 1:100, die wir eingescannt und mit Hilfe von Custom Maps auf das Ger&auml;t gezogen haben. Aber all dies w&auml;re nicht m&ouml;glich gewesen, ohne Thomas, einem Bekannten aus Stuttgart, der sich mit solchen Dingen bestens auskennt. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Fortsetzung folgt.</p>
<p>
	<strong>11.7.2011</strong></p>
<p>
	Noch knapp ein Monat und dann gehts los. Die Pakete sind beide dr&uuml;ben angekommen und die letzten Vorbereitungen sind am laufen. Wir sind gespannt, zu erleben und zu erfahren, wie es wirklich ist, in diesem Land der unendlichen Weiten und ungez&auml;hlten Pferde. Es ist eine andere Kultur, mit anderen Dimension, was Raum und Zeit betrifft. Die Karten vom Altai sind ausgedruckt und es geht nur noch darum, die eigenen Koffer zu packen (bei mir es sich eher, um das Packen der Packtaschen f&uuml;rs Handpferd handeln), da ich diese als meinen Reisekoffer zweckentfremden werde, da wir zwar mit 20 kg nach Moskau und Ulan Bator aber nur mit 15 kg nach Bayan Olgii fliegen d&uuml;rfen. Aynabek wird uns am Flughafen in Bayan Olgii abholen und uns zu unseren Pferden bringen. Diese kommen aus der Gegend um Altai, (wir reiten sp&auml;ter dort vorbei) und statt der versprochenen 10 bringt er jetzt doch nur 4 Pferde rauf. Aber wir k&ouml;nnen diese Tauschen, wenn wir damit ein Problem haben sollten. Es sind 140 km, die die Pferde in 2 Tagen machen, bevor wir sie satteln und auf den grossen Treck gehen. Das ist offensichtlich f&uuml;r ihn kein Problem. Ein anderes Problem ist der Guide. Offensichtlich hat er bisher noch niemanden gefunden. Mal schauen, wer dann schlussendlich mitreiten wird. Wir werden die erste Nacht in seinem Guesthouse verbringen und am n&auml;chsten Tag gehts dann hoffentlich los.</p>
<p>
	In der Zeit, wo wir weg sind, wird sich Silvia um Flash k&uuml;mmern und hoffentlich auch mal den Issyk-Kul mit raus nehmen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass Kathi jetzt Hilfe haben wird, und nicht die ganze Arbeit an ihr h&auml;ngt.</p>
<p>
	<strong>1.8.2011</strong></p>
<p>
	Dienstag nachste Woche am 8.8. geht es los. Wir fliegen &uuml;ber Moskau nach Ulan Bator und von dort weiter nach Bayan Olgii. Wir werden etwa 18 h unterwegs sein und dabei 6 h verlieren. So dass wir zur Mittagszeit in Bayan Olgi sein werden.<br />
	Dort werden wir vom Guide und dem Fahrer abgeholt und zum B&uuml;ro der Grenzwache gebracht, wo wir unsere Papiere f&uuml;r die Nationalparks, die wir durchreiten erhalten werden. Von dort gehts weiter zum Guesthouse von Aynabek, wo unsere Ausr&uuml;stung auf uns wartet. Unsere S&auml;ttel und unsere Verpflegung werden wir dort entgegen nehmen und kontrollieren bzw. auf Vordermann bringen, einkaufen gehen und dann nach dem gemeinsamen Abendessen im Guesthouse &uuml;bernachten. Aynabek von <a href="http://www.back-to-bek-travel.mn">back-to-bek-tralvel.mn</a> hat uns bisher Informationstechnisch bestens bedient und jetzt auch einen Guide f&uuml;r uns gefunden. Es ist ein junger Mann aus Altai, der dort mit Pferden aufgewachsen ist und die Gegend gut kennt. Er soll auch Englisch sprechen... wir werden sehen, wie gut. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf ihn und auf die Pferde, die Aynabek f&uuml;r uns besorgt hat. Die Pferde sind ein weiteres Thema, diese werden n&auml;mlich jetzt doch nicht nach Bayan Olgii gebracht sondern werden in einem Tal s&uuml;dwestlich von Olgii an einem Fluss bei Zoost Ereg grasen. Dies hat den Nachteil, dass wir die gesamte Ausr&uuml;stung auf den Bus verladen und am n&auml;chsten Morgen dorthin transportieren m&uuml;ssen und wir erst dort feststellen werden, was alles fehlt oder abge&auml;ndert werden muss. Aber Aynabek hat eh nicht verstanden, was das ganze Theater, um die S&auml;ttel und die R&uuml;cken der Pferde soll.. er meinte, dass ist doch ganz einfach, die S&auml;ttel kommen aufs Pferd, du steigst auf und dann gehts los..... Andere L&auml;nder andere Sitten. Wir werden uns einfach in diese Kultur eintauchen lassen und sehen, was dabei raus kommt.&nbsp;<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/bak to bek.jpg" style="width: 510px; height: 295px;" /></p>

      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010</title>
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      <published>2010-08-23T10:59:20Z</published>
      <updated>2010-09-17T07:30:21Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Hier die Handy Bilder vom Ritt. <a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157624775113084/show/">http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157624775113084/show/</a></p>
<p>
	Hier ein Video &uuml;ber die Leistungen der Pferde im Gebirge:&nbsp; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=u4caBUi_r5E">http://www.youtube.com/watch?v=u4caBUi_r5E</a></p>
<p>
	Hier der PDF Bericht &uuml;ber den Ritt:&nbsp; <a href="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/lospirineos-2010_woche1-2.pdf">http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/lospirineos-2010_woche1-2.pdf</a></p>
<p>
	Hier die Fortsetzung 3 und 4. Woche: <a href="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/lospirineos-2010_woche3-4.pdf">http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/lospirineos-2010_woche3-4.pdf</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 20.8. Freitag</title>
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      <published>2010-08-22T20:03:41Z</published>
      <updated>2010-08-22T20:05:42Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Los Pirineos 2010 20.8. Freitag</p>
<p>
	Um 8.30 kommt die Vet nochmals und Domingo geht es viel besser. Es scheint, als ob es doch nur ein gequetschter Nerv, eine Muskelsache oder etwas in der Richtung gewesen w&auml;re. Sei es drum, es geht ihm wieder besser. Wir entscheiden heute Nacht zu fahren, und bereiten die Abfahrt vor. Sp&auml;ter fahren wir nochmals der K&uuml;ste entlang nach S&uuml;den und essen in Spanien ein letztes Mal Paella.</p>
<p>
	Wir waren insgesamt 850 km unterwegs und haben &uuml;ber 50000 hm gemacht. Wir hatten 4 kurze Pausentage und haben die GR 10 und GR 11 sowie den HRP gemeistert. Und das mit Pferden, die bereits den H&ouml;hepunkt ihrer Leistungsf&auml;higkeit &uuml;berschritten haben. Mit 54 LKM pro Tag haben sie eine Super Leistung erbracht, wenn wir auch weniger als 30 % der Strecke geritten sind.</p>
<p>
	Wieder einmal haben sie uns bewiesen, dass sie nicht nur f&auml;higer sind, als wir uns vorstellen k&ouml;nnen, sondern auch leistungsbereiter&nbsp; und st&auml;rker. Wenn wir die vielen Pferde betrachten, die uns hier in den Bergen der Pyren&auml;en begegnet sind, k&ouml;nnen wir nur erahnen, was unsere Pferde leisten k&ouml;nnten, wenn sie hier aufgewachsen w&auml;ren.<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0280.jpg" style="width: 640px; height: 384px; margin: 4px; float: left;" /></p>

      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 19.8. Donnerstag</title>
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      <published>2010-08-22T20:01:38Z</published>
      <updated>2010-08-22T20:03:39Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <category term="Los Pirineos 2010"
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0282.jpg" style="width: 320px; height: 192px; margin-left: 4px; margin-right: 4px; float: left;" />Los Pirineos 2010 19.8. Donnerstag</p>
<p>
	Nach 3 Stunden Fahrt bin ich wieder bei den Pferden. Pat hat sich n&uuml;tzlich gemacht und die feuchten Sachen getrocknet und gel&uuml;ftet. Diesmal werden wir nicht stinkend ankommen, wie &uuml;blich, sondern etwas dezenter riechen. Domingo geht es noch immer nicht besser und Pat ist echt nerv&ouml;s, weil keines ihrer bew&auml;hrten Globuli anspricht und sie sich auch &uuml;berhaupt nicht erkl&auml;ren kann, wie was geschehen sein k&ouml;nnte. Wir verladen und fahren nach Argeles,&nbsp; Dort lassen wir den Tierarzt kommen, aber trotz Dreiviertelst&uuml;ndiger Untersuchung kann auch die Vetfrau nichts finden. Wir geben ihm Schmerzmittel und beschliessen ihn morgen nochmals untersuchen zu lassen, um zu entscheiden ob er transportf&auml;hig ist oder nicht. Den Rest des Tages verbringen wir in der Stadt</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<br clear="all" />
	&nbsp;</p>

      ]]></content>
    </entry>

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      <title>Los Pirineos 2010 18.8. Mittwoch</title>
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      <id>tag:,2010:/3.273</id>
      <published>2010-08-22T19:59:57Z</published>
      <updated>2010-09-06T10:54:58Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <category term="Los Pirineos 2010"
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Los Pirineos 2010 16.8. Dienstag</p>
<p>
	<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0274.jpg" style="width: 320px; height: 192px; margin: 4px; float: left;" /></p>
<p>
	Es ist alles klamm und feucht wie wir aufstehen und die Pferde warten schon auf ihr Kraftfutter. Wir haben heute keine Wanderwege sonder nur Asphalt zu klopfen, also ziehen wir auf die Fahrstrasse und f&uuml;hren die Pferde hoch. Die Autos brausen an uns vorbei Richtung Frankreich und wir suchen dringend nach M&ouml;glichkeiten von der Strasse weg zu kommen. Aber keine Chance, jede M&ouml;glichkeit endet immer an der Leitplanke und so marschieren wir die 12 km hoch bis zum Pass. Hier sind Pferde und wir finden ein Abk&uuml;rzung die Skipiste hinunter ins Dorf. Dort genehmigen wir uns ein zweites Fr&uuml;hst&uuml;ck, w&auml;hrend die Pferde als Stars von den Touries fotografiert werden. Pat kauft sich eine gef&uuml;tterte Jacke und wir marschieren gegen den Strom, der nach Andorra im Stau stehenden Fahrzeuge die Strasse hinunter. Die Z&ouml;llner an der franz&ouml;sischen Grenze ignorieren uns geflissentlich und wir kommen zum Abzweiger Perpignan / Toulouse. Hier wollen wir wieder aufsitzen und reiten, aber Pat steigt gleich wieder ab, denn Domingo lahmt. Es wird auch nicht besser, denn nach jedem Halt, scheint er mehr M&uuml;he zu haben, wieder in die G&auml;nge zu kommen. Pat gibt ihm Globuli und Schmerzmittel, aber diesmal scheint es nicht zu wirken. Wir f&uuml;hren den Pass hinauf und oben ist die Situation so schlimm, dass es nicht mehr weiter geht. Wir k&ouml;nnen es uns nicht erkl&auml;ren, aber so kann&rsquo;s nicht weiter gehen.</p>
<p>
	<br clear="all" />
	&nbsp;</p>

      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 17.8. Dienstag</title>
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      <published>2010-08-22T19:57:29Z</published>
      <updated>2010-08-22T19:59:31Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Los Pirineos 2010 16.8. Dienstag</p>
<p>
	<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0267.jpg" style="width: 320px; height: 192px; margin: 4px; float: left;" />Heute fr&uuml;h hat es 7 Grad. Gestern muss es noch k&auml;lter gewesen sein. Daf&uuml;r hat es tags&uuml;ber nur 22 Grad und das bei strahlendem Sonnenschein. Wir pilgern die Strasse hinunter und ich schreibe an meinem Blog. Kaffee und Croissants sind gesucht, aber es scheint, dass hier nur Industrie und Hotels gebaut wurden. Es gibt keine wirklichen D&ouml;rfer, sondern nur Touriburgen und Sportgesch&auml;fte. Mitten in der Stadt am zentralen Kreisel, da gibt&rsquo;s ein Kaffee, nur leider ist dies f&uuml;r die Pferde nicht erreichbar. Also gehen wir weiter und 5 km weiter ausserhalb der Stadt gibt&rsquo;s dann endlich ein Bistro. Die GR 11 ist hier einfach zu machen und wir kommen hinauf nach Soldeu, wo es einen Pferdehof gibt. Leider sind die Leute dermassen im Stress und unfreundliche, dass wir auf das versprochene Kraftfutter verzichten und weiter ziehen. Weiter oben im Tal, frage ich den Dorfpolizisten ob es ok w&auml;re, wenn wir die Pferde auf der Skipiste grasen liessen f&uuml;r die Nacht. Kein Problem f&uuml;r ihn, so gehen wir hinunter und z&auml;unen die Pferde in sch&ouml;nster Weide ein und machen unser Schlafquartier zwischen zwei Picknicktischen. An der Fahrradputzstelle k&ouml;nnen wir die Pferde abspritzen und Wasser holen. Sp&auml;ter gehen wir ins Dorf hinauf um was zu essen und einzukaufen. Wir besorgen Zwieback und Alpenm&uuml;sli und f&uuml;ttern die Pferde damit. Das muss das teuerste Kraftfutter sein, das wie je eingekauft haben. Ich liege auf meiner Matte, um mich rum die Berge und vor mir die hell erleuchteten Hotels. &Uuml;ber uns der mit leichten Wolken best&uuml;ckte Himmel.</p>
<p>
	<br clear="all" />
	&nbsp;</p>

      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Los Pirineos 2010 16.8. Montag</title>
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      <id>tag:,2010:/3.271</id>
      <published>2010-08-22T19:44:29Z</published>
      <updated>2010-08-22T19:57:30Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Los Pirineos <img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0245.jpg" style="width: 320px; height: 192px; margin: 4px; float: left;" />10 16.8.10 Montag</p>
<p>
	Den Pferden hatte die Pause gut getan. Uns auch nicht minder. Wir k&ouml;nnen heute das ganze Tal hochreiten. Die beiden laufen in z&uuml;gigem Schritt und freuen sich mal wieder Reitpferd und nicht Saumtier zu sein. Die Gegend &auml;hnelt dem Wallis in der Schweiz. Wir kommen hoch zum Refugio und ich frage den Wirt nach der einfachsten Route nach Andorra. Man hatte mir erz&auml;hlt, dass es einen Viehtrieb weg g&auml;be. Seine Antwort war ern&uuml;chternd. Leicht ist keiner. Einer ist unm&ouml;glich und der andere f&uuml;r Pferde nicht machbar. Aber wenn es geht soll, dann nur dort. Na Super. Jetzt haben wir richtiges Schlamassel, denn &uuml;ber den Pass m&uuml;ssen wir, oder wir kommen nie an in Argeles. Ok, mal sehen. Wir reiten weiter Bergw&auml;rts und m&uuml;ssen bald f&uuml;hren, denn der Forstweg h&ouml;rt auf und ein sch&ouml;ner Wanderweg beginnt. &Uuml;ber plateauartig angelegte Weiden geht es immer h&ouml;her hinauf und irgendwann auf dem Weg treffen wir auf einen Hirten, der allerdings nur Catalan spricht, und von Pat nicht verstanden wird. Das einzige was wir verstehen und auch erkl&auml;ren ist, &nbsp;wo wir hin wollen. Und ein Teil seiner Antwort verstehe sogar ich. Sein sich st&auml;ndig wiederholendes ,impossibile&hellip;..</p>
<p>
	Wir aber haben keine Alternative, denn Richtungswechsel bedeutet etwa 2-3 Tage in die falsche Richtung zu gehen&hellip;. Und unser Urlaub ist am Freitag zu Ende. Mit mulmigem Gef&uuml;hl gehen wir weiter. Aber wie schon davor, ist die Gegend wundersch&ouml;n und der Weg eigentlich leicht zu machen. Die Pferde sind fit und eifrig dabei und so gelangen wir an die letzte Schutzh&uuml;tte, vor dem &bdquo;Impossibile&ldquo;. Wir schauen den so an, und denken uns, so schlimm kann es ja gar nicht sein&hellip; der schaut ja recht harmlos aus, und wenn&rsquo;s nicht klappt nehmen wir den anderen, den Unm&ouml;glichen, weil auch der sieht machbar aus, zumindest von dieser Seite. Wir g&ouml;nnen uns und den Pferden eine zus&auml;tzliche Rast, nehmen ein paar M&uuml;sliriegel zu uns und reiten durch den Gebirgssee zum anderen Ufer. Dort h&auml;ngen wir die Z&uuml;gel aufs Horn und lassen die Pferde den steilen Wiesenhang hochgehen. Sie suchen sich frei ihren Weg, w&auml;hrend wir am Schweif h&auml;ngend, folgen. Die beiden Domingo voran, <img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0246.jpg" style="width: 320px; height: 192px; margin: 4px; float: left;" />folgen ihrer Nase und umrunden Felskuppen und steile Stellen und suchen sich ihren hinauf. Auf einem kleinen Sattel machen wir halt und ich schaue mir die Sache weiter oben etwas genauer an. Pat schickt die Pferde hoch und die beiden klettern, Pat im Schlepptau, zu mir hinauf. Dort wo ich meinte, die Passh&ouml;he sei erreicht, tut sich eine weitere Senke auf, die auf einen noch h&ouml;her gelegenen Punkt zuf&uuml;hrt. Die ganze Senke ist angef&uuml;llt mit Felsger&ouml;ll und die Pferde suchen sich wieder den Weg &uuml;ber die flachsten Partien, im ausgetrockneten Bachbett. Sie klettern durch die immer heftiger werdenden Ger&ouml;llfelder hoch zum Pass und bis jetzt geht alles recht gut. Geschafft, wir sind oben. Auf der anderen Seite sehen wir nicht sehr viel, nur dass es die ersten 10-15 m sehr steil runter geht, allerdings auch diesmal wieder im Ger&ouml;ll und Sand. Ich nehme den Z&uuml;gel lang und f&uuml;hre Flash hinunter, der auf den Arschbacken hockend, mit den Vorderf&uuml;ssen l&auml;uft und hinten rutschend folgt. Kein Problem f&uuml;r die alten Hasen. Wir steigen weiter ab und stehen vor dem Grund, warum seit 40 Jahren kein Vieh mehr &uuml;ber den Pass gekommen ist. Eine riesige Ger&ouml;lllawine hat den gensamten Abhang verschlossen und liegt jetzt zwischen Gletschersee und Gletscher eingeklemmt und versperrt auch uns den Weg. Anfangs geht es noch ganz gut, ....das Ger&ouml;ll ist ziemlich fest und noch nicht zu gross, aber je weiter wir in die Lawine hinein kommen, desto mehr M&uuml;he haben die Pferde einen Weg zu finden. 20 m haben wir schon geschafft, es sind noch 5 m, die haben es aber in sich, denn hier sind die Felsbrocken 50 cm bis 1 m gross und die Pferde haben mehr L&ouml;cher um sich, in die sie hineinst&uuml;rzen k&ouml;nnten, als Felsplatten auf denen sie stehen k&ouml;nnen.</p>
<p>
	Und wir machen einen Fehler. Anstelle Flash voraus zu lassen, f&uuml;hrt Pat an der entscheiden-den Stelle Domingo als ersten hinunter und da sie selber h&ouml;llisch Muffensausen hat, verweigert Domingo den Weg und bleibt einfach stehen. Er sagt sich, das war es, hier geht&rsquo;s nicht weiter, ich gehe heim. Flash steht hinter mir auf drei Felsplatten und wartet <img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0249.jpg" style="width: 192px; height: 320px; margin: 4px; float: left;" />geduldig wie es weitergeht. Auch er ist der Meinung, dass das Gras auf der anderen Seite nicht unbedingt besser schmecken m&uuml;sse&hellip;. Und ich komme mit Flash nicht an Domingo vorbei, denn der steht am einzig m&ouml;glichen &Uuml;bergangspunkt, auf die andere Seite. Wir beratschlagen was zu tun sei, ziehen in Erw&auml;gung die Pferde schwimmen zu lassen&hellip;. Keine Chance Flash schwimmt nicht&hellip;. Oder ober den Gletscher zu gehen,&nbsp; aber Pat bef&uuml;rchtet die Pferde k&ouml;nnen einbrechen&hellip;..W&auml;hrend einer halben Stunde versuchen wir immer wieder Domingo zum weiter gehen zu ermutigen, aber anstelle vorw&auml;rts zu gehen, versucht er r&uuml;ckw&auml;rts die Felsplatten wieder hoch zu gehen. Ich weiss keinen Rat mehr und entscheid, einen letzten Versuch zu wagen, Flash &uuml;ber eine noch heiklere Stelle an Domingo vorbei zu bekommen und so die Blockade zu durchbrechen. Flash folgt mir willig &uuml;ber die ersten Ger&ouml;llsteine und entscheidet sich dann auf den Gletscher zu springen und den Gletscher hoch zu laufen. Mich frag ja keiner um Erlaubnis. Zum Gl&uuml;ck habe ich ihn am langen Z&uuml;gel, so dass er sich frei bewegen kann und er schafft es, ohne einzubrechen auf die andere Seite hoch. Ich schicke Pat hinterher, dr&uuml;cke ihr die Z&uuml;gel in die Hand und nehme die von Domingo an mich. Sie verschwindet mit Flash hinter der n&auml;chsten Kuppe und Domingo wird es langsam mulmig, denn jetzt m&ouml;chte er doch nicht alleine hierbleiben. Mehrfach versuche ich ihn auf den n&auml;chsten Felsblock zu lotsen aber er verweigert. Endlich nach einer gef&uuml;hlten Ewigkeit entscheidet er sich doch weiter zu gehen, und steigt in einem 30 Grad Winkel zur perfekten Linie den Fels hinunter. Nur nicht dort wo ich wollte. Aber er schaffte es, auf die Stelle zu kommen, auf der auch Flash gestanden ist, vor seinem Sprung auf den Gletscher, und dort geht er einfach weiter, &uuml;ber die Felsen dr&uuml;ber, wie urspr&uuml;nglich geplant und kommt wohlbehalten auf der anderen Seite an. Pat wartet etwa 100 m weiter vorne, und stellt dann mit Entsetzen fest, dass wir den letzten Beschlag auch noch verloren haben. Jetzt gibt es keinen Ersatz mehr, die m&uuml;ssen einfach halten, bis wir ankommen. Wir nageln den letzten noch verbleibenden Duplo auf und hoffen, dass er halten wird. Wir stossen auf&nbsp; Schaffe&nbsp; -&nbsp; ich hatte auf K&uuml;he gehofft, da sind die Wege einfacher und beobachte andere Wanderer,&nbsp; wie sie den Wanderweg hinunter bew&auml;ltigen. Da scheinen noch einige Probleme auf uns zu warten, denn die beiden brauchen an einigen Passagen ganz sch&ouml;n viel Zeit. Etwa ein Drittel den Weg dem Berghang entlang hinunter stossen wir auf das erste Hindernis. Eine etwa 5 m lange nur handbreite Felskante, &uuml;ber die die Pferde m&uuml;ssen. Alternativen gibt&rsquo;s nicht, und es geht etwa 10 m runter in eine kleine Schlucht. Adrenalin pur, aber nur f&uuml;r uns. Wir wissen, die Pferde k&ouml;nnen das, nur wir haben mal wieder Schiss. Nur nichts anmerken lassen. Wir lassen die Pferde etwas grasen, ich schaue mir die Sache an und f&uuml;hre dann Flash am langen Z&uuml;gel &uuml;ber die Kante hinweg. Domingo folgt Flash frei und Pat schaut einfach in die andere Richtung, dann kommt auch sie r&uuml;ber. Wir atmen durch und f&uuml;hren die Pferde weiter den Schaf weg entlang hinunter Richtung Tal. Kaum 10 Min. sp&auml;ter stehen wir wieder und ich klettere weiter, um zu sehen, wo der Weg weitergeht. Aber er geht eigentlich nicht weiter, sondern h&ouml;rt an einer Felskante auf, die drei Meter breit von Wasser &uuml;bersp&uuml;lt wird. Der Fels ist etwa 5 m hoch und der Weg geht unterhalb des Wassers in die andere Richtung weiter. &nbsp;Na Super.&nbsp; Jetzt nur nicht wieder lange z&ouml;gern&hellip; ich schnapp mir Flash, nehm den Z&uuml;gel in die Hand und klettere die H&auml;lfte des Felsen hinunter, ihn ermunternd mir zu folgen. Er steht oben, schaut sich die Sache an und &hellip; setzt seinen Fuss auf die erste etwa 30 cm tiefer&nbsp; liegende Rinne, z&ouml;gert eine Sekunde und klettert dann den Fels hinunter, als ob er das schon 1000 mal ge&uuml;bt h&auml;tte. Domingo folgt ihm nur Sekunden sp&auml;ter und wir atmen erst mal tief durch.&nbsp; Ab jetzt ist der Weg relativ einfach und wir kommen zu einer Schutzh&uuml;tte, wo einige Spanier am Picknicken sind. Wir sind so erleichtert es geschafft zu haben&hellip; wir m&uuml;ssen die Freude mit ihnen teilen&hellip; auch wenn sie die &bdquo;Locos&ldquo; nicht verstehen. Wir sind unten, heil und ganz, mit ein paar Kratzern haben wir den schlimmsten &Uuml;bergang, den wir je gemacht haben, bew&auml;ltigt. Wir sind uns gewiss, sowas brauchen wir nicht noch einmal. Wir f&uuml;hren die Pferde die steile Strasse nach Arinsal in Andorra hinunter. An der Sunbar fragen wir, ob wir die Pferde hinter dem Haus grasen lassen d&uuml;rfen und der Wirt willigt ein. Wir bekommen <img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0264.jpg" style="width: 320px; height: 192px; margin: 4px; float: left;" />Wasser f&uuml;r die Pferde, Strom f&uuml;rs Handy und 600 gr Steaks aus Argentinien f&uuml;r die M&auml;gen. Todm&uuml;de fallen wir an diesem Abend auf unsere Schlafmatten.<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0251(1).jpg" style="width: 340px; height: 204px; margin: 4px; float: left;" /><img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0258.jpg" style="width: 320px; height: 192px; margin: 4px; float: left;" /><img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0256.jpg" style="width: 192px; height: 320px; margin: 4px; float: left;" /></p>

      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 15.8.</title>
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      <published>2010-08-22T19:35:47Z</published>
      <updated>2010-08-22T19:44:48Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Los Pirineos 2010&nbsp; 15.8. Sonntag</p>
<p>
	Wir verlassen den Keller und holen die Pferde von ihrer Weide. Sie sind nicht viel besser drauf heute, der Tag war mal wieder heftig gestern. Auch ich sp&uuml;re meine Knochen.&nbsp; Wenn m&ouml;glich besorgen wir uns Kraftfutter und machen fr&uuml;her Schluss. Auch m&uuml;ssen wir sicherstellen, dass der Pass machbar ist, bevor wir aufbrechen. Ja, auch wir sind noch lernf&auml;hig.&nbsp; Den Abstieg ins Tal auf dem Forstweg nutze ich den Blog zu schreiben.&nbsp; Dann beginnt der Aufstieg&nbsp; auf den 2200 m hohen Pass. Um Flash zu entlasten, f&uuml;hre ich ihn, das heisst er geht vor mir her und versucht mein Tempo zu drosseln. Wir nehmen die Forststrasse ein Wanderweg gibt es wohl, aber dort ist es eine schwierige Kraxlerei. An weiteren Pferdeherden vorbei kommen wir auf zum Pass, ab hier sind wieder Wanderwege die man auch gehen kann. Auf dem Abstieg ins Tal m&uuml;ssen wir durch Fichtenw&auml;lder und dort m&uuml;ssen wir dann die beiden Pferde absatteln, den ein umgest&uuml;rzter Baum liegt genau auf dem Weg in einem Sumpfgebiet, so dass wir ihn nicht umgehen k&ouml;nnen. Gl&uuml;cklicherweise passen unsere 150cm Pferde noch gerade unter dem Stamm durch. Nach einer Pause auf einer sch&ouml;nen weide sind wir eine Stunde sp&auml;ter sind wir im Tal und steuern einen Campingplatz an. Pat bietet all ihren Charme auf, zu bekommen was wir brauchen. Einen Platz f&uuml;r die Pferde mit Gras, Kraftfutter und die M&ouml;glichkeit unsererseits irgendwo zu schlafen. Eine Deutsche, die hier wohnt und Pferde hat kommt uns besuchen. Sie bringt uns sp&auml;ter einen Ballen Heu, denn die Wiese, die der Manager uns zuweist, ist noch nicht mal mehr Golfplatztauglich. Aber er will uns noch Weizenkleie bringen. So zumindest haben wir verstanden. Aus der Weizenkleie wurden dann Pellets, aber immerhin, es war Kraftfutter f&uuml;r die Pferde. Im Laufe der Gespr&auml;che mit den ortsans&auml;ssigen Besuchern unserer Pferde, stellte sich dann heraus, dass das Camping noch &uuml;ber weitere Fl&auml;chen verf&uuml;gte, die sehr gut mit Gras best&uuml;ckt waren. <img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0236.jpg" style="width: 320px; height: 192px; float: left; margin: 4px;" />Als ich den Manager darauf konkret ansprach, konnte er nicht mehr ausweichen und willigte ein, uns ein St&uuml;ck Grasland abzutreten. Dies und die 15 kg Kraftfutter machten Pat happy. Als die Pferde auf der Kleeweide untergebracht waren, gingen wir Duschen und Essen. Wir schlafen unter dem Dach eines Grillplatzes.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0239.jpg" style="width: 320px; height: 192px; margin: 4px;" /><img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0242.jpg" style="width: 190px; height: 317px; margin: 4px;" /><br clear="all" />
	&nbsp;</p>
<p>
	<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMAG0243.jpg" style="width: 320px; height: 192px; float: left; margin: 3px 4px;" /></p>

      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 13.8. Fr und 14.8. sa</title>
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      <published>2010-08-15T14:01:02Z</published>
      <updated>2010-08-21T18:15:03Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      
      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 12.8. Donnerstag</title>
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      <published>2010-08-12T06:24:20Z</published>
      <updated>2010-08-13T06:29:21Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
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      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 11.8. Mittwoch</title>
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      <published>2010-08-11T06:24:53Z</published>
      <updated>2010-08-13T06:26:54Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
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      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 10.8. Dienstag</title>
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      <published>2010-08-10T06:16:03Z</published>
      <updated>2010-08-13T06:24:04Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <title>Los Pirineos 2010 9.8. Montag</title>
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      <published>2010-08-09T06:06:42Z</published>
      <updated>2010-08-13T06:19:43Z</updated>
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      <title>Los Pirineos 2010 8.8. Sonntag</title>
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      <updated>2010-08-22T06:38:44Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
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      <title>Los Pirineos 2010 26.7. Montag</title>
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      <published>2010-07-26T17:53:24Z</published>
      <updated>2010-08-21T19:12:25Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <title>Los Pirineos 2010 23.7. Freitag</title>
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      <published>2010-07-25T19:55:03Z</published>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	&nbsp;</p>
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	&nbsp;</div>
<br />

      ]]></content>
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      <title>Los Pirineos 2010 24.7. Samstag</title>
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      <published>2010-07-25T19:54:08Z</published>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
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      <title>Los Pirineos 2010</title>
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      <published>2010-07-23T09:27:04Z</published>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
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      <title>Pyrenaeen&#45;Karte.gif</title>
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      <published>2010-07-20T20:12:28Z</published>
      <updated>2010-07-20T16:12:28Z</updated>
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            <name>Andreas van der Gugten</name>
            <email>andreas@gugten.ch</email>
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      <title>2010 Los Pirineos Die Route</title>
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      <published>2010-07-10T08:25:30Z</published>
      <updated>2010-07-14T11:15:31Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	<strong>Die Route</strong></p>
<p>
	Nach dem Testritt im Tirol, sind noch einige wenige Aenderungen vor zu nehmen, aber alles bewegt sich im normalen Rahmen. Die Ersatzteile werden nach Spanien geschickt und die Pferde bekommen ihren letzten Check-up. Di<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/Karte 
HRP.JPG" style="width: 500px; height: 287px; float: left;" />e Osteopatin war da und hat sich Flash vorgenommen, der Tierarzt spritzt nochmals gegen Tollwut. Wir haben noch Fliegenschutzmittel aus den USA, dass wir den Pferden verpassen werden, bevor wir da runter fahren und wir werden die Silikonringe testen, mit denen ich schon vor vielen Jahren gute Erfahrungen gemacht habe. Es soll noch geschneit haben in den Pyren&auml;en, aber die Webcams zeigen keine besonderen Vorkommnisse, so dass ich hoffe, dass bis in 4 Wochen auch der letzte Schnee verflossen sein wird. Zwei Routen wurden aufs GPS geladen, die HRP, Haute Route Pyren&auml;e und die GR11, der in Spanien verlaufende parallele Weitwanderweg. Hier im Bild ist nur die HRP zu sehen, die GR11 verl&auml;uft s&uuml;dlich davon. Die weisse Linie ist die Grenze zwischen Frankreich und Spanien und auch der Staat Andorra ist eingezeichnet. Dort wo die Grenze einen scharfen Knick nach Norden macht, ungef&auml;hr in der H&auml;lfte der Strecke, dort f&uuml;hrt die blaue Route HRP durch Vielha, wo wir unser Ersatzmaterial hingeschickt haben.</p>
<p>
	Die Details der Route kannst du dir hier anschauen:</p>
<p>
	<a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=dwbbhqtwgpbrlfoc">http://www.gpsies.com/map.do?fileId=dwbbhqtwgpbrlfoc</a></p>
<p>
	Wenn du auf Gpsies.com, oben unter dem Button Gel&auml;nde, die Option OSM Fahrrad anklickst, hast du den HRP, dem wir in etwa folgen werden. Du siehst dass der Track nicht genau auf dem Weg verl&auml;uft, diese Ungenauigkeit kommt einmal vom GPS Ger&auml;t selber und zum zweiten, entsteht diese, weil man die Anzahl der Trackpunkte stark reduzieren muss, und so einfach gerade Linien zwischen zwei Punkten, den Track darstellen. Aber es gen&uuml;gt vollkommen, um immer den richtigen Weg zu finden.</p>
<p>
	Zus&auml;tzlich zum GPS haben wir&nbsp; 5 topografische Karten des zentralen Bereiches 1:50000 dabei, und die komplette Route nochmals 1:50 000 ausgedruckt. Die Topokarten, damit wir den Ueberblick behalten und die gedruckten Routenkarten, falls das GPS aussteigen sollte. Was noch nie passiert ist.</p>
<p>
	Um den Blog zu schreiben, werde ich mich mit meinem neuen Telefon auseinander setzen m&uuml;ssen. Ich hoffe, dass es meinen Erwartungen entspricht, werde mich jedoch gedulden m&uuml;ssen, bis n&auml;chstes Wochenende, da mir dann mein Sohn alle Tricks und Kniffs zeigen wird. Mit dem Handy werde ich Fotos guter Qualit&auml;t machen k&ouml;nnen und den t&auml;glichen Blog schreiben, so dass ich auf meinen Minilaptop verzichten kann. Ich hoffe nur, dass ich auch ab und zu Empfang haben werde, damit die Blogs auch geschickt werden.</p>
<p>
	<strong>Medizinische Ausr&uuml;stung</strong></p>
<p>
	Pat wird wie jedes Jahr wieder ihre Hom&ouml;opathie-Apotheke mitbringen. (Schade dass sich noch keine Globoli f&uuml;r Hafer gefunden haben, der Kraftfuttertransport w&auml;re soviel einfacher). Dazu haben wir vom TA wieder eine Ampulle bekommen, die uns im Notfall weiter helfen wird. Zur Notfallapotheke geh&ouml;rt bei uns immer eine Rolle Silbertape dazu, und eine Gallsalbe. Mit dem Silbertape kleben wir allf&auml;llige Schrammen ab, um die Fliegen fern zu halten, die Gallsalbe hilft bei allen Arten von Verletzungen.</p>
<p>
	<strong>Verpflegung</strong></p>
<p>
	Da wir mehrere Tage abseits von jeglicher Zivilsation sein werden, haben wir diesmal Trockenmahlzeiten und einen Kocher dabei. Ansonsten werden die unterschiedlichen Oeffnungszeiten der L&auml;den und Gastst&auml;tten, gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig sein, aber man gew&ouml;hnt sich an alles. Das einzige echte Problem, wird die Beschaffung von Kraftfutter f&uuml;r die Pferde sein. Hier werden wir u.U. auch Umwege in Kauf nehmen m&uuml;ssen, um unsere Vorr&auml;te auf zu stocken. Domingo wird wieder den Kraftfuttertransport &uuml;bernehmen, indem er 2 x 9 kg Kraftfutter an seinem Sattelhorn aufgeh&auml;nt bekommt. Dies reicht uns in der Regel f&uuml;r vier einhalb Tage, so dass wir ca. 2 x in der Woche an Kraftfutter kommen m&uuml;ssen.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
      ]]></content>
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      <title>2010 Los Pirineos Vorbereitungsritt Pfitschtal</title>
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      <published>2010-07-06T20:38:15Z</published>
      <updated>2010-07-12T09:53:16Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <category term="Los Pirineos 2010"
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Wir sind um 4 Uhr auf und f&uuml;ttern die Pferde. Heute gehts ins Tirol, um das Gep&auml;ck und die Ausr&uuml;stung zu testen. Die Fahrt dauert viel l&auml;nger als geplant und der Zoll in Diepoldsau ist mal wieder von der feinsten Sorte. Endlich nach fast sechs Stunden Fahrt sind wir am Ziel. Es ist schw&uuml;l und heiss und wir satteln auf um zum Eisj&ouml;chl hoch zu steigen. Aber es soll anders kommen als geplant. Schon der Einstieg zum Weg ist gesperrt, weil die Br&uuml;cke fehlt und wir klettern auf einem schmalen Pfad abseits des offiziellen Weges den Berg hinauf. Dabei sind Flash mein 20 j&auml;hriger Araber Wallach, der fit und hoch motiviert ist, und Domingo, Pats Spanischer Araber, der voller Begeisterung wieder dabei ist und vorne weg maschiert. Nach einer Stunde, geht mir die Puste aus, und obgleich wir nur 300 H&ouml;henmeter geschafft haben, muss ich Pause machen. <img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMG_1909(2).JPG" style="width: 326px; height: 245px; margin: 10px; float: left;" />Die HItze ist zu heftig, unten im Tal ist es fast 35 Grad. Wir m&uuml;ssten noch fast 2200 weitere H&ouml;henmeter hochsteigen und dann schwant mir, dass das Eisj&ouml;chl nciht passierbar sein k&ouml;nnte. Das w&uuml;rde bedeuten wir m&uuml;ssten wieder absteigen und k&auml;men nicht nach Moos, unserem Etapenziel f&uuml;r den heutigen Tag. Nach kurzer Diskussion entscheiden wir, ab zu brechen und nach Moos zu fahren, um morgen mit frischen Kr&auml;ften, der Hitze zu trotzen und &uuml;ber die Schneeberger H&ouml;he nach Sterzing zu gelangen.</p>
<p>
	Wir fahren durch Bozen, welches mit fast 36 Grad, heute sicherlich die gef&uuml;hlt heisseste Stadt Italiens ist und kommen nach Moos, wo wir die Pferde nach einem kurzen Ausritt in einem brandneuen Stall einstellen. Wir gehen Essen und besprechen Details unserer Reise nach Spanien.</p>
<p>
	In der Fr&uuml;h, nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck, fahren wir die Pferde nach Moos hinunter, finden den Parkplatz, wo wir den H&auml;nger abstellen k&ouml;nnen und satteln die Pferde auf. Pat hat die 18 kg Kraftfutter voll geladen und Domingo hat das erste mal das volle Gewicht zu tragen. Wir f&uuml;hren die Pferde die Passstrasse hoch und kommen bald auf einen Fahrweg, der uns Richtung Schneeberger H&uuml;tte hinauf nimmt. Flash reagiert wieder mit Schweissausbr&uuml;chen und Pausen auf den gepoppten Mais, den er am Vorabend und Morgen als Kraftfutter bekommen hat. Irgendwas vertr&auml;gt er an diesem Futter nicht. Wir k&uuml;hlen ihn an einem Bach und bald ist die Krise &uuml;berwunden und Flash zieht wieder wie gewohnt an.&nbsp; Der Weg ist breit und wir k&ouml;nnen nebeneinander reiten. Flash und Domingo laufen gut und z&uuml;gig und wir kommen gut voran.<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMG_1934.JPG" style="width: 326px; height: 244px; float: right; margin: 10px;" /> Es sind heute fast 1500 H&ouml;henmeter, die wir hochsteigen m&uuml;ssen, bevor wir zur Schneeberger H&uuml;tte kommen. Der H&uuml;ttenwirt warnt uns, dass oben noch Schnee liege und es auf der anderen Seite schwierig werden k&ouml;nnte. Wir trinken ein Radler und nehmen die letzten 300 H&ouml;henmeter unter die Hufe. Der Aufstieg gelingt gut, wir haben nur einige wenige Schneefelder zu queren und eine Stunde sp&auml;ter stehen wir oben auf dem Pass. Die Aussicht ins Tal ist herrlich und nach kurzer Pause steigen wir ab und haben jetzt einige schwierigere Passagen vor uns, aber ohne gr&ouml;ssere Sch&auml;den kommen wir durch die Schneefelder und gelangen hinunter ins Tal, wo wir erstaunt begr&uuml;sst werden, wir sind die ersten, die per Pferd &uuml;ber den Pass gekommen sind. Wir f&uuml;hren die Pferde hinunter bis zum Ende des Tals und reiten dann Richtung Sterzing. Rudi Hofer wollte sich mit uns treffen, leider versp&auml;ten wir uns, so dass er wieder zur&uuml;ck reitet und uns per PKW entgegen kommt. Erst gegen 8 Uhr abends, nach fast 50 km und 12 Stunden kommen wir an und werden von Stefan Streit und seiner Frau und den Hofers herzlich willkommen geheissen. Der Ferienhof ist herrlich gelegen, mit grossen Weiden und Reitplatz, auf den wir unsere Pferde zum W&auml;lzen lassen und sp&auml;ter auch mit Heu versorgen. Bald gibt es Abendessen und wir geniessen den Abend mit guten Freunden.</p>
<p>
	<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMG_1942(1).JPG" style="width: 326px; height: 245px; float: left; margin: 10px;" />Heute m&uuml;ssen wir nicht ganz so fr&uuml;h auf, denn heute sind es nur 40 km bis wir unser Ziel Sant Leonhard erreichen werden. Wir reiten hin&uuml;ber nach Sterzing und treffen im Eingang des Jaufentales Freunde von Patricia, die sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatte. Wir essen gemeinsam Lunch und die Jungs d&uuml;rfen auf den Pferden einige Meter mitreiten. Sp&auml;ter reiten wir das Jaufental hinauf und die Hitze macht uns so richtig zu schaffen. Gute Vorbereitung auf Spanien. Der letzte Aufstieg zum Pass hat es in sich. Die Pferde ziehen uns den schmalen Weg hinauf und endlich stehen wir an der Jaufenh&uuml;tte, 150 H&ouml;henmeter unter dem Pass. Wir l&ouml;schen den Durst, w&auml;hrend die Pferde frei grasen und reiten sp&auml;ter zum Pass hinauf. Der Abstieg folgt der Passstrasse und wir sind bald oberhalb von St. Leonhard, wo wir die Wirtin einer Gastst&auml;tte fragen, ob sie w&uuml;sste wo wir mit den Pferden unterkommen k&ouml;nnten. Sie meint, gleich im Hof hiner der Gastst&auml;tte seine Pferde untergebracht gewesen, wir sollten Ihre Mutter hatl mal fragen. Gesagt getan, aber noch bevor wir entscheiden k&ouml;nnen, wo und wie wir die Pferde unterbringen, sehe ich ein Pony im Steilhang stehen, und einige Meter weiter oben eine alte Frau, die verzweifelt versucht das Pony davon zu &uuml;berzeugen, &uuml;ber die Leitplanke zu springen und zu ihr zu kommen. Die Wirtin erkl&auml;rt, dass das Pony der Tante abgehauen sei und jetzt dort im gef&auml;hrlich steillen Hang stehe und weder rauf noch runter k&ouml;nne. Ich schnapp mir den Z&uuml;gel von Flash und klettere hinauf, um das Pony aus seiner misslichen Lage zu befreien. Es gelingt und bald sind Pony und Tante wieder vereint. Die Frau m&ouml;chte mir was gutes tun und versucht im Stadel altes Heu zu finden, aber offensichtlich wurde alles ausger&auml;umt, um dem frischen Platz zu machen.<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMG_1943(2).JPG" style="width: 244px; height: 325px; margin: 10px; float: right;" /></p>
<p>
	Wir bauen eine Paddock auf einem kleinen H&uuml;gel unterhalb des Gasthauses und f&uuml;hren die Pferde dorthin zum w&auml;lzen und zum Grasen. Sie erhalten eine gute Portion Kraftfutter und wir gehen ebenfalls Essen oben in der Gastst&auml;tte. Wir unterhalten uns mit dem Nachbarn, der aus Stockach kommt und gehen gegen 10 Uhr hinunter, um unser Nachtlager neben den Pferden aufzubauen. Gegen Mitternacht f&auml;ngt es an zu regnen, es k&uuml;hlt jedoch nicht ab und die Stechm&uuml;cken sind l&auml;sstig. Wir decken die Schlafs&auml;cke mit dem Poncho ab und schlafen weiter bis um 6 Uhr. Die Pferde werden gef&uuml;ttert, getr&auml;nkt, geputzt und gesattelt und zum Restaurant gef&uuml;hrt, wo wir unser Fr&uuml;hst&uuml;ck bekommen. Um halb 9 sind wir unterwegs und f&uuml;hren die Pferde weiter dei Passstrasse hinunter. Bald kommt der E5, ein internationaler Weitwanderweg, dem folgen wir und quer durch den Wald auf schmalen Pfaden gelangen wir nach Moos. Der letzte Abstieg zur Strasse sind etwa 30 Betontreppenstufen ca 60 cm breit und die Pferde m&uuml;ssen vorsichtig hinunter gef&uuml;hrt werden. Unten blockiere ich die Strasse, damit auch Domingo runterkommen kann. Geschafft.&nbsp; Die Hauptprobe bei gut &uuml;ber 30 Grad ist gelungen und es gibt nur einige wenige Dinge aus zu bessern oder zu ver&auml;ndern, bevor wir den Pyren&auml;en Trail in Angriff nehmen k&ouml;nnen.<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMG_1952(1).JPG" style="width: 234px; height: 150px; margin: 10px; float: right;" /><img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMG_1947.JPG" style="width: 119px; height: 159px; margin: 10px; float: left;" /></p>

      ]]></content>
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    <entry>
      <title>2010 Juni Wanderreiter&#45;Party</title>
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      <id>tag:,2010:/3.229</id>
      <published>2010-06-21T18:00:56Z</published>
      <updated>2010-06-21T18:59:57Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/blog/"
        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Ein sch&ouml;nes Wochenende liegt hinter uns. Carol Wolfer aus Herrlisberg (Schweiz)&nbsp; mit Adrian Ihrem Freund aus Patagonien und drei Mitreitern waren f&uuml;r den Samstag und Sonntag angek&uuml;ndigt. Aber Pl&auml;ne sind dazu da, dass man sie &auml;ndern kann. Am Freitag Morgen ruft Carol an und teilt mit, dass sie ein Problem habe: der Stall in dem ihre Truppe am Freitag bis Sonntag h&auml;tte unterkommen sollen, st&uuml;nde aktuell unter Wasser. Ob ich helfen k&ouml;nne. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen wir helfen...</p>
<p>
	Aber der Reihe nach.Carol ist mit Ihrer Truppe seit einer Woche unterwegs. Der Muli, der als Packpferd gedacht war, kann in letzter Minute nicht mit, und wird gegen eine Haflingerstute getauscht, die jedoch noch nie als Handpferd gegangen ist. Noch eine kleine Besch&auml;ftigungstherapie f&uuml;r die Rittf&uuml;hrerin. Sowie so eine Woche, die es in sich hatte, denn es war kein Tag, an dem sie trocken blieben. Dauerregen Tag ein, Tag aus. Umwege mussten in Kauf genommen werden. Ein Pferd rutschte auf der nassen Strasse aus und riss sich eine Arterie am Gelenk auf.. Tierarzt musste auf den Platz. Gen&auml;ht und ab dann hiess es, das&nbsp; Pferd f&uuml;hren, im str&ouml;hmenden Schiff.</p>
<p>
	Dann regnet es am Donnerstag Abend und Nacht, so heftig, dass der Regen durchs Stalldach hinein dr&uuml;ckt, und Schlafs&auml;cke und Matten durchn&auml;sst werden. Die gleichen 120 l/m2 die in Trasadingen den Stall &uuml;berfluteten, der dem Trupp am Freitag und Samstag h&auml;tte als Unterkunft dienen m&uuml;ssen.</p>
<p>
	Die 5 Reiter nehmens mit Humor. Es kann nur noch besser werden. Sie satteln auf und reiten die Pferde nach Herdern, wo die Pferd ein einem H&auml;ndlerstall untergebracht werden k&ouml;nnen. Anschliessend packe ich die 5 Reiter ins Auto und fahre zur Hohbrugg, wo erst mal nasse Klamoten gewaschen, Schlafs&auml;cke aufgeh&auml;ngt und Schuhe getrocknet werden. Nach einer trockenen Nacht fahre ich die&nbsp; 5 wieder zur&uuml;ck zu ihren Pferden und sie reiten zum Stall nach Trasadingen, wo sie am Nachmittag dann wieder abgeholt werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankesch&ouml;n der spontanen Hilfe des H&auml;ndlers in Herdern. Auf dem Hof in Trasadingen spielt sich aber gerade ein anderes Drama ab, ein Pferd mit Kollik, der TA ist vor Ort. Keine Zeit und Stress pur.</p>
<p>
	Wir holen die Pferde mit dem H&auml;nger und bringen die ganze Gruppe zur Hohbrugg, Am Samstag abend kommen dann weitere 10 G&auml;ste zur Grillparty, die wegen dem unsicheren Wetter in der Scheune im Reiterst&uuml;bchen stattfindet. Es hat Spass gemacht.</p>
<p>
	Am Sonntag reiten wir zum oberen Luggen und durchs Kletti wieder zur&uuml;ck zum Hof und welch ein Ereignis: Es regenet mal nicht und die Erkenntnis d&auml;mmert: Reiten kann man also auch bei trockenem Wetter. Am Sonntag Nachmittag werde S&auml;ttel und Geschirr geputz und Pferdehufe gepflegt und geschnitten und die neue Truppe bereitet sich seelisch und moralisch auf das bessere Wetter der n&auml;chsten Woche vor. Die Reise wird noch 10 Wochen dauern, und die Gruppe durch die gesamte Schweiz f&uuml;hren. Morgen reiten sie &uuml;bers Zelgli nach B&uuml;ttenhart und von dort Richtung Graub&uuml;nden.</p>
<p>
	Wir w&uuml;nschen always happy trails</p>
<p>
	<a href="http://www.natural-horses.com/deutsch">http://www.natural-horses.com/deutsch</a></p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2010 Los Pirineos Countdown</title>
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      <id>tag:,2010:/3.228</id>
      <published>2010-06-21T17:18:25Z</published>
      <updated>2010-06-21T17:57:26Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Los Pirineos 2010"
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        label="Los Pirineos 2010" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	<strong>Pach f&auml;llt aus. Domingo kommt mit. </strong>Noch vier Wochen. Die Zeit vergeht viel zu schnell. Wir haben inzwischen zwei St&auml;lle und Uebernachtungsm&ouml;glichkeien in Spanien organisierit. Der Isa sei Dank. Das Carnet ATA ist unterwegs und wir werden am Freitag Nacht &uuml;ber Bordeaux nach Hendaye (San Sebastian Atlantikk&uuml;ste Spanien) fahren und ich werde dann am folgenden Tag entlang der Pyren&auml;en ans Mittelmeer fahren. Dort werde ich auf der Kentucky Ranch (kein Witz, heisst echt so) den H&auml;nger abstellen und per Zug&nbsp; am Sonntag wieder nach Hendaye zur&uuml;ck fahren und dabei die erste Nacht Schlaf nachholen.&nbsp; Unsere Halbzeitstation ist auch gebucht. Ruth in Bossost Vielha Spanien.&nbsp; Dorthin werden wir unsere Ersatzbeschl&auml;ge (Kunststoff) schicken und sie dort vom lokalen Schmid aufnageln lassen. Auch sonstiges Ersatzteile - so wir sie in Spanien schlecht kaufen k&ouml;nnen - werden per Post zugestellt. Heute abend habe ich mit dem Wrangler von Ruth Pablo gesprochen,&nbsp; er spricht amerikanisch wie ein Texaner. Ich freue mich Ihn kennen zu lernen. Ansonsten macht uns eigentlich nur Pach Kummer, der seinen Haxen beim Rumkaspern wieder angeschlagen&nbsp; und wieder ein dickes Bein hat. Pat hat genug, sie wird jetzt Domingo mitnehmen. So kommen unsere beiden alten Haudegen nochmals zum Einsatz. Die Route steht und es ist klar, dass wir unsere K&uuml;che und das Zelt mitnehmen werden, denn es kann sein, dass wir mehrere Tage komplett weg sind von der Zivilisation.&nbsp; Ein Problem ist noch nicht gel&ouml;st.... wir wissen dass unsere Pferde die Elektroz&auml;une respektieren, wir wissen jedoch nicht, ob die frei in den Bergen lebenden Pyren&auml;en-Pferde dies auch tun. So wir werden sehen, was zu tun ist. Ansonsten freuen wir uns... die Spannung steigt...</p>

      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2010 Los Pirineos</title>
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      <id>tag:,2010:/3.227</id>
      <published>2010-06-08T18:34:34Z</published>
      <updated>2010-06-15T21:36:35Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Los Pirineos 2010"
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        label="Los Pirineos 2010" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <h1>
	<strong>Los Pirineos<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/pirineos4_0001.jpg" style="width: 297px; height: 167px; float: right;" /></strong></h1>
<p>
	Was f&uuml;r ein Klang. Seit Dezember sind wir dran, die Details der 4 w&ouml;chigen Tour aus zu arbeiten. Schwierig ist, dass die andere Kultur so anders tickt. Emails beantworten - manana - manana, aber kommt Zeit kommt Rat. Aber der Reihe nach.<br />
	Wir sind am trainieren. Pach und Flash sind beide fit, Pachlavan obwohl er einen Einschuss hatte und obwohl er sich mit einem Kreuzverschlag abplagte. Warum kann dir die Pat vielleicht irgendwann mal erkl&auml;ren. Er l&auml;uft jetzt sauber mit und solange es k&uuml;hl ist, bleibt auch Flash der Alte. So haben wir dieses Fr&uuml;hjahr schon einige sch&ouml;ne Touren absolviert. 2 Tage Schnee im Februar, Ostern, Auffahrt und Fohnleichnam, mit jeweisl 3 bzw. 4 Reittagen mit insgeamt etwa 700 km. Aber wri kommen auch an unsere Grenzen. So ist Flash am letzten Wochenende am letzten Tag (nach 200 km und fast komplettem Gep&auml;ck)&nbsp; steif gegangen, obwohl er noch immer vorne mitlaufen wollte. Aber auch das Tempo war nicht wie gewohnt, so dass ich ihn ab jetzt etwas schonen werde, denn die Kondition und Ausdauer hat&nbsp; er f&uuml;r die Pyren&auml;en. Jetzt muss nur noch ich selber an meiner Fittness weiter arbeiten und schauen dass ich meine Kondition optimiere. Obwohl eigentlich geht es ganz gut. Laufen ist eh kein Problem und inzwischen sind auch 10 Stunden Sattelsitz im Trab und Schritt auszuhalten.</p>
<p>
	Wir haben Kartenmaterial (Papier) besorgt und jeden Bericht &uuml;ber Pyren&auml;en gelesen, den wir im Internet finden konnten. Die Karten sind sehr sch&ouml;n, bunt und leider ungenau, so dass wir wieder viel Spass haben werden vor Ort. Aber wir kennen es ja und deshalb habe ich mir die Garmin Topo f&uuml;r Spanien und Frankreich besorgt, so dass wir wenigstens mit dem GPS arbeiten k&ouml;nnen. Es gibt drei m&ouml;gliche Routen, die GR10 in Frankreich, welche n&ouml;rdlich parallel zur HRP Haute Route Pyrene&auml; und der GR 11 in Spanien verl&auml;uft. Die drei Wege sind nur etwa 15-20 km auseinander und der HRP verl&auml;uft partiell auf beiden, so dass wir ohne Probleme wechseln k&ouml;nnen. Wir werden neben den &uuml;blichen kartentechnischen Anforderungen auch noch mit der Situation von freilebenden Pferden, B&auml;ren und Tagen ohne Zivilisationskontakt konfrontiert werden. Aber Abenteuer ist eben Abenteuer, so wer will sich beklagen.</p>
<p>
	Pat muss noch ein neues Pad besorgen, w&auml;hrend ich mich mit passenden Schuhen rumschlage, meine Stiefel sind einfach zu warm f&uuml;r Spanien. Die GTA-Packtaschen wurden wieder aufgem&ouml;belt und umgebaut, so dass die Getr&auml;nke Flaschen jetzt vorne an der Tasche sind und hinten Zaunwerkzeug und Hobo-Ofen verstaut werden kann. Jetzt m&uuml;ssen sie nur noch gefettet und impr&auml;gniert werden, damit sie wasserdicht sind. Die Vorderpacktaschen von Pat und meine eigenen muss ich reparieren und Pats etwas k&uuml;rzen, damit sie am neuen Sattel besser zu befestigen sind. Und dann gilt es in den n&auml;chste Tagen ein Carnet ATA und die Fahrtroute sowie Uebernachtungsstation f&uuml;r die 1000 km lange H&auml;ngerfahrt zu organieseren. Wir werden nachts fahren, und die Pferde jeweisl tags&uuml;ber ruhen und weiden lassen. Unten angekommen, werden ich den H&auml;nger an den Zielort bringen und mich mit Flugzeug und Zug zur&uuml;ck an den Start begeben. Aber all diese Stationen gilt es noch zu kontaktieren und die Termine zu vereinbaren. Pats Schwester wird uns dabei helfen, denn sie kann fliessend Spanisch. Ebenso muss in etwa 14 Tagen die Ausr&uuml;stung zusammengestellt sein, damit wir unseren Notvorrat an die Zwischenstation nach Spanien schicken k&ouml;nnen. Am&nbsp; selber entwickelten Zelt sind noch die letzten Details zu verbessern und ich muss mir noch ein neues Handy mit Internetanschluss und externer Speicherkarte besorgen, damit ich den Blog mit Bildern best&uuml;cken kann, wenn wir dann unterwegs sind.</p>
<p>
	Die Strecke wird diesmal etwas k&uuml;rzer sein, die Pyren&auml;en sind Luftlinie nur 470 km so dass wir auf ca. 800 km Distanz kommen werden. H&ouml;henmeter werden es wohl wieder an die 50.000 werden, aber das ganze gibt uns doch etwas mehr Zeit und damit k&uuml;rzere Etappen und l&auml;ngere Erholungszeit f&uuml;r Flash als letztes Jahr. Ich denke es ist gut so, denn es soll ja auch den Pferden Spass machen und ich m&ouml;chte Flash nicht &uuml;berfordern, der mit seinen 20 Jahren noch immer alles gibt, was er hat und unglaubliches zu leisten im Stande ist.</p>
<p>
	<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/3 Routen.jpg" style="width: 372px; height: 253px; float: left;" /></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<br />
	&nbsp;</p>

      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2010 Frohnleichnam 3.&#45;6.6.10  Thur &#45; Töss &#45;Rhein &#45; Ritt</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.alpentrekking.ch/site/2010-Frohnleichnam-3.-6.6.10-thur-toess-rhein-ritt/" />
      <id>tag:,2010:/3.226</id>
      <published>2010-06-07T22:06:46Z</published>
      <updated>2010-06-08T18:26:47Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/blog/"
        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Wir starten bei uns auf der Hohbrugg. Um 8 war angesagt. Aber Irren ist menschlich und so hat der Mechanike von Pats altem Mitsubishi wohl vergessen, Wasser und Oel nach zu f&uuml;llen, bei der letzten Inspektion. Auf jeden Fall stand Pat mit rauchendem Pajero im H&ouml;llental und wartete, bis der Dampf verzogen war. Mit 2 Stunden versp&auml;tung starteten wir dann nach Lustdorf zum Stall von Olivia, die mit Shavina mit reiten wollte. Es nieselte immer mal wieder und es war noch angenehm k&uuml;hl als wir &uuml;ber die Nohlbr&uuml;ckke den Rhein querten und dann &uuml;ber Marthalen an die Thur ritten. Wir folgten der Thur auf &uuml;ber 25 km und mussten dann nur noch einen Berg hinauf, zum Heldhof, wo Olivia uns mit Spagetthi den Hunger vertrieb. Die Etappe am n&auml;chsten Tag war k&uuml;rzer, so dass wir es gem&uuml;tlich angehen konnten und auf sch&ouml;nen Wegen bei schon warmem Wetter kamen wir so gegen 18 Uhr in Rindalen bei Ruedi und Rahel an. Die beiden bewirteten uns vorz&uuml;glich und die Pferde genossen die Weide am Waldrand. <img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/IMG_1769.JPG" style="width: 326px; height: 245px; float: left;" />Der n&auml;chste Tag sollte wieder eine l&auml;ngere Etappe bringen und so brachen wir nach reichlichem Fr&uuml;hst&uuml;ck um 8 Uhr auf, zusammen mit dem 4. Schimmel. Rahel begleitete uns f&uuml;r den Vormittag. Der Tag war lang und heiss, die Pferde m&uuml;de und die vielen Reitverbotschilder entlang der T&ouml;ss an den Nerven zerrend. Nicht ganz nachvollziehbar, was die Leute sich da gedacht haben, das eine Ufer f&uuml;r die Skater und Radfahrer und das andere f&uuml;r die Fussg&auml;nger zu reservieren. Die Pferde sollen sich wohl in Luft aufl&ouml;sen oder zumindest auf der Hauptstrasse tingeln. Da die Fussg&auml;nger eh dem Teerweg den Vorzug gaben und wir uns leider nicht beamen konnten, haben wir halt die eine oder andere Tafel &uuml;bersehen. Wie andere Reiter offensichtlich auch. M&uuml;de und schwitzend kamen wir um 19.00 Uhr in der T&ouml;ssegg an, wo Conny uns herzliche bewirtete und wir die Pferde auf einer Weide unterstellen konnten. Am Sonntag waren es dann nur noch knapp 50 km bis wir wieder zu Hause waren. Pach lief sehr gut, auch Shavina war absolut fit und hatte keine Probleme mit der Strecke, nur Flash hatte dann am vierten Tag doch M&uuml;he und lief am LImit. Wir werden ihn etwas schonen m&uuml;ssen, die n&auml;chsten Wochen, damit er Kr&auml;fte sammeln kann f&uuml;r die Pyren&auml;en.</p>
<p>
	Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157624104360805/show/with/4681574792/">http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157624104360805/show/with/4681574792/</a></p>
<p>
	<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157624104360805/show/with/4681574792/">&nbsp;</a></p>

      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2010 Pfingsten Schwäbische Alb</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.alpentrekking.ch/site/2010-pfingsten-schwaebische-alb/" />
      <id>tag:,2010:/3.224</id>
      <published>2010-05-25T06:14:32Z</published>
      <updated>2010-05-25T06:21:34Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Wanderritte"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/wanderritte/"
        label="Wanderritte" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Wir sind mal wieder unterwegs. Flash und Pach laufen jetzt im Trab und Gallop neben einander, wir m&uuml;ssen nur noch etwas an der Konsequenz arbeiten. Pach hat jetzt das Tempo, nur die Ausdauer noch nicht. Er l&auml;uft noch immer etwas schr&auml;g, wenns zu schnell geht, aber ansonsten problemlos. Wir haben einen guten 6,5 kmh Schnitt gemacht und kommen regelm&auml;ssig ohne Anstrengung in ca. 8 h ca. 50 km weit.. Wir m&uuml;ssen noch Sattelunterlage f&uuml;r Pach ausprobieren und ich muss mich um meine Schuhe f&uuml;r die Pyren&auml;en k&uuml;mmern. Bei Lachers war sehr interessant. Wir werden in Kontakt bleiben. Die Pferde sind echt klein.</p>
<p>
	<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157624007394969/show/">Diashow</a></p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2010 Mai Statt Vogesen Regen im Schwarzwald</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.alpentrekking.ch/site/statt-vogesen-regen-im-schwarzwald/" />
      <id>tag:,2010:/3.223</id>
      <published>2010-05-19T16:45:45Z</published>
      <updated>2010-06-09T02:57:47Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/blog/"
        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	<strong>Schwarzwald Auffahrt&nbsp; 13.-16.5.2010</strong></p>
<p>
	Regen, den ganzen Tag war angesagt, als ich am Donnerstag in aller Fr&uuml;he Richtung Heuweiler bei Freiburg fuhr. Dass es dann auf der H&ouml;he Feldberg auch noch zu schneien begann, fragte ich mich schon, ob ich<img alt="" src="http://www.alpentrekking.ch/images/uploads/113_2863.JPG" style="width: 202px; height: 303px; float: right;" /> mir dies wirklich antun wollte. Aber ich hatte zugesagt und bin ja kein Weichei, das wegen so ein bisschen Regen absagt. Also weiter, nach Ankunft in Heuweiler, werden entgegen dem urspr&uuml;nglichen Plan, die Pferde im Offenstall gesattelt, (man m&ouml;chte ja wenigsten trocken aufsteigen) und die zus&auml;tzlichen 7 km unter den Teppich gekehrt. Wir brachen auf und ritten r&uuml;ber nach Batzenh&auml;uschen, von wo wir eigentlich h&auml;tten starten wollen. Die Wege waren tief und es ging nur harzig voran, bis wir endlich auf der Strecke Richtung Hausach waren. Es regnete nur ein einziges Mal, den ganzen Tag. Die Pferde liefen erstaunlich gut und trotz einiger Kartenfehlern (fehlende Wege) kamen wir gut voran. Des schlechten Wetters wegen, sind wir sogar 2 x eingekehrt und haben uns aufgew&auml;rmt. Um halb Acht uhr Abends, nach 65 km und 10 h Reitzeit sind wir endlich in Hausach angekommen, duschen die Pferde mit warmem Wasser und versorgen sie in einem Unterstand. Pach ist so hungrig, dass er sogar Flash angiftet, der offensichtlich nicht auf Streit aus ist und dem J&uuml;ngeren einfach Platz macht. Auch wir fallen hungrig &uuml;ber das Vesper her, dass uns die netten Wirtsleute zubereitet haben. Die Ferienwohnung wurde f&uuml;r uns aufgeheizt und ich f&uuml;hle mich 3 Jahre zur&uuml;ck versetzt, auf die Cercen Alm, wo wir auch nach einem f&uuml;rchterlichen Regentag, die Socken vor dem Kachelofen in der K&uuml;che getrocknet haben.</p>
<p>
	In der Fr&uuml;he am n&auml;chsten Morgen, geniessen wir das Fr&uuml;hst&uuml;ck beim Bauern in der K&uuml;che und reiten los Richtung Oberkirch, quer durch den Schwarzwald, zuerst nach Norden und sp&auml;ter nach Westen Richtung Rheinebene. Heute ist das Wetter etwas besser, es sch&uuml;ttet nicht mehr wir aus K&uuml;beln und ab und zu sieht man sogar ein St&uuml;ck Landschaft. Wir haben heute nur etwa 50 km zu bew&auml;ltigen und lassen es gem&uuml;tlich angehen. Auch heute kehren wir ein, und geniessen die Suppe bzw. auf einer Waldlichtung in einem kleinen Restaurant die heisse Wurst mit Brot. Uebringens erfuhren wir dort, warum das Wetter seit so langer Zeit so miserabel ist..... und laut der Wirtin auch so bleiben wird.... bis ... ja bis der Kachelmann wieder frei kommt. Gegen 1700 Uhr abends erreichen wir dann den Westernstall in Oberkirch. Flash hat sich ein Eisen aberupft, ich muss den Notbeschlag anbringen (mein Marathon Kunststoffteil aufnageln) und nach der Dusche bekommen die Pferde ihre Box mit Heu und sp&auml;ter Kraftfutter. Wir hingegen fahren r&uuml;ber zur Freundin von Pat, die uns ein k&ouml;stliches Mal zubereitet und wo wir noch lange Stories austauschen, bis wir dann endlich m&uuml;de ins Bett fallen.</p>
<p>
	Wir bekommen das Auto und fahren zum Stall, um die Pferde zu f&uuml;ttern und Br&ouml;tchen einzukaufen. Der B&auml;cker ist noch etwas m&uuml;de, oder er versteht den Dialekt, den die Pat spricht nicht, auf jeden Fall kriegen wir eine Hand voll Br&ouml;tchen mehr, als wir eigentlich geplant hatten. Wir fahren zur&uuml;ck und satteln nach einem reichhaltigen Fr&uuml;hst&uuml;ck auf, heute guter Dinge, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht komplett durchn&auml;sst ankommen werden. Es sind heute nur etwa 40 km bis nach Biberach (Froschbach) und wir gehen die Strecke z&uuml;gig aber mehrheitlich im Schritt an. Erst etwa nach einer Stunde meldet sich Flash das erste Mal zum freiwilligen Trab und ab da lassen wir die Pferde laufen, wann immer sie wollen. Einzig so sch&ouml;n Kopf an Kopf, wie wir es mit Domingo und Flash schaffen, geht es noch nicht so ganz, weil Pach es vorzieht hinter Flash zu bleiben und wenn er nach vorne kommt, er von diesem immer heftig angegiftet wird. Aber auch dass wird sich geben, da bin ich sicher. Kurz vor Froschbach habe ich noch eine kleine Diskussion mit der Karte, die hier Wege aufzeigt, dies es noch nie gegeben hat und sp&auml;ter mit einem Bauern, der frech behauptet, es g&auml;be keinen Weg &uuml;ber sein Feld, obwohl dieser nach Karte und auch nach Gel&auml;nde offensichtlich da gewesen sein muss. Aber wer nicht will hat gehabt, und so sch&uuml;tteln wir den Staub von den F&uuml;ssen und reiten auf der Teerstrasse Richtung Froschbach wo wir auf dem Schwendehof toll aufgenommen werden. Die Chefin hat ein Programm um die Ohren, da h&auml;tten andere schon l&auml;ngst schlapp gemacht aber sie hat noch Zeit uns zu erkl&auml;ren, wo wir was zu essen bekommen, sie zeigt uns die Fahrr&auml;der mit denen wir zum Restaurant fahren und bringt uns eine Isomatte, damit ich im Reiterst&uuml;bchen auf dem harten Boden besser schlafen kann. Pat geniesst es auf dem Fahrrad mal vor mir zu sein, irgenwie hat ihr Velo einen Ganz mehr als meines, und so gewinnt sie das Rennen zum Abendtisch.</p>
<p>
	Heute wird es sogar warm werden, 17 Grad sind versprochen und ich ziehe mich entsprechend an. Wir sind zeitig los, denn es verspricht wieder ein langer Tag zu werden, und ich m&ouml;chte ja noch mit Isik-Kul ausreiten, wenn wir in Heuweiler angekommen sind. Wir reiten also durch Biberach, und m&uuml;ssen auf den Fahrradweg &uuml;ber die einzige Br&uuml;cke &uuml;ber die Enz und gelangen so bald auf den Kandel-H&ouml;henweg, wo es dann flott daher geht. Heute sind mehr Leute unterwegs, so dass wir nicht wie in den letzten Tagen, halbstundenweise und mehr durchtraben k&ouml;nnen, sondern wir m&uuml;ssen immer mal wieder durchparieren, um die Fussganger und Wanderer im Schritt zu passieren. Iregenwann hat es Flash dann geschnallt und er bremst jetzt schon von selber ab, 30 m bevor wir die Leute passieren. Aber genauso schnell f&auml;llt er dann auch wieder in Trab, unabh&auml;ngig davon ob Pach, die Leute auch schon &uuml;berholt hat oder nicht. Den Teil m&uuml;ssen wir noch &uuml;ben. Wir kommen gut voran und die 65 km sind um 1600 Uhr gepackt. Wir stellen die Pferde auf die Weide und Pat schnappt sich den Red (Isik) w&auml;hrend ich Domingo im neuen Rieser Sattel reiten darf. Wir drehen nochmals eine 60 MInuten Runde durch den Wald und ich freue mich an Red, der schon echt sauber unter Patricia l&auml;uft und ein tolles Reitpferd zu werden verspricht.</p>

      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2010 1. Mai 1. HIlfe Kurse Outdoor</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.alpentrekking.ch/site/1.-hilfe-kurse-outdoor/" />
      <id>tag:,2010:/3.222</id>
      <published>2010-05-01T16:30:28Z</published>
      <updated>2010-06-09T02:58:29Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/blog/"
        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	<strong>Erste HIlfe..... Hilfe....</strong></p>
<p>
	Schon beim Gedanken daran, schauerts den einen oder anderen. Aber dieser Workshop setzte noch einen obendrauf. Lebensecht geschminkt lagen die Verletzten in der Gegend rum, und ohne Anweisung, was zu tun sei, wurde man mit der Unfallsituation konfrontiert... und mit seinen eigenen Emotionen und Aengsten und den anderen Kursteilnehmern. Ein bunter Haufen, mit Krankenschwester und B&uuml;romenschen. Aber so ein Unfallerlebnis schweisst zusammen und nach der ersten Man&ouml;verkritik funktionierte die Zusammenarbeit schon sehr gut.</p>
<p>
	1. Szene: Die Verletzte liegt im Stall, getroffen von den HInterhufen des Pferdes, mit Prellungen im Gesicht und im Beckenbereich und am Bein. Es galt die Verletzte zu betreuen, die bald auch noch bewusstlos wurde, das Pferd zu sichern, und den virtuellen Hubschrauber einzuweisen. Ganz sch&ouml;n was zu tun, auch wenn an nicht alleine mit der SAche konfrontiert ist.</p>
<p>
	2. Szene - 5. Szene: Herzinfarkt, Epileptiker, HInrschlag, Sturz vom Pferd eines Diabetikers</p>
<p>
	6. Szene: Mit Motors&auml;ge im Baum abgest&uuml;rzt, offener Bruch des Unterarms, Fraktur des Schinbeines, Bewusstlos, Schnittwunde am anderen Arm, es regnet und es dauert 20 Minuten bis der Notarzt da ist, und wir haben nur unser Verbandszeugs dabei.....Improvisation und Ideen sind gefragt.</p>
<p>
	Fazit: Viel Gelernt &uuml;ber den Umgang mit der Situation, dem Verletzten, Kommunikation, und den Helfern.&nbsp; Sehr guter Kurs, umbedingt empfehlenswert.</p>
<p>
	<br />
	&nbsp;</p>

      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Swisscross 2009 Bericht</title>
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      <id>tag:,2010:/3.220</id>
      <published>2010-04-15T16:12:30Z</published>
      <updated>2010-04-15T17:02:31Z</updated>
      <author>
            <name>Andreas van der Gugten</name>
            <email>andreas@gugten.ch</email>
            <uri>http://www.gugten.com</uri>      </author>

      <category term="Swisscross 2009"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/swisscross_2009/"
        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="980" width="757"><param name="loop" value="false" /><param name="quality" value="high" /><param name="scale" value="exactfit" /><param name="movie" value="http://www.alpentrekking.ch/images/content/2009_swisscross.swf" /><embed height="980" loop="false" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" quality="high" scale="exactfit" src="http://www.alpentrekking.ch/images/content/2009_swisscross.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="757"></embed></object></p>

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      <title>2010 Hegauer Osterritt</title>
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      <published>2010-04-12T18:09:39Z</published>
      <updated>2010-06-09T02:59:40Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
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        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <div style="margin-left: 8px;">
	<p>
		<strong>Osterritt oder wie man ein Pferd aus dem Sumpf befreit.</strong></p>
	<p>
		Wir waren zu 5. Ein Warmblutschecke, 2 Karabachen und 2 Araber. Ein flottes Gespann, zumal am letzten Tag, der Schecke uns allen gezeigt hat, wo die Harke h&auml;ngt. Er hat sich mal einfach ins Zeug gelegt und ist den Berg hoch galoppiert, wie wenn er uns alle los werden wollte. Aber der Reihe nach. Wir haben uns im Hegau verabredet und sind von Aach aus dem Krebsbach entlang zur Eckhardsm&uuml;hle geritten. Die einigen ganz gem&uuml;tlich mit so 25 km, die anderen etwas schneller mit 40 km. Das Krebsbachtal ist wundersch&ouml;n romantisch und der Schecke (als eingetragenes Dress-UR-Pferd) hatte seine erste Konfrontation mit weicher Uferb&ouml;schung. Die gut &uuml;berwunden, hatte er sichtlichen Spass an den weiteren Durchquerungen des Krebsbaches. Die Karabach Stute war anfangs etwas nerv&ouml;s, aber vom Reiter sehr gut kontrolliert und Flash hatte das Gef&uuml;hl er m&uuml;sse sein Winterpelz mit samt Gep&auml;ck auf der Wiese kurz loswerden. Wir erreichten die Eckhardsm&uuml;hle p&uuml;nktlich und genossen ein herrliches Abendessen, nach dem die Pferde in Paddock und Box hervorragend untergebracht waren.</p>
	<p>
		Am n&auml;chsten Tag ging es auf Umwegen zur Tipi-Ranch, wo wir zusammen mit 60 Huskies und weiteren Schafen und Pferden urgem&uuml;tlich im echt Southern Style untergebracht waren. Heute war auch die Stute die Ruhe selbst und w&auml;hrend Pat die Frauengruppe sicher durch die Gegend f&uuml;hrte, &uuml;bernahm ich die F&uuml;hrung der schnellen Truppe und wir liessen die Pferde den ganzen Tag laufen. Flash freute sich sichtlich, sich mal wieder strecken zu d&uuml;rfen, einzig dass er die Stute nicht wirklich abh&auml;ngen konnte, hat ihn die ganze Zeit &uuml;ber genervt. Ruedi war sehr r&uuml;cksichtsvoll und hat seine Inci immer wieder zur&uuml;ck gehalten, damit Flash sich nicht aufregte. Ab und zu liessen er es sich dann aber doch nicht nehmen und liess seine Inci laufen, was das Zeug hielt und Flash hatte dann seine liebe M&uuml;he, wieder auf zu holen. Wir ritten den Damen entgegen und mit Ihnen auf den Hof zur&uuml;ck, um dort die Pferde auf der Koppel laufen zu lassen.</p>
	<p>
		Ostersonntag ging es dann wieder zur&uuml;ck auf neuen Wegen Richtung Eckhardsm&uuml;hle und wir waren schon nach 3 Stunden am Ziel und genossen den M&uuml;hlen-Kaffe und unseren Lunch auf dem Hof. Sp&auml;ter ritten wir den Damen wieder entgegen, die jedoch vom Weg abgekommen und bereits an uns vorbeigeritten waren. Ruedi und ich versuchten sie wieder ein zu holen und bei dem Versuch einen Bach zu queren, versenkte ich Flash&nbsp;<br />
		bis zum Bauch im Sumpf. Alleine kam er da nicht mehr raus und deshalb rief ich Gery von der Eckhardsm&uuml;hle an, der sofort mit Willi und Pat, die inzwischen dort eingetroffen war, zu Hilfe eilte. Unterdessen fand ich auf der anderen Bachseite eine LKW Plane, mit der mal ein Holzstapel abgedeckt war und schleppte diese zum ruhig daliegenden Flash zur&uuml;ck, dem wir den Sattel abgenommen hatten. Die Satteldecke legte ich vorsorglich auf ihn drauf, da das Moorbad leider nicht mit temperiertem Wasser geliefert wurde. W&auml;hrend wir Holzpr&uuml;gel suchten und um Flash herum auslegten und einen Pr&uuml;gelweg bauten, um sp&auml;ter Flash aus dem Sumpf rausf&uuml;hren zu k&ouml;nnen, kamen die erfahrenen Helfer mit Schaufel und Brettern an.Zuerst galt es die Gliedmassen von Flash aus zu buddeln, was anfangs mit Schaufel und sp&auml;ter mit den nackten H&auml;nden geschah. Pat sorge daf&uuml;r, dass Flash ruhig liegen blieb, dem es in seinem Moorbad nicht mehr so wirklich gefiel, der aber seine Kr&auml;fte f&uuml;r den Augenblick schonen musste, an dem wir ihm mit unserer Buddlerei auch wirklich helfen konnten. Gery holte inzwischen einen Fichtenstamm, um Flash auf die andere Seite hebeln zu k&ouml;nnen. Endlich war die rechte Seite soweit frei, dass wir ihn mit vereinten Kr&auml;ften da r&uuml;ber schieben konnten, um an die linken tiefer vergrabenen Beine ran kommen konnten. Wir standen und knieten inzwischen knietief im Schlamm, mit den H&auml;nden den Beinen entlang grabend. Als diese frei waren, rollten wir die Satteldecke auf und schoben Sie unter der Brust von Flash hindurch, damit wir ihm beim Aufstehenhelfen konnten. Die Plane war auf dem Pr&uuml;gelweg ausgelegt, so dass er nicht wieder einsinken w&uuml;rde und jetzt galt es ihn zu motivieren wirklich auf zu stehen. Nach einem ersten Versuch, der ihm immerhin mal zwei Beine frei gab, brauchte er nochmals ein paar Minuten Zeit. Dannzogen wir nun mit vereinten Kr&auml;ften an der Satteldecke, schrien ihn an, aufzustehen und schlugen ihm mit der flachen Hand motivierend auf die Kruppe. Endlich raffte er sich zusammen und k&auml;mpfte sich selber frei, wobei Pat ihm half, immer sch&ouml;n auf der Plane zu bleiben. Endlich es war geschafft. Jetzt galt es nur noch ihn &uuml;ber den Pr&uuml;gelweg aufs Trockene zu bugsieren und dies getan, stand er vor K&auml;lte zitternd da und senkte seinen Kopf, um zu grasen. Ausser zwei kleinen Kratzern hatte er keinen sichtbaren Schaden genommen und er lief wie gewohnt den Berg hinauf, als wir ihn zum Weg hinauf f&uuml;hrten, wo Gerrys H&auml;nger auf uns wartete. Nach dem Abenteuer gab&rsquo;s auf dem Hof erst mal eine Dusche f&uuml;rs Pferd und einen Schnaps f&uuml;r die Reiter und Helfer, der Osterkuchen war zwar inzwischen kalt, wurde aber mit umso mehr Gusto aufgenommen und ersch&ouml;pft fielen alle nach dem opulenten Abendessenins Bett.</p>
	<p>
		Ostermontag ritten wir gemeinsam zur&uuml;ck und Flash war nichts anzumerken von seinem Abenteuer tags zuvor. Das er wusste, dass wir auf dem Heimweg waren, liess er mich deutlich sp&uuml;ren, denn er war den ganzen Weg kaum zu bewegen, einen ruhigen Schritt zu gehen. Wir kehrten in einer Gastst&auml;tteein, liessen die Pferde draussen grasen und banden sie sp&auml;ter an verschiedenen Haken und T&uuml;rgriffen fest, bis auf den Schecken und den Pachlavan, diebeide vom Gras nicht genug kriegen konnten. Nach dem Mittagessen und dem Umweg, den wir daf&uuml;r in Kauf genommen hatten, mussten wir zusehen, voran zukommen und liessen deshalb keine Gelegenheit aus, die Pferde traben zu lassen. Um mit Flash nicht zu schnell zu sein, liessen wir jeweils den Schecken vor und da geschah es eben. Er liess uns alle Staub schlucken. Am Ziel angekommen war Inci, die Karabach Stute sichtlich ruhiger, auch wenn der letzte Tag nicht so nach Ihrem Geschmack war. Der Schecke war entspannt und zufrieden, es hatte ihm offensichtlich Spass gemacht. Und unseren drei Araber sowieso.Meine Gratulation an Manuela und Franziska, die beide diesen B-Ritt mit Bravour gemeistert haben und meinen Dank an die Pat, die hervorragende Arbeit geleistet hat. Nicht nur im Sumpf.</p>
	<p>
		<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157623665051673/show/">http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157623665051673/show/</a></p>
</div>

      ]]></content>
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      <title>2010 Februar Wanderreiter Treff</title>
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      <id>tag:,2010:/3.94</id>
      <published>2010-03-15T06:37:13Z</published>
      <updated>2010-06-09T03:00:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
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        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Einen sch&ouml;nen Abend verbrachten 20 Wanderreiter aus der ganzen Schweiz am Wanderreiter Treff vom 13. M&auml;rz in der Hohbrugg.<br />
	Bei vorz&uuml;glichem Essen lernten sich die verschiednen gestandenen und angehenden Wanderreiter kennen und genossen anschliessend die Swisscross Shwo 2009, in der in eindr&uuml;cklichen Bildern die Tour durch die Schweizer Alpen gezeigt wurde. Fragen &uuml;ber Beschlag und Zaumzeug, Sattelpad, Packgewicht etc. wurden beantwortet und viele Kontakte gekn&uuml;pft. Es hat allen Spass gemacht und das Treffen wird auch n&auml;chstes Jahr wieder stattfinden.</p>

      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>5.9.2009 Lottstetten: Plakettenpflicht für Pferde</title>
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      <id>tag:,2010:/3.96</id>
      <published>2010-02-22T11:00:55Z</published>
      <updated>2010-04-14T20:37:56Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
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        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	5.9.2009 <strong>Lottstetten: Plakettenpflicht f&uuml;r Pferde<br />
	<br />
	</strong>In Lottstetten m&uuml;ssen Pferde ab sofort eine Plakette tragen. Damit sollen die Pferde und ihre Reiter identifizierbar werden. Der Gemeinderat hat die Plakettenpflicht f&uuml;r Pferde erlassen, nachdem es im letzten Herbst und Winter zu Auseinandersetzungen zwischen den Reitern und der Bev&ouml;lkerung gekommen war. Die Lottstetter Bev&ouml;lkerung hatte protestiert, da die Gehwege derart mit Pferde&auml;pfeln &uuml;bers&auml;t waren, dass sie nicht mehr unfallfrei begehbar waren. Mit der Plakettenpflicht erhofft sich der Gemeinderat nun eine Entsch&auml;rfung der Situation. Jedes Pferd in Lottstetten muss neu mit einer Nummer am Halfter gekennzeichnet sein. Wer sich weigert mit einer Plakette zu reiten, kann von der Gemeinde geb&uuml;sst werden.</p>
<p>
	<strong>Das muss nicht sein... Gehwege und Fahrradwege sind tabu f&uuml;r Reiter. </strong>Der Grund daf&uuml;r ist simpel. Die Strassenkehrmaschinen sind in der Lage mit dem Pferdemist fertig zu werden. Auf den Gehsteigen und Fahrradwegen fahren die Maschinen nicht, dort muss der Mist in der Regel von Hand entfernt werden. <em>Die Konsequenz f&uuml;r falsches Verhalten ist, dass die Lotstetter Reiter jetzt allen Pferdemist &uuml;berall auflesen d&uuml;rfen, und ortsfremde Reiter Probleme bekommen, weil sie ohne &quot;ordentliche&quot; Plakette durch Lotstetten reiten....</em></p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2010 Schneeflockenritt Jura</title>
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      <id>tag:,2010:/3.95</id>
      <published>2010-02-22T11:00:48Z</published>
      <updated>2010-06-09T03:00:49Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
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        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Zu viert waren wir unterwegs. Uebernachtet haben wir bei Maitre in Emibois. Super Gastgeber.</p>
<p>
	Jederzeit zu empfehlen. Wir hatten Spass mit viel Schnee, netten Leuten und tollen Pferden.</p>
<p>
	Bilder : <a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157623485405786/show/">http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157623485405786/show/</a></p>

      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2009 Swisscross</title>
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      <id>tag:,2009:/3.163</id>
      <published>2009-09-20T09:13:22Z</published>
      <updated>2010-06-09T03:04:23Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Diashow der Tour<br />
	<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157622178488042/show/">http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157622178488042/show/</a><br />
	&nbsp;</p>

      ]]></content>
    </entry>

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      <title>19.09.09 Letzter Tag Illanz Bonaduz</title>
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      <id>tag:,2009:/3.164</id>
      <published>2009-09-20T09:00:37Z</published>
      <updated>2010-04-14T20:40:38Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	&nbsp;<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3937016028/"><img alt="IMG_1080" src="http://farm3.static.flickr.com/2569/3937016028_191f250003.jpg" /></a><br />
	&nbsp;</p>
<p>
	19.9.09 letzter Tag nach Bonaduz<br />
	Wir steigen hinab nach Ilanz und genehmigen uns beim Becker unser Fr&uuml;hst&uuml;ck. Die Pferde belegen zusammen einen Parkplatz und d&ouml;sen in der Sonne ohne angebunden zu sein.&nbsp; Wir folgen dem Rhein durch die Rheinschlucht hinunter. Der Weg ist wundersch&ouml;n und l&auml;dt zum traben ein. Immer wieder kommen wir durch kleine D&ouml;rfer und Weiler und die Sonne scheint warm auf unseren R&uuml;cken. Nachmittag erhalten wir einen Anruf von der Mutter von Pat, die den H&auml;nger nach Bonaduz gefahren hat. Wir vereinbaren uns um ca. 15.00 Uhr dort zu treffen und nehmen die restlichen km unter die Hufe. Schon bald haben wir das Dorf oberhalb von Bonaduz erreicht und ein letztes mal f&uuml;hren wir die Pferde den Berg hinunter ins Tal.<br />
	<br />
	Flash ist &uuml;ber 1200 km und 45.000 H&ouml;henmeter insgesamt 1681 Leistungkilometer in den 28 Tagen marschiert. (60 Lkm/Tag), Pahlavan hat ebenfalls &uuml;ber 900 km und 43000 Hm erklettert und bis auf einige Schrammen sind wir ohne gr&ouml;ssere Blessuren heil nach Hause gekommen. Wir haben mehrere Halbtagspausen gemacht, weil die Pferde damit besser klar kommen, und Flash hat neben Gras und Heu (soviel wir kriegen konnten) jeweils 2 x 1 kg Kraftfutter bekommen, wobei es sein kann, dass Pat da ab und zu etwas zu seinen Gunsten gemogelt hat. Flash hat etwas an Gesamtgewicht verloren, aber an Muskelmasse sicherlich zugelegt.<br />
	Er steht da wie eine Bronzefigur.<br />
	<br />
	Die Berge im unteren Wallis sind f&uuml;r unseren Geschmack zu heftig, und leider gibt es zu wenige Bergwege, die wirklich pferdetauglich w&auml;ren. Die Rohne bzw Rotte jedoch l&auml;dt mit wundersch&ouml;nen Wegen zum Reiten ein. Der obere Teil des Wallis und die gesamte Route durchs Berner Oberland kann man jedoch jederzeit empfehlen.</p>
<p>
	Bedanken m&ouml;chten wir uns vorallem, bei den sehr gastfreundlichen Bauern und Reitern der Schweiz, die zum Teil mehr als nur Ihre Tore ge&ouml;ffnet haben, um unsere Pferde und uns zu versorgen. Herzlichen Dank.</p>
      ]]></content>
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      <title>18.9.09 Vrin Illanz IMG_1005</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.alpentrekking.ch/site/vrin-illanz-img_1005/" />
      <id>tag:,2009:/3.165</id>
      <published>2009-09-20T08:33:58Z</published>
      <updated>2010-04-14T20:40:59Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	&nbsp;<span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3936983862/"><img alt="IMG_1005" src="http://farm3.static.flickr.com/2431/3936983862_9ab54e4e4f.jpg" style="border: 2px solid rgb(0, 0, 0);" /></a> </span><br />
	&nbsp;</p>
<p>
	Freitag, 18.9.09<br />
	Der zweitletzte Tag unserer Reise. Die Pferde sind gut versorgt im Schafstall und wir haben einen Stock dr&uuml;ber im Heu geschlafen. In der Fr&uuml;h lassen wir die Pferde grasen und satteln dann ohne Fr&uuml;hst&uuml;ck auf, da die Wirtin erst viel sp&auml;ter aufmacht. Aber 30 Minuten sp&auml;ter werden wir in Vrin mit einem herzlichen und reichhaltigen Zmorge versorgt, in der lokalen B&auml;ckerei. Der Panorama Weg hinunter nach Ilanz ist so richtig was gem&uuml;tliches, wir machen jede Menge Pausen und schlendern durch ein wundersch&ouml;nes Tal, mit verstreuten Heuschobern auf leuchtend gr&uuml;nen Wiesen und und kommen nach 25 km in Luvren an, wo wir von einem Bauern eine Wiese beim Grillplatz zugewiesen und einen Berg Heu f&uuml;r die Pferde bekommen. Wir richten unser Lager unter einer 200 j&auml;hrigen Fichte und gehen hinauf ins Dorf um im Uistra Abend zu essen.</p>
      ]]></content>
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      <title>17.9.09 Campera Greina S. Giuseppe Vrin IMG_0921</title>
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      <id>tag:,2009:/3.166</id>
      <published>2009-09-18T12:20:53Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3931736832/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2580/3931736832_d13b69c3e2.jpg" alt="IMG_0921" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Donnerstag, 17.9.09<br />Der Wecker bimmelt um 6 und wir stürzen ans Fenster. Endlich es hat aufgehört. Es regnet nicht.  Wir Frühstücken unten und planen die weitere Route. Pat versorgt die Pferde, während ich mögliche Routen am PC ausarbeite. Pat telefoniert mit Ihrer Mutter und nach dem wir abgeritten sind, erhalten wir  die Bestätigung, dass sie uns abholen kommen wird. Wir entscheiden nun doch die Greina zu machen und dann hinunter nach Bonnaduz zu gehen, wo wir den Hänger und das Auto von Pat finden werden. Der Alpenpässeweg nimmt uns hinunter noch Olivone, wo wir einkaufen. Wir reiten das Tal hinauf und es scheint mal wieder die Sonne. Am Ende des Tales, dort wo die Greina beginnt, ist es neblig, aber hinter uns scheint die Sonne und Schönwetterwolken türmen sich am Himmel. Es sind etwa 17 km bis wir den Wanderweg hinauf zur Scaletta Hütte erreichen und  auf engen felsigen Pfaden führt der Weg hinauf zur Greina, einem einzigartigen Hochplateau, zwischen Bergwänden. Das Tal öffnet sich weit und wir reiten für 2 Stunden durch die faszinierende Landschaft. Wir treffen andere Wanderer und diese machen ein paar Fotos von uns. Am Ende des Tales, lassen wir die Pferde nochmals grasen, bevor wir den 300 hm höher gelegenen Passo Diesrut in Angriff nehmen. Oben angekommen sehen wir nur ein grünes Tal vor uns, die dahinter liegenden Berge sind vom Nebel verhüllt.  Der Abstieg ist eigentlich unproblematisch, für unsere bergerfahrenden Pferde, aber Domingo passt nicht auf und rutscht auf einem Fels aus und schürft sich ein paar mal auf, bevor er wieder steht und Pat durch den Bach folgen kann. Wir kommen zur Alp Diesrut und erhalten vom Senn ein Glas frische Kuhmilch.Vor uns öffnet sich das Tal und malerisch liegen die ersten Weiler von Vrin in frischem Weidegrün eingebettet vor uns.  Wir versuchen in San Gicaomo unter zu kommen, und wir erhalten Obdach in einem Schafstall oberhalb des Gasthauses, in dem wir abendessen.</p>
      ]]></content>
    </entry>

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      <title>16. 9.09 Airolo Campera Lukmanier IMG_0873</title>
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      <id>tag:,2009:/3.167</id>
      <published>2009-09-18T12:14:53Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/swisscross_2009/"
        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3931725370/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2538/3931725370_a9ed82889d.jpg" alt="IMG_0873" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Mittwoch, 16.9.09<br />Und täglich grüsst das Murmeltier. Wir stehen auf, es regnet. Wir füttern die Pferde es regnet etwas heftiger, wir gehen Frühstücken, es regnet, wir satteln auf, es regnet heftiger. Wir ziehen oberhalb von Airolo dem Berg entlang und geniessen die Aussicht ins nebelverhangene Tal. Der Weg den ich in der Swisstopo gefunden habe, der mich eigentlich auf die Fahrstrasse zum Lago Ritom bringen sollte, ist nicht mehr da. Wir reiten den ganzen Weg vor bis Altanca, und nehmen dort den Wanderweg, der diretissima den Berg hinauf führt. In Altanca werden wir von einem jungen Mann angesprochen, ob dies Araber seien, wir bestätigen und er verschwindet. Minuten später, wir wollen gerade austreten, als er mit dem Auto hinter uns hält und mit dem Handy auf mich zukommt. Er drückt mir das Handy in die Hand und verdeutlicht mir auf Italienisch, ich möchte doch mit seiner Freundin sprechen. Sie hatte einen Araber Schimmel der so aussah wie Domingo und ihr Freund habe sie angerufen, weil er so begeistert sei, ein fast gleiches Pferd wieder zu sehen. Sie fragt, was wir machen und ich erkläre ihr die Situation und auch dass wir im Val Bleno eine Unterkunft für die Pferde bräuchten, da es vermutlich den ganzen Tag regnen wird. Sie spricht ein paar Minuten mit Ihrem Freund und dieser sucht im Telefonbuch eine weitere Nummer und ruft diese an. Wieder drückt er mir das Telefon in die Hand und wieder ist eine schriftdeutsch sprechende Frau am Telefon. <br />Sie heisst Moni, hat Pferde, wohnt in Campera im Blenio und ist bereit unsere Pferde in Ihrem Kuhstall einzustellen. Sie gibt mit ihre Nummer und ich verspreche anzurufen, wenn ich oberhalb von Olivone ankomme. Die Pferde führen uns auf alten Römerwegen bergwärts und kurz bevor ich die Gamaschen montiere, rutscht Flash mal wieder aus und reisst sich seine Wunde wieder auf.  Wir ziehen die Gamaschen drüber und marschieren weiter hinauf bis zum Rifugio am Lago Ritom. Der Wirt meint, die Wege sind kein Problem für die Pferde, und wünscht uns viel Spass bei dem miesen Wetter. Wir traben dem See entlang, ich verliere dabei mein Proviant Sack und muss ihn neu aufbinden. Es regnet und bläst und je weiter hinauf wir kommen, desto heftiger wird es. Der Wind zerrt an unserem Regenschutz und es dauert eine Weile bis wir ihn so befestigt haben, dass er nicht mehr losreisen kann. Wir erreichen die Passhöhe, die Pferde laufen am losen Zügel vorwärts abwärts in schräger Kopfhaltung, um dem peitschenden Regen möglichst wenig Angriffsfläche zu geben und es hört plötzlich auf zu blasen. Wir führen die Pferde die andere Seite im sich lichtenden Nebel hinunter und kommen auf eine Weide wo ein eeinsame Araberstute steht. Ein Kuhzaun mit  Einstieghilfe für die Wanderer hindert sie sich uns an zu schliessen und wir gehen vor zur Lukmanier Passtrasse. Wir gehen ein paar m die Strasse hinunter als ein Auto anhält und ein Mädchen fragt, ob wir die wären die in Campera übernachten wollten. Es ist die Tochter von Moni, die uns genaue Instruktionen gibt, wie wir zu Ihrem Haus kommen.  Auf der alten Passtrasse führen wir die Pferde im nachlassenden Regen das Tal hinunter bis wir nach Campera kommen, wo uns die Schwester des Mädchens abholen kommt und zum Haus führt. Die Pferde erhalten im Kuhstall einen Berg Heu und wir geniessen Käse und Brot und quatschen die längste Zeit mit Moni, die aus Zürich kommt.  Später am Abend bereite ich eine der Trekkingmahlzeiten zu und das jüngere der beiden Mädchen, isst mit uns, während die Mutter und die ältere Tochter sich um die Schafe im anderen Ort und der Vater um die Kühe und den Käse kümmert.</p>
      ]]></content>
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      <title>15.9.09 Geschinen Airolo IMG_0843</title>
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      <published>2009-09-16T03:08:01Z</published>
      <updated>2010-04-14T20:56:02Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	&nbsp;<span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3925378252/"><img alt="IMG_0843" src="http://farm3.static.flickr.com/2467/3925378252_3ea50538bd.jpg" style="border: 2px solid rgb(0, 0, 0);" /></a> </span><br />
	&nbsp;</p>
<p>
	Dienstag, 15.9.09<br />
	Als wir in der Fr&uuml;h hinausgehen regnet es, die Wolken h&auml;ngen tief &uuml;ber uns und dort wo wir von den Bergen was erkennen k&ouml;nnen, sind sie weiss. Die Pferde brauchen lange, bis sie sich von ihrer Weide trennen k&ouml;nnen und noch l&auml;nger um nach dem Aufsatteln in die G&auml;nge zu kommen. Es regnet als wir der Rotte, so heisst der obere Lauf der Rhone, nach Ulrichen hochziehen. Und es regnet noch immer als wir den Nufenen Pass hinauf gehen. Nichts da mit sch&ouml;nem Wanderweg abseits der Strasse, wir klopfen Teer bis zur Passh&ouml;he, wo der Regen in Schnee &uuml;ber geht. Der wundersch&ouml;ne Wanderweg bleibt links liegen. Es ist zu rutschig auf den schneebedeckten Steinplatten.&nbsp; 300 hm weiter unten der umgekehrte Prozess und Kalt und durchn&auml;sst kommen wir nach 40 km endlich in Airolo an. Im Restaurant fragen wir nach einer Stallm&ouml;glichkeit f&uuml;r die Pferde und landen bei Ramelli, einem Bauern auf de anderen Talseite, der uns zwei Boxen, Heu und Kraftfutter zur Verf&uuml;gung stellt. Wir gehen in eine Pension, damit Pat ihre m&uuml;den Knochen aufw&auml;rmen kann.<br />
	Wir haben heute die 1000 km Marke erreicht..</p>
      ]]></content>
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      <title>14.9.09 Susten Goms Geschinen IMG_0797</title>
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      <published>2009-09-14T18:26:53Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3920878950/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2675/3920878950_46c1e10dee.jpg" alt="IMG_0797" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Montag, 14.9.09<br />Domingo ist fit und steckt voller Schabernack. Er spielt fangen mit mir und düst mir zweimal ab auf die Weide, bevor ich das Tor schliessen kann. Wir misten die Weide und warten auf die Tildi, sie scheint noch zu schlafen. Wir hinterlassen eine Notiz und ziehen ins Dorf, um Kaffee zu trinken und ein Gipfeli zu essen. Der Weg verläuft entlang der Rotte, wie hier die Rhone heisst und zwar neben dem Damm als schöner Sandweg. Wir traben die ersten zwei Stunden durch und erreichen das Pferdecentrum Cavallo gegen 10 Uhr, wo wir Kaffee und ein Sandwich zu uns nehmen. Die Pferde stehen auf einem Sandplatz und sollten dort eigentlich Heu fressen und sich ausruhen, stattdessen wälzen sie sich mit dem gesamten Sattelzeug und stehen dann friedlich bei der Heubox und tun so als ob die Welt völlig in Ordnung wäre. Wir folgen dem Dammweg und gehen nur dort Schritt, wo der Teer uns dies abverlangt. Bald erreichen wir Morell, die Uebernachtungsstation der Oberwalliser Wanderreiter und verlassen die Kantonsstrasse, um auf einer Seitenstrasse nach Ausserbin zu gelangen. Dies bringt nochmals fast 10 km Distanz, aber es ist ein wunderschöner Panorama weg und  die Pferde bringen uns flott hinauf. Eine Stunde später zeigen sich die ersten Ermüdungserscheinun-gen und wir führen die Pferde hinauf bis nach Ausserbin, wo wir etwas trinken und die Pferde grasen lassen. Andreas aus Geschinen wird uns in Ernen abholen und die restlichen 20 werden wir aus Rücksicht auf Domingo per Transporter hochfahren.  Wir sind der Meinung dass dies für den ersten Tag absolut reicht. Die Pferde werden auf eine überständige Weide im Wald entlassen und wir nächtigen in einem kleinen Chalet im Moos. Wir fahren mit Andreas zurück in den Ort und geniessen dort mit  der Familie ein gemeinsames Abendbrot . Es fängt an zu regnen und Andreas fährt uns ins Moos bevor, er dort nicht mehr wenden kann.</p>
      ]]></content>
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      <title>13.9.09 Loyet Susten Leuk IMG_0781</title>
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      <id>tag:,2009:/3.170</id>
      <published>2009-09-14T18:12:29Z</published>
      <updated>2010-04-14T20:55:31Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	&nbsp;<span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3920843040/"><img alt="IMG_0781" src="http://farm4.static.flickr.com/3524/3920843040_34f54ff969.jpg" style="border: 2px solid rgb(0, 0, 0);" /></a> </span><br />
	&nbsp;</p>
<p>
	Sonntag, 13.9.09<br />
	Wir sind schon fr&uuml;h unterwegs hinauf Richtung Vercorin und kommen gut voran. Auf dem Weg die Strasse hinunter Richtung Pinsec wird es klar, dass Pach wieder heftig lahmt. Wir brechen ab und gehen den Weg hinunter ins Tal, da wir so nicht weiter k&ouml;nnen. Unterwegs nach unten ruft Pat alle Ihre Freunde und Bekannten an, um einen Transport f&uuml;r Pahlavan und Domingo zu organisieren.&nbsp; Unsere Freunde im Goms besorgen uns eine Uebernachtungsstation in Susten, wo wir sehr herzlich aufgenommen werden. Tildi hat nicht nur eine Familie mit Hunden und Katzen zu versorgen sondern nennt auch noch x Pferde und 2 Kamele ihr eigen, daneben ist sie noch &Auml;rztin. Hut ab vor der Dame. Wir werden super versorgt, nur Flash macht auf Panik als er der zwei Kamele gewahr wird. Um halb Neun abends kommt Thomas aus Freiburg und bringt Domingo, im Tausch gegen Pachlavan.</p>
      ]]></content>
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      <title>12.9.09 Nandez Louye IMG_0763</title>
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      <id>tag:,2009:/3.171</id>
      <published>2009-09-13T15:38:53Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3915736695/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3460/3915736695_4a7ff9f637.jpg" alt="IMG_0763" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Samstag 12.9.09<br />Pach scheint normal zu gehen. Wir nehmen zuerst die Strasse Richtung Hermence und kommen bald wieder auf einen Wasserweg, dem wir auf der Höhe der 1700 m Linie folgen. Der Weg ist angenehm zu gehen, diesmal führt der Kanal sogar noch Wasser und der Weg führt durch bewaldete Berghänge und später verliert er sich in den privaten Grundstücken, bevor er plötzlich als Forstweg wieder weiterführt. Der Wanderweg führt steil hinunter ins Tal, es ist nur noch ein schmaler Pfad der im Zickzack hinuntergeht und auf der anderen Seite geht es genau so steil wieder hinauf. Wir sind völlig verschwitzt als wir 600 hm weiter oben in Masse endlich ankommen. Wir haben noch nicht die Hälfte der Tagesetappe geschafft und es ist bereits drei Uhr. Wir verzichten auf den geplanten Pass und gehen auf der Teerstrasse Richtung Nax wo wir einer Reitergruppe begegnen. Sie erklärt uns, dass es in Louye zwei Pferdeställe gäbe und wir dort sicher unter kämen. Wir wollen keine Klettersteige mehr sehen heute und wählen deshalb den Forstweg, der uns dorthin bringen soll. Sicherheitshalber frage ich einen Passanten ob der Weg durchgängig Forstweg sei, er bejaht dies. Kaum 5 km den Weg gegangen, hört er plötzlich auf und der Walliser Klettersteig hat uns wieder. Wieder klettern wir über Felsbrocken und um engstehende Bäume herum, queren ein Geröllfeld nach dem anderen und kommen dann endlich abgekämpft in Louye an. Beide Pferdeställe stehen leer, aber es ist auch niemand zu finden, und als ich in der Dorfgaststätte, die Telefonnummern der beiden Besitzer erhalte, nimmt niemand ab. Sie seien wohl zum Fest ins Nachbardorf gegangen und kämen erst spät wieder. Ein freundlicher Nachbar gibt mir den Tipp, doch unten beim Bauern zu fragen. Dieser ist glücklicherweise da und willigt ein, die Pferde mit Heu und Kraftfutter sowie grüner Weide zu versorgen. Er zäunt uns eine Wiese ein und wir dürfen aus dem Sack (ca 1 to) soviel Kraftfutter nehmen, wie wir wollen.</p>
      ]]></content>
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      <title>11.9.09 Verbier Nandez IMG_0477</title>
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      <id>tag:,2009:/3.172</id>
      <published>2009-09-13T15:25:53Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3916481106/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3491/3916481106_a96aab0509.jpg" alt="IMG_0477" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Freitag, 11.9.09<br />Christine, die Stallbesitzerin, steht extra früh auf, um uns Kaffee zu machen und bringt uns hinunter zur Weide unserer Pferde. Pat putzt die Pferde, während ich den Zaun abbaue und beim satteln stelle ich fest, dass eine meiner Proviantbeutel fehlt.  Es ist der mit den Landjägern, aber vom Beutel finden wir keine Spur. Kinder waren es sicher nicht, denn alles ist völlig unberührt. Nur der Beutel fehlt. Ein Fuchs ?  Ein streunender Hund ? Nun wir reiten ab, ohne Beutel und damit auch ohne Mittagessen, in der Hoffnung unterwegs was zu finden. Wir klettern mit den Pferden zum La Ruinette hinauf. Unterwegs stellen wir fest, dass Pach lahmt. Können wir es wagen ? Wir klettern weiter hinauf und treffen auf Bergführer, die uns kategorisch erklären, mit Pferden käme man da zwar rauf, aber auf der anderen Seite nicht hinunter. Und auch wenn wir es schaffen würden, am Pass danach sei dann def. Schluss. Dazu die Ungewissheit mit  Pachs Lahmheit ? Wir entscheiden, nicht den Passweg zu nehmen sondern auf dem Höhenweg  Richtung Nendaz den Mont Gond zu umgehen. Der Weg führt zuerst mal steil bergab zu einer Alm, und dann folgen wir einem der berühmten Walliser Wasserwege, dieser derjenige der Gemeinde Saxon, die als Bewässserungsanlage das Wasser travers zum Berg fliessen lassen und dabei immer wieder die senkrecht verlaufenden Bäche überbrücken. Der Weg ist etwas abenteuerlich mit manchmal einem nur 30 cm breiten Steinwall, links geht es 50 m senkrecht runter und rechts verläuft der trockene Kanal, der aber auch etwa 2 m tiefer liegt. Also wenn Abstürzen, dann nach rechts. Wir kommen zum Ende des Kanals und zu einer Cabana, wo wir dann um 4 Uhr nachmittags unser Mittagessen einnehmen.  Wir entscheiden, da Pachs Fuss nicht besser wird, nach Nandez abzusteigen. Unterwegs rufe ich meinen Bruder an, der in meinen Emails nachschaut, denn ich erinnere mich, dass 1 Woche vor unserem Abritt eine Kollegin aus einer Ausbildungszeit mich angeschrieben hat, und die ja hier vielleicht wohnt. Und es ist so, ich rufe Käthi an und sie ist sofort bereit, für Unterkunft und Quartier zu sorgen. Sie fährt mich zur Migros, damit ich unsere Lebensmittel aufstocken kann und wir unterhalten uns glänzend mit ihrer Familie und der versammelten Verwandtschaft, die gemeinsam mit uns die delikaten Spagetthi a la Patrice geniessen.</p>
      ]]></content>
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      <title>10.9.09 Verbier Village IMG_0650</title>
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      <published>2009-09-10T18:40:53Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3907125349/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2602/3907125349_2f67950926.jpg" alt="IMG_0650" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Donnerstag 10.9.09<br />Wir stehen wir gewohnt auf und versorgen die Pferde. Ich koche Kaffe auf dem kleinen Kocher und wärme die Milch auf, die Herves uns mitgegeben hat. Die Pferde sind noch müde und wir müssen die Beschläge von Pach und Flash erneuern. Ich stelle fest, dass mein Beschlagswerkzeug fehlt, zwei Dinge gleichzeitig, sind scheinbar eines zu viel in meinem Alter. Herves hat uns zwar einen Bock und eine Raspel gegeben, aber ohne Hammer oder Zange geht beschlagsmässig halt wenig. Der Bauer, bei dem wir gestern Kraftfutter und Heu geholt haben erscheint plötzlich und als ich frage, ob er bereit wäre mit mir hoch zu fahren, zu der Abrutschstelle, erklärt er klar, er wollte mich eh fragen, welchen Weg wir gekommen wären. Ich steige also ins Auto und wir fahren die eine Talseite runter, um die andere wieder hoch zu fahren, bis zur Stelle wo ich mein Werkzeug liegen gelassen habe, und Eureka, es liegt noch immer da. Dass wir den Weg allerdings runtergekommen sind, wollte er doch nicht recht glauben und überzeugte sich selber, in dem er die Spuren im Geröll suchte und fand. Unglaublich unsere Pferde ….meinte er. Wir fuhren zurück und sattelten die Pferde. Noch wie wir dabei waren, erschien Herves und brachte uns ein zweites Frühstück, bevor er sich endgültig verabschiedete. Wir führen die Pferde hinunter zum Hof des Bauern, da wir dort nochmals Heu füttern können und den Beschlag von Pach und Flash erneuern können. In einem kühlen Unterstand stehen die Pferde, mangen an ihrem Heu und wir nehmen die Duplos runter und feilen die Hufe nach.  Nach zwei Stunden sind die Pferde neu Beschlagen und wir durstig und verschwitzt. Wir führen die Pferde ins nächste Dorf, aber es gibt erst ein Dorf weiter eine Einkaufsmöglichkeit. Die Pferde stehen vor der Migros und ein Mädchen fängt mit Pat ein Gespräch an, das diese aber nicht beantworten kann, weil sie die Hälfte der Frage nicht versteht. Sie hängt sich wirklich rein und ruft eine Stallbesitzerin an, ob wir die Pferde bei ihr einstellen können. Sie lehnt jedoch ab. Das Mädchen besteht darauf, dass wir auf jeden Fall zu Ihr zurück kehren, wenn wir oben nichts finden. Die Pferde sind trotz Kraftfutter und Heu nicht gut drauf und machen nicht vorwärts. Gerade aus und Bergrunter müssen wir sie fast ziehen. Es nervt. Es ist schon elf Uhr und wir entscheiden, noch den Berg hoch zu gehen und dann einen Platz zu suchen, damit die beiden etwas Ruhe haben. Der Fussweg ist geschottert und wir lassen uns von den Pferden hoch ziehen. Offensichtlich ist es den Pferden jetzt klar, dass es vorwärts geht und sie ziehen endlich etwas an. Wir kommen nach Verbier und führen die Pferde bis zum Turismuszentrum. Dort werde ich professionell abgefertigt mit der Information, ich solle doch im Pferdezentrum nachfragen. Eine Karte wird mir in die Hand gedrückt und ich bin entlassen. Wir nehmen den Weg quer durchs Dorf und plötzlich werden wir angesprochen, von der Frau, die das Mädchen angerufen hatte. Wir seien doch die, die unten nach einer Übernachtung gefragt hätten. Sie hätte verstanden wir wollten eine Woche bleiben. Eine Nacht wäre kein Problem gewesen. Wir erklären was wir suchen und sie fängt an zu telefonieren. Nach 20 Minuten hat sie den Besitzer und den Pächter einer kleinen Wiese direkt an der Strasse für uns organisiert. Wir satteln ab und legen unser Zeug unter ein Walliser Haus. Die Pferde werden auf der satten Wiese eingezäunt und der Nachbar ist bereit ein Auge auf die Pferde zu haben. Wir gehen einkaufen und werden dann zum Abendessen von der Stallbesitzerin abgeholt. Sie bringt Kraftfutter und Heu und wir gehen essen,</p>
      ]]></content>
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      <title>Mitwoch 9.9.09 Verbier IMG_0517</title>
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      <published>2009-09-10T17:15:03Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3906921899/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2640/3906921899_00a209802b.jpg" alt="IMG_0517" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Mittwoch, 9.9.09<br />Um 6.15 sind wir unterwegs auf der Suche nach dem Bistro, dass angeblich um halb sieben aufmachen soll. Nach einigen Umwegen finden wir es und geniessen Crossants und Kaffee. Wir kehren zu den Pferden zurück und bauen den Zaun ab, stellen die Tränke wieder hinüber auf die Schafweide und nageln ein vorderes Hufeisen nach. Der Weg, an dem wir genächtigt haben,  ist der Wanderweg, den wir nehmen müssen und er führt  uns über saftige Weiden hinauf Richtung Mille Pass. Unterwegs wasche ich mich nochmals und versuche mittels Feuchttüchern, das Müffeln zu überwinden. Wir klettern weiter hinauf und machen Rast als der Fahrweg zu Ende geht. Der schmale  Pfad nimmt uns in 2000 m Höhe quer zum Hang hinauf zum Mille Pass und wir erreichen die Höhe um kurz nach 11 Uhr. Wir lassen die Pferde grasen und geniessen ein Toblerone, bevor wir zur zweiten Hütte Brunet aufbrechen. Der Herbst färbt das Gehölz schon in leuchtenden Farben, während wir durch ganze Hänge von Heidel- und Preisbeeren tappen. Auf und ab führt der Weg und an einer Stelle müssen wir einen schneebedeckten Gletscherbach traversieren, bevor wir dann die voretzte Bergflanke umrundet und vor uns ein wunderschöner See im warmen Sonnenlicht glänzt. Da wir eh Pause machen müssen, um die Pferde fressen zu lassen, und hier einigermassen vernünftig Grass zur Verfügung stand, entschieden wir Mittag zu essen und ich nahm die Gelegenheit war, im See ein kühles Bad zu nehmen. Das Wasser war kalt, aber kristallklar und wunderbar erfrischend. Noch eine Stunde weiter zur Brune Hütte hiess es und mir wurde klar, dass es mit dem frühen Abend heute nichts werden würde. Endlich nach einigen Kletterpartien durch wildromantisches Gelände kamen wir oben an der Hütte an und fragten, nach den möglich Abstiegsvarianten und nach den weiterführenden Wegen. Auch dieser Hüttenwart erklärte kategorisch, dass es nicht möglich sei, die Route zu nehmen, die wir eigentlich geplant hatten. Zwei Hängebrücken waren seine Argumente, die nicht wirklich weg zu diskutieren waren. Also den normalen Schotterweg in seiner ganzen Länge mit allen Kehren geniessen und ins Tal absteigen. Aber schlussendlich doch nicht, denn wir fanden einen alten Weg, der zwar steil und manchmal etwas schwierig war, aber den Abstieg doch merklich beschleunigte. Auf dem letzten Stück gings nochmal richtig zur Sache, mit steil abfallenden Serpentinen und einigen Felsen, über die wir runterklettern mussten. Zuletzt eine etwa 3 m hoher auf die Strasse steil abfallende Böschung, vor der ich zögerte, nur um zu erleben, wie Flash einfach an mir vorbei ging und die Böschung hinunterrutschte, so quasi „ich zeigs dir mal wie man so was macht“ damits vorwärts geht, denn ich habe Hunger. Unten angekommen stellen wir fest, dass der Beschlag von Pach nur noch an einem Nagel hängt und entfernen ihn. Pat bittet mich Ihren Hut mitzubringen, was dazu führt, dass ich vergesse mein Werkzeug wieder ein zu packen. Wir marschieren den Schotterweg Richtung unteres Talende hinunter und kommen an einer Weide mit zwei Pferden vorbei. Eine Kehre weiter, wir haben gerade diskutiert, wem die Pferde wohl gehören, hält ein dunkler Subaru an und fragt uns nach dem woher und wohin. Wir erklären zuerst auf Französisch, dann auf English, den Herves ist Lehrer und spricht drei Sprachen, wobei Deutsch am wenigsten gern. Er ist der Besitzer des Welsh Cob mixes, den wir gesehen hatten und sein Traum wäre ein längerer Wanderritt. Er erbietet sich, uns auf seine Weide zu bringen und für unsere Übernachtung zu sorgen. Er fährt hinauf zu seiner Weide, während wir auf ihn warten und sattelt sein Pferd, um uns zu seiner Weide zu begleiten. Gemeinsam marschieren wir das Tal weiter hinab, und bald kommen wir an einen eingezäunten Berghang und weiteren Pferden. Er zeigt uns, wo die Pferde weiden können und wo wir schlafen könnten. Ein Tipi steht zuoberst auf der Weide mit Grillplatz und Bierversteck. Wir satteln ab und versorgen die Pferde. Während wir auf Herves warten, knüpft Pat den Strickhalfter von Flash neu, während ich am Blog schreibe. Herves holt uns und fährt uns zu sich nach Hause, wo Pat duschen kann und er Abendessen kocht und mit mir Kraftfutter und Heu für die Pferde besorgt. Nach einem sehr guten Risoto fährt er uns wieder hoch zur Weide, die Pferde werden nochmals mit Kraftfutter versorgt und wir beziehen das Tipi für die Nacht.</p>
      ]]></content>
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      <title>Dienstag 8.9.09  Grand St. Bernardino  IMG_0439</title>
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      <published>2009-09-09T17:52:03Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3904076593/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2544/3904076593_c96d6d9085.jpg" alt="IMG_0439" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Dienstag, 8.9.09<br />Wir hatten geduscht und gut geschlafen in der Gites in Champex en bas und um 6.15 gabs bereits Frühstück. Entsprechend früh waren wir unterwegs, obwohl Flashes Wunde noch behandelt werde musste. Der Weg nach La Fouly war noch 15 km und wir trabten den längsten Teil davon die Strasse hinauf. In Forclaz hielten wir die ersten Leute an, die wir trafen und fragten nach Kraftfutter. Sie führten uns über die Strasse in ein Bistro, deren Besitzerin selber Pferde hat. Wir bekamen Kraftfutter so viel wir wollten und Pat war beruhigt. Der Weg führte das Tal hinauf, rechts von uns gletscherbehängte Berggipfel und links grüne Hänge bis zum Horizont. Bald führte nur noch ein Wanderweg weiter und wir schlängelten uns über grasige felsdurchsetzte Pfade am Berg immer höher. Oben wurde der Weg felsiger und ein paar Dutzend Meter mussten wir klettern. Flash ging voran und Pat folgte mir, ohne Pach, der selenruhig weiter graste. Auch als Pat ihn rief, um zu Filmen, wie er über die Felsen nach oben kommt, bleibt er ruhig stehen und würdigt sie keines Blickes. Oben sind wunderschöne Seeen und wir klettern an ihnen vorbei, hinauf zum Pass Fenetre du Ferret. Wir sind in Italien. Der Abstieg hinunter zur Passstrasse ist unspektakulär, die bizzaren Felsformationen hingegen laden zum Fotografieren ein. Die letzten Meter hinunter zur Passstrasse des grossen St. Bernhards wurden wir noch kurzfristig gezwungen einem Bachlauf zu folgen. Wir ritten die Strasse hinauf zum Pass und alle grüssten uns begeistert. Oben wurden wir fachmännischer seits darauf aufmerksam gemacht, dass unsere Beschläge erneuerungs bedürftig seien, aber er wollte die Arbeit dann doch nicht machen. Wir führten die Pferde die Passstrasse hinunter und erreichten bald Bourg St. Bernhard wo die Bergstrasse ins Tunnel überführt. Wir nehmen den Wanderweg, um nicht 6 km Tunnel machen zu müssen und stehen vor einem Tor, dass für Fussgänger zwar passierbar, gegen Pferde aber mit einer Kette gesichert ist. Wir folgende dem wild tosenden Bachlauf Richtung Stausee und queren ihn in einem kleinen Tobel. Pach entscheidet sich dafür, dem Hafer entgegen zu traben, und deshalb geht es flott dahin. Wir kommen nach Bourg St.Pierre und fragen die ersten Leute die wir treffen, ob sie uns weiterhelfen könnten. Ein Junge wird organisiert, um uns zu einem Bauern zu bringen, jedoch ist dieser nicht da. Die Nachbarin spricht jedoch Englisch und sie empfiehlt uns weiter hinunter zu reiten, zum Hotel Biwack, dass von ihrer Schwester geleitet würde, die würde uns auf jeden Fall weiterhelfen. Wirr kommen dort an und die Frau erklärt, dass die ganzen Weiden links und rechts des Weges ihr gehörten, und wir die Pferde aufzäunen dürften, wo wir wollen. Vorzugsweise oben an der Kapelle. Mit Ihrem Mann gehe ich Heu holen und bald sind die Pferde versorgt und ein Schlafplatz ist hergerichet. Wir gehen hinunter ins Hotel um Abend zu essen und erhalten für 17 Franken  ein vorzügliches Mahl, von dem wir wirklich satt aufstehen. Wir versuchen noch die Internetseite up zu daten, aber der Kellner möchte Feierabend machen, so dass ich den Internetanschluss nicht länger nutzen kann.</p>
      ]]></content>
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      <title>Montag 7.9.09  Les Maricottes Champex IMG_0357</title>
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      <published>2009-09-07T18:33:03Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3897880408/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2508/3897880408_77aa32567d.jpg" alt="IMG_0357" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Montag, 7.9.09<br />Der Morgenkaffe braucht heute drei Tabletten, um heiss zu werden, aber nachdem der Zaun verräumt, Pachs Zügel repariert und Flashes Hinterhufe neu beschlagen sind, bekommen wir von den Nachbarn, die uns beim Arbeiten zugeschaut haben, nochmals  6 Tassen Kaffee angeboten. Wir klettern übers Bahngleis durch den Föhrenwald im Zickzack zur Abzweigung hoch, wo wir gestern entschieden haben, den unteren Weg zu nehmen. Es sind nur 300 Höhenmeter bevor wir wieder auf dem Weg nach Finhaut sind. Dieser führt über trockenes Gelände im Wald so ziemlich der Höhenlinie entlang und endet an satten Wiesen bei einem Pistolenschiessstand oberhalb von Finhaut. Wir nehmen die Strasse nach Trient und reiten nach Trient hinein. Das Restaurant und einziger Laden im Ort sind geöffnet, der Laden jedoch bis 19 Uhr geschlossen.  An der Theke frage ich nach der Möglichkeit im Ort Hafer zu kaufen, die gestresste Serviertochter schaut mich nur mit grossen Augen an. Ein Gast dreht sich um, steht auf und winkt mir zu folgen. Er führt mich in den Keller des Gebäudes und sagt, er habe Maultiere und könne mir von seinem Hafer abgeben. Unten füllt er von einem Sack in einen noch zum Teil gefüllten ab und drückt mir diesen in die Hand. Geld will er nicht, aber zurück zu seinem Mittagessen. In 30 Minuten müsse er weiterfahren erklärt er, während er die Stufen wieder hinauf eilt. Im Dörfchen machen wir Pause und die Kinder der Schule freuen sich, die beiden Schimmel streicheln zu dürfen. Den Forclaz Pass erreichen wir über die Zufahrtsttrasse und haben dort eine gigantische Aussicht das ganze Rohnetal hinauf. Wir nehmen den Wanderweg über die Alp Bovine und die Pferde ziehen uns über felsigen Weg hinauf zur Höhe. Es sind fast 1000 hm ehe wir oben ankommen und die Alp vor uns sehen. Unter uns grasen friedlich schwarze Stierkampf Kühe und hinter der nächsten Bergkette grüsst der Colombe herüber. Auf dem Weg hinauf hat sich Flash den rechten Vorderlauf heftig angeschlagen, so dass wir ihn verarzten müssen. Wanderer denen wir unterwegs begegnen, erklären, dass der Weg hinunter sehr schwierig sei und ich frage auf der Alp nochmals nach. Sie meint jedoch, dass erst kürzlich Pferde von dieser Seite hochgekommen seien. Wir sehen das gesamte Rohnetal vom Genfersee bis weit hinauf zum Pass und unter uns liegt Martigny.  Der Abstieg ist anfangs nicht problematisch, aber sobald wir nach La Jure kommen wird der Weg felsig und steil. Hier müssen beide Pferde wirklich klettern und einige Passagen sind recht schwierig. Aber beide schlagen sich sehr gut, Flash in seiner Draufgängermanier mit ein paar Schrammen mehr, Pach dagegen ohne einen einzigen Kratzer. Wir kommen ins Tal und der Weg führt uns zur Hauptstasse nach Champex, wo wir in einem Gite freundlich empfangen werden. Die Pferde können auf eine Koppel, auf der sonst Esel stehen und wir verarzten die Wunde noch einmal. Das Abendessen ist reichlich und gut, und auch die Pferde bekommen ihre Ration ab.</p>
      ]]></content>
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      <title>Sonntag 6.9.09 Les Maricottes IMG_0204</title>
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      <published>2009-09-07T17:52:03Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3897751514/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3508/3897751514_7bcb8eec31.jpg" alt="IMG_0204" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Sonntag, 6.9.09<br />Wir werden vom Nachbarn der Bäuerin zum Wein eingeladen und wir zeigen ihm Fotos und die geplante Route. Er meint die Pässe morgen seien kein  Problem. Er gibt uns noch eine Führung zur Kopfstation der Lastenseilbahn, die allerdings ausser Betrieb ist. Unterhalb  des Gebäudes geht es 500 m senkrecht nach unten. Er zeigt uns die Trasse der kleinen Eisenbahn mit der Erz aus dem Berg zur Lastenbahn gebracht wurde und führt uns durchs Dorf. Die  Häuser stehen dicht an dicht und haben aussen eine Treppe zur Haustüre, damit im Winter der Schnee nicht direkt ins Haus getragen wird. Wir bringen die Pferde von der Weide hinein in den Kuhstall und geben ihnen Heu satt und Weizenkleie gemischt mit Haferflocken, das wir von dem Nachbarn erhielten. Wir schlafen schon um 21 Uhr und wachen in der Früh verspätet auf. Wir satteln die Pferde und stellen sie nochmals auf die Weide während wir unser Frühstück bei der Bäuerin einnehmen. Wir reiten den  Pass hinauf bis zum Ende der Fahrstrasse  und führen von dort aus die Pferde hinauf zum Col de Joral in 2212 müM. Die letzten Merter zum Pass sind steil aber der Weg ist breit und gut zu gehen. Beim Abstieg vom Pass kreuzt ein Rudel Gemsen unseren Weg.  In der Berghütte am Lac Salanfre, trinken wir was, während die Pferde grasen und gehen den zweiten Pass mit weiteren 400 hm an. Was anfangs als leicht zu machen aussah, entpuppt sich zusehends als anstrengend. Der Emaney hat es in sich. Statt wie gewohnt in Serpentinen geht der Weg hier zum grössten Teil dem Bachlauf folgend senkrecht den Berg hinauf. Irgendwie haben das Fondue gestern Abend und die Getränke heute nicht die nötige Energie geliefert, auf jeden Fall bin ich ganz schön schlapp als wir zwei drittel des Anstieges geschafft haben. Ein gutes Stück unterhalb des Passes gibt es eine Felsengruppe, die eine echte Herausforderung für die Pferde darstellt. Wir müssen immer wieder nach Steigmöglichkeiten suchen, um die Pferde heil nach oben zu bringen. Oben auf dem Pass sehen wir die ganze Kette vom Mont Colombe bis zum Mont Blanc hinüber. Wir steigen ein paar Meter ab und machen Mittagsrast, mir ist jedoch irgendwie nicht wohl dabei. Bald gehen wir weiter ins Tal Emaney hinunter und beraten, ob wir wirklich noch den dritten Pass machen wollen. Wir entscheiden dagegen, da ich nicht auf der Höhe bin und weil auch die Pferde schon recht müde wirken. Wir folgen dem Bachlauf hinunter und kommen zu dem Örtchen Emaney und treffen dort auf zwei Britten, die ebenfalls schon in vielen Ländern unter anderem in Bulgarien am Wandern waren. Später begleitet uns eine Frau aus Zürich ein Stück den Weg hinunter und wir gelangen nach 2 h endlich zum Abzweiger nach Finhaut. Ich entscheide mich für den unteren Weg und wir gelangen nach Les Trettien. Dort ist wieder Finhaut angeschrieben und wir folgen dem Weg nur um nach 2 km an einer Engstelle auf einen Bagger zu stossen, an dem kein Vorbeikommen ist. Wir kehren nach Les Trettien zurück. Das Dorf ist winzig und klebt an der Bergflanke, so dass wir uns keine Weideflächen für unsere Pferde ausrechnen können. <br />Ein Bewohner erklärt uns, dass wir den Zug nehmen können um nach Finhaut zu kommen, oder wir müssten nochmals 5 km zurück nach Les Maricottes, da es dort das einzige Hotel und auch einen Bauernhof gäbe. Also weiter zurück in die falsche Richtung und endlich um 7 Uhr abends treffen wir vor dem Hotel auf zwei Amerikaner, die ganz begeistert alles für uns arrangieren wollen. Leider sind die Reaktionen der Wirtin und des Bauern nicht gerade berauschend, aber zu guter Letzt erhalten wir eine Weide und ein teures winziges Abendessen. Da wir draussen auf der Weide bei den Pferden schlafen, erhalten wir auch kein Frühstück. Alles ist klamm, als wir in der Vollmondnacht in den Schlafsack steigen. Die Pferde stehen bei Strassenbeleuchtung auf Ihrer eingezäunten Weide.</p>
      ]]></content>
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      <title>Samstag 5.9.09 grand Paradis Mex IMG_0068</title>
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      <published>2009-09-05T15:50:03Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3889684833/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2510/3889684833_bc22b622a2.jpg" alt="IMG_0068" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Samstag 5.9.09<br />Wir starten unseren Tag mit einem home made Kaffee und stellen fest, dass eine Tasse einfach nicht genug ist. Die Pferde sind zufrieden und kauen an ihrem Heu. Es hat nur etwa 5 Grad und wir sind froh, dass sie nicht die ganze Nacht draussen stehen mussten. Der Heuwagen auf dem wir schliefen, hat  bei der Schlafsack Drehung geschaukelt, aber es war schön weich und kuschelig.<br />Wir  nehmen den gestern geplanten und im GPS abgespeicherten Weg unter die Füsse und sind ein Stunde später an der Abzweigung, die uns nach Salanfe nehmen soll. Wir traben die Schotterpiste hinauf und geben den Pferden alle 30 Minuten eine Schrittpause. Es wird nicht wärmer, weil wir entweder im Wald oder im Schatten des Berges unterwegs sind. Pat zieht ihre Daunenjacke an und ich wähle meine Windjacke. Endlos zieht sich der Schotterweg den Berg hinauf, aber die Sonne ist für die längste Zeit auf der anderen Seite des Berges. Wir nehmen einige Abkürzungen und landen prompt wieder einige Zäune, die es zu öffnen und zu schliessen gilt. Nach zwei zweifelhaften Brücken nehmen wir den Wanderweg, der uns der Höhenlinie entlang nach Mex bringen soll. Nach 20 Minuten und einigen haarigen Bachquerungen kommt dann das aus. Hier geht’s def. Nicht weiter. Wir kehren um und nehmen den Serpentinenweg mit 500 hm in Angriff. Die Pferde erklären uns für def. Bescheuert, als wir kaum oben angekommen, kurz tränken und zwei Grashalme zupfen, die 500 hm wieder hinunter marschieren. Endlich ist Mex erreicht. Der Weg hinunter hatte mind. 25% Steigung. Keine Ahnung wie da wer hochkommt. Die Bäuerin die ich anspreche, sagt ganz selbstverständlich, ja wir können die Pferde bei ihr in den Stall stellen und wir satteln ab. Bis Salanfe sind es laut Wegweiser noch 4 h und die wollen wir jetzt nicht mehr unter die Füsse nehmen.  Die Pferde vergnügen sich auf einer satten Wiese und wir richten unsere Schlafstätte im Heu im Gang des Stalles. Das ganze Dorf feiert den Geburtstag des Kantoniers (des Strassenmeisters), der den Schneeräum Dienst und die Wartung der Wege und Strassen besorgt.. Deshalb ist das einzige Restaurant ab 18.00 Uhr geschlossen. Wir essen also schon um halb 5 ein weinlastiges Fondue und sitzen nun hier an der Mauer des Bauernhauses und geniessen die Aussicht auf den Mont Grand Combin und den Genfersee auf der anderen Seite, während der Weingeist in meinem Kopf Kreise dreht.</p>
      ]]></content>
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      <title>4.9.09 Lac Salanfe IMG_0041</title>
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      <published>2009-09-04T16:39:03Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3887884924/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2456/3887884924_19c4cba1c6.jpg" alt="IMG_0041" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p><br />Freitag, 4.9.09<br />Wir traben den Weg zurück nach Aigle und Monthey und legen die 25 km in 2,5 Stunden zurück.     Oberhalb von Monthey beginnt es das erste Mal zu regnen und die Schauer kehren  jedesmal intensiver und schneller wieder, bis wir zum Schluss die Pferde in Schritt den Berg hinauf führen. Beide gehen in wunderschöner  vorwärts abwärts Haltung hinter uns her, Flash versucht mich als Regenschirm zu nutzen. Nur Pach hat den Trick noch nicht raus. Es schüttet mal wieder aus Kübeln als wir endlich ein Gasthaus finden und die Wirtin organisiert uns einen Stall für die Pferde bei einem Bauern, etwas weiter unten im Tal. Wir gehen dorthin und werden freundlich empfangen. Die Pferde kriegen Stroh und Heu und wir können unsere Sachen zum trocknen aufhängen. Später als der Regen gerade mal nachlässt, gehen wir hinunter in den nächsten Ort ins Restaurant, dieses hat jedoch geschlossen. Ein englisches  Ehepaar in einem Camper nimmt uns wieder hoch und wir geniessen einen Teller Nudel mit Schinken und Käse. Der Wirt erklärt, dass der Weg über den Pass d’Encel nicht machbar sei mit den Pferden und empfiehlt uns eine Alternativ Route, die uns  auch nach Lac Salanfe bringen wird, jedoch doppelt so lange ist.</p>
      ]]></content>
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      <title>Donnerstag, 3.9.09 Noville IMG_0034</title>
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      <published>2009-09-04T16:34:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3887073343/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2498/3887073343_0de2b1ae46.jpg" alt="IMG_0034" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Donnerstag 3.09.09<br />Ich bin durstig vom Fondue aufgestanden und schaue nach den Pferden. Sie haben den Vorplatz gut geräumt. Wir kriegen Hallo Wach Kaffee und essen Kekse, da wir das ganze Brot am Vorabend verputzt haben. Die Katze trinkt vom Wasserhahn und der schottische Collie leckt meine Zehen, bis sie heiss sind. Nach dem Frühstück machen wir uns und die Pferde fertig und führen sie die restlichen km bis Aigle in dank Sylvana frisch gewaschener Kleidung hinunter.  Dort steigen wir auf und traben der Rohne entlang zum Genfersee hinunter nach Noville, zur Manege de la Montagne, die eigentlich an der Grenze zu Villeneuve liegt. Um 11 Uhr sind die Pferde geduscht in der Box verräumt. Pach hat eine Lebenskrise, er will nicht ins Gefängnis zurück. Nach einer Weile beruhigt er sich und frisst sein Heu. Wir suchen nach dem Optiker, der Pats Brillenglas neu gefertigt hat und landen promt beim falschen in Villneuf. Der Optiker der das Glas hat, sitzt in Rennaz, auf der anderen Seite des Reitstalles. Gesucht gefunden, um vier Uhr Nachmittags hat Pat wieder freie Sicht auf die Welt. Da Pats Kammera den Geist aufgegeben hat, kaufen wir eine neue Kamera. Wir studieren die Karte, um den Weg für Morgen zu definieren, denn es soll den ganzen Tag regnen und schreiben den Blog, sortieren die Bilder und laden den Text in Internet. Abends gehen wir nochmals nach Villeneuf, um für 40 Franken zwei Döner und zwei Eis zu essen.  Die Kamera muss noch getestet werden, später legen wir uns auf dem Heuplatz schlafen. Wir haben 500 km und die Via Alpina geschafft.</p>
      ]]></content>
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      <title>2.9.09 Lenk Noville IMG_0211</title>
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      <published>2009-09-03T15:37:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3884197627/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3600/3884197627_ac6d9f210c.jpg" alt="IMG_0211" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>2.9.09 Lenk – Exerguillod<br />Heute brechen wir früh auf, denn wir haben über 70 km vor uns. Es geht von Lenk aus gleich hinauf auf den Trüttlisbergpass, auf dem Wanderweg laufen wir unverhofft in einen Treppenaufstieg hinein. Wir kehren um und nehmen den Viehtriebweg während sich das Wetter zum Besseren entwickelt. Es sind mal wieder jede Menge Törchen zu öffnen und zu schliessen und vor uns liegt das Tal mit Lauenen. Über eine Sumpfwiese gelangen wir hinunter ins Tal und werden auf dem Abstieg mal wieder von neugierigen Kühen verfolgt. In Lauenen machen wir Rast und nehmen kurz darauf den Chrine Pass in Angriff, der nur etwa 400 hm höher liegt. Unterwegs müssen wir durch eine stinkende Sumpfmulde und meine Hosen und Jacke leiden mal wieder. Ein schöner Wanderweg tut sich auf, und führt den Hang entlang, während sich über uns ein Gewitter zusammenbraut. Wir kommen nach Gsteig, wo es aus Kannen giesst, und nicht zu bessern verspricht. Wir entscheiden den Weg zu kürzen und direkt über den Col de Pillon Richtung Aigle zu reiten. Oben auf dem Pillon, werden wir nochmals richtig eingeweicht und tropfend gehen wir die Teerstrasse hinunter. Es ist inzwischen schon fast  vier Uhr und wir haben noch 30 km vor uns und sind nicht gerade trocken.<br />Über den Fahrradweg kommen wir endlich von der Hauptstrasse weg und gelangen auf dem Höhenweg nach La Forclaz. Ich schlage vor, eine Unterkunft zu suchen, da wir es nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit nach Noville schaffen werden, aber Pat will weiter. Auf dem Weg nach Exergillod kommt uns ziemlich rasant ein PKW entgegen und Pat schafft es die ersten Fragen in Französisch zu beantworten. Das Auto gehört Sylvana, und sie lädt uns auf ihre Lama und Ziegen Ranch ein. Wir nehmen dankend an und reiten die 1,5 km im Trab zurück. Die Pferde dürfen sich auf dem Gelände frei bewegen und wir geniessen ein vorzügliches Geissenkäse Fondue</p>
      ]]></content>
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      <title>1.9.09  Adelboden Lenk  IMG_0717</title>
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      <published>2009-09-03T15:31:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3884976664/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2665/3884976664_2c1ec3270a.jpg" alt="IMG_0717" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Adelboden Lenk 1.9.09<br />Der Bistrobesitzer ruft die Presse an und während wir noch am Beschlagen sind kommt die Fotografin und will für Ihre Zeitung Informationen über unseren Ritt haben. Am meisten beeindruckt sie wohl der Fakt, dass wir über die Bundeschrinde gekommen sind. Fast gleichzeitig mit Ihr trifft Andy, ein Geschäftsfreund aus Adelboden ein. Mit ihm besorge ich ein neues Handy, weil meines oben im Berg andere Gesellschaft gesucht hat. (Leider hat es bis dato keine gefunden). Wir besorgen Kraftfutter und holen Pat ab, um gemeinsam bei ihm zu Hause zu grillen. Am nächsten Morgen reiten wir zum Hahnenmoospass hoch und geniessen die  Landschaft unter uns. Modellflugzeuge sind in der Luft als wir den Abstieg nach Lenk unter die Füsse nehmen. Wir kaufen ein und kommen schon um 14 Uhr beim Simmenhof an, wo wir die Pferde versorgen und duschen und gemütlich im Sterne Restaurant Abendessen.</p>
      ]]></content>
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      <title>31.8.09 Kandersteg Adelboden Bunderchrinde</title>
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      <published>2009-09-01T11:33:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3877393135/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2588/3877393135_cebe178617.jpg" alt="IMG_0631" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>31.8.09 Montag<br />Wir kochen unseren Kaffe auf Stefans Stöffchen und füttern die Pferde mit der Weizenkleie vom Vortag und dem Milchkuhkraftfutter, dass uns der Bauer zur Verfügung stellt. Die Pferde sind sogar gelegen, diese Nacht, der Pferdemist ist überall sichtbar. Wir satteln auf und nehmen den Weg zur Bunderspitz unter die Füsse. Der Wanderweg ist steil und es sind vier Törchen zu öffnen und wieder zuzubauen.  Wir entscheiden die Strasse zu nehmen und kommen von da an, gut voran.  Die Hitze drückt schon und wir sind froh an Höhe zu gewinnen. Oben im Tal bekommen wir auf einer Alm ein zweites Frühstück und Getränke. Ich nehme mein Werkzeug aus meiner Hosentasche und stelle fest, dass ich mein Etui unterwegs liegen gelassen habe. Rätraten und dann, ja die Sennerin fährt mide ch nochmals runter, damit ich unten bei den Törchen nochmals schauen kann. 60 Minuten später komme ich mit dem Etui wieder zurück und wir verabschieden uns und reiten weiter den Schotterweg entlang hinauf. Oben ist ein Eisentor, dass gerade von einem PKWfahrer geöffnet wird, wird traben hoch, um gleich nach ihm durchs Tor zu kommen. Er aber will wissen wo wir hinwollen und erst als ich im versichere, dass unsere Pferde auf schmalen Wegen gut vorankommen, lässt er uns passieren. Die Pferde ziehen uns den Weg hinauf , der immer steiler und enger wird. Die letzten 300 Höhenmeter des Passes sind extrem steil und es bedarf aller unserer Konsentration und Kraft die Pferde da hinauf zu führen. Die letzten Meter, des Passes führen rechts an einer Felswand vorbei, die mit Seilen gesichert ist. Die Satteltaschen schrammen am Fels entlang und unser Adrealinspiegel steigt etwas. Endlich sind wir oben und ein Holländisches Ehepaar macht Fotos von den letzten Metern unseres Aufstieges. Geschafft. Der Abstieg hinunter nach Adelboden ist gemächlich, heute machen wir schon bald Rast, um den Pferden ein zusätzliche Pause zu gönnen. Sie haben sie nötig..</p>
      ]]></content>
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      <title>30.8.09 Saxeten Kandersteg IMG_0554</title>
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      <published>2009-09-01T11:25:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3878163376/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2483/3878163376_b7bb97ba17.jpg" alt="IMG_0554" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Sonntag, 30.8.09<br />Strahlend blauer Himmel über Saxeten, als wir in der Frühe die Pferde füttern und Pah hinten links neu beschlagen. Im Hotel Alpenrose gibt’s Frühstück und wir geniessen den frischen Kaffee und das gute Brot. Wir reiten die Strasse wieder hoch, die wir gestern runter gekommen sind und gelangen bald auf den Wanderweg zum Ringgeli Pass. Unter uns glänzt der Thunersee und die Berge spiegeln sich darin. Oben kommen uns eine Shettystute mit Fohlen entgegen und die Leute auf der Alm kennen die Hüttenwartin der Rotstockhütte. Uns wird ein Kaffee angeboten. Wir lehnen dankend ab. Der Abstieg von der Alm ist heftig, steil und eng. Wir machen in Sulgen Mittag und erreichen auf dem Wanderweg Raichenbach. Wir traben der Kander entlang nach Kandersteg und die Pferde freuen sich mal wieder laufen zu dürfen. Der Kiesweg ist super zum traben und wir geniessen den Ritt. Bald ist Kandersteg erreicht und wir bekommen einen tollennd Stall für die Pferde in der Nähe des Scoutzentrums.</p>
      ]]></content>
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      <title>29.8.09  Rothornhütte Saxeten IMG_0132</title>
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      <published>2009-08-29T18:39:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3868720164/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2453/3868720164_3b82efae8d.jpg" alt="IMG_0132" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Samstag, 29.8.09<br />Stefan`s Haflinger hat Gurtdruck. Stefan entscheidet abzubrechen und verabschiedet sich. Er wird nach Lauterbrunnen zurück kehren und sich von dort abholen lassen.  Die Hüttenwartin hat mir gestern abend die  gewählte Alternativroute  erklärt und wir starten von der Rotstockhütte über die Lobhornhütte zum Tschingel und von dort hinunter nach Saxelen. Flash hat zwar seinen Einschuss innerhalb von einen halben Tag dank den Globoli von Pat überwunden, aber heute früh hat er einen kleinen Gurtdruck. Ich behandle die Stelle mit meiner grünen Gallencreme und falte das Hasenfell so, dass die Stelle entlastet wird. Normalerweise sollte dies in ein oder zwei Tagen damit erledigt sein.<br />Dichter Nebel hüllt uns ein, als wir in um 8.30 die Pferde in verschiedene Richtungen führen. Lange hören wir Jimmy noch wiehern. Der Nebel bleibt beständig und wir haben diverse Törchen zu öffnen und wieder zu schliessen auf dem Weg. Wir kommen in der Nebelsuppe am Restaurant Nebelsuppe vorbei und geniessen einen Punsch und einen Kaffee. Bald passieren wir die Stelle wo ein paar Tage zuvor 28 Kühe zu Tode gestürzt sind.  Es ist nicht ganz nachvollziehbar was da passiert ist. Schweigend gehen wir an der Stelle vorbei. Der Weg ist gut machbar und Pat steigt auf Pahlavan und lässt sich tragen, um ihr Knie zu schonen. Das Pferd ist eine Lebensversicherung hier im Berg. Wir kommen endlich zur Lobhornhütte und kommen am Sulgensee vorbei. Der Nebel lichtet sich für ein paar Minuten und wir geniessen die Landschaft. Der Tschinggel ist ein Talkessel, den wir oberhalb der senkrecht abfallenden Felswände traversieren. Oben auf der Passhöhe sehen wir Saxelen und entscheiden hinunter zu gehen, da wir dort am ehesten Kraftfutter und Heu für die Pferde bekommen.</p><p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157622178488042/show/with/3868720198/">http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157622178488042/show/with/3868720198/</a>
</p>
      ]]></content>
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      <title>28.8.09  Lauterbrunnen Sefinen Furgge Rothornhütte  IMG_0121</title>
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      <published>2009-08-29T18:24:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3868680032/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2663/3868680032_e151d8a5e0.jpg" alt="IMG_0121" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>28.8.09 Freitag Lautenbrunnen Griesalp<br />Flash hat hinten rechts angegeben, wie wir die letzten Meter ins Tal hinunter führten. Beim Traben ging er klar, auch bergauf. Heute morgen ist sein Sprunggelenk warm, aber er lahmt nicht. Vermutlich ein Einschuss. Die Wirkung von Pats Kügelchen ist phänomenal. Wir traben der weissen Lütschine entlang nach Stechelberg. Das Wetter ist super und die Kulisse eindrucksvoll. Nach Stachelberg nehmen wir die Fahrstrasse den Berg hinauf und queren den Wald ins Sefinental. Im Tal selber führt ein breiter Weg durch Föhrenwälder hinauf bis zum Kegel am Ende des Tals. Ab hier führt der Wanderweg steil den Berg hinauf. Pah an der Spitze führen wir hinauf, auch Jimmy kann inzwischen mit zwei Stricken links und rechts auf dem Weg gehalten werden. Oben auf der ersten Höhe machen wir Mittag und lassen die Pferde grasen. Steil führt der Weg auf gut ausgebautem Pfad zur Rothornhütte hinauf. Der Hüttenwirt meint, dass der Abstieg von der Furke für die Pferde nicht machbar sein wird. Wir probieren es trotzdem und führen die Pferde den Steig hinauf. Oben kurz vor dem Pass wird es richtig steil und der Pfad windet  sich in engen Zickzackkurven den Berg hinauf. Jimmy rutscht ab und gelangt nur mit Mühe wieder auf den Pfad. Geschafft wir sind oben, und es ist so wie der Hüttenwirt gemeint hat. Auf der anderen Seite führt eine Treppe mit ganz engen Stufen etwa 300 hm den Berg hinab. Zu riskant. Wir kehren um und gehen zur Hütte zurück. Die Pferde werden eingezäunt und müssen sich mit dem bereits abgeweideten Gras zufrieden geben. Zum Glück haben wir noch Kraftfutter dabei, so dass sie auf jeden Fall genug haben werden. Die Wirtin erklärt uns den alternativ Weg, den wir morgen nehmen können, um nicht ganz ins Tal absteigen zu müssen.</p>
      ]]></content>
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      <title>27.8.09  Meiringen Lauterbrunnen  IMG_0106</title>
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      <published>2009-08-29T18:08:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3867863731/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2609/3867863731_598b346ca3.jpg" alt="IMG_0106" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>27.8.09 Meiringen Lautenbrunnen<br />Der Aufstieg zur grossen Scheidegg ist unspektakulär und gemütlich. Wir klopfen die Teerstrasse hinauf zum Pass in Begleitung von Völkerwanderen und geniessen die Aussicht unterhalb des Gipfelrestaurants. Vor uns der Eiger, im Hintergrund blitzt die Jungfrau hinüber. Wir führen die Pferde nach Grindelwald hinunter und nehmen den Weg entlang der schwarzen Lütschine hinunter nach Zweilütschinen und hinauf  nach Lauterbrunnen. Am Campingplatz Jungfrau werden wir von Hans und Therese begrüsst. Die Pferde kommen auf eine eingezäunte Koppel und wir sitzen nach dem Abendessen mit Therese und ihrem Freund noch lange zusammen und tauschen Stories aus.</p>
      ]]></content>
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      <title>26.8.09  ENGELBERG Meiringen  IMG_0287</title>
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      <published>2009-08-29T17:54:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3867825729/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2650/3867825729_237de79487.jpg" alt="IMG_0287" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>26.8.09<br />In der Früh erzählt uns Stefan dass Flash sich losgerissen hätte und die ganze Nacht im Stall rumgewandert sei. Der Bauer ist schon da, und erstaunt, dass unsere Pferde schon fast den ganzen Grasberg weggefressen hatten.  Das Wetter hat sich stark gebessert und das Tal erstreckt sich wunterschön unter uns, als wir hinauf reiten zum Jochpass. Hinter uns klettert der Nebel das Tal hinauf und als wir oben ankommen, werden wir gebeten die Mountainbike Route zu nehmen. Diese ist jedoch so steil, dass wir es kaum schaffen. Wir schicken Flash voraus und lassen uns hochziehen, die beiden anderen hintendrein. Oben treffen wir auf eine Familie, die unten in der Engstleren Alp arbeitet und die Kinder sitzen auf unseren Pferden, während diese grasen. Der Abstieg über den Hasliberg und Reute zieht sich und unten im Tal müssen wir ein Stück dem Fluss entlang zum Hof, des Revierförster Kurt Zumbrunn.</p>
      ]]></content>
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      <title>24.8.09  Attinghausen Engelberg</title>
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      <published>2009-08-26T17:16:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3859261595/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3489/3859261595_55aa5dfaea.jpg" alt="IMG_0213" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Swisscross 2009<br />25.8.09 <br />Gestern hatten wir einen ungeplanten Pausentag. Pats Knie hat Schmerzen bereitet und Pahlavan mussten wir die Packtaschen tauschen. Also nach Hause fahren, Pat beim Sporttherapeuten vorbeibringen, 90 Minuten warten bis der Bescheid, nur Zerrung kein Riss am Innenband des Knies, und damit: Ja wir können weitermachen. Pahs alten Sattel holen, das Ortlieb-Gepäck und dann zurück nach Attinghausen.  Heute sind wir gut losgekommen, es war drückend schwül aber der Aufstieg zum Surenen Pass, teils auf Schotterstrasse, teils auf dem Via Alpina ging gut voran. Oben bei der Waldnachter Alp machte uns die Älplerin einen guten Kaffee, während ich Pahs Hirschfell ergänzte, so dass beide Scheuerstellen abgedeckt wurden. Dermassen gestärkt ging es dann die restlichen 900 hm den Pass hinauf und oben wurden wir mit fantastischer Fernsicht belohnt. Die Pferde gehen inzwischen ein stetiges Tempo und Flash und Pah versuchen sich immer wieder als fährtenlesender Gruppenführer, indem sie am langen Führzügel den Weg hinauf gehen, wären das Personal sich hochziehen lässt. Wir machen knapp unterhalb des Passes Pause und geniessen unser Mittagessen, während die Pferde ruhig grasen. Der Weg hinunter ist angenehm flach, so dass wir gut voran kommen und die Knieprobleme sich in Grenzen halten. Auf der Blacken Alm werden wir von Jungrindern verfolgt, was Jimmy gar nicht lustig findet. Pah jedoch lernt, dass die Kühe weichen, wenn man auf sie los geht. Ein Rind springt über den Stacheldraht, dieser reisst und die Kuh verschwindet offensichtlich unverletzt im hohen Gras. Wir gehen das Tal hinunter, es fängt an zu regnen und giesst dann vollends in Ströhmen, als wir in Engelberg auf der Wiese neben einem Viehstall unterstehen. Der Bauer erlaubt uns dann später die Pferde im Stall unterzubringen und besorgt uns noch 2 Ballen Heu. Im Nebenraum gibt es sogar einen Tisch, so dass wir unser eilig eingekauftes Abendessen zu uns nehmen können.</p>
      ]]></content>
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      <title>23.8.09 Linthal Attinghausen BILD3485</title>
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      <id>tag:,2009:/3.190</id>
      <published>2009-08-24T07:00:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <category term="Swisscross 2009"
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3851966818/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2488/3851966818_213917bafd.jpg" alt="BILD3485" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>23.8.09 Linthal Attinghausen<br />Noch ist es bewölkt, aber die Nebelschwaden haben sich gelichtet und der Berggipfel hinter dem Haus erglüht im Sonnenlicht. Die Pferde werden in die Garage gebracht, wo sie Heu und Kraftfutter und Wasser kriegen. Die Sachen sind herrlich trocken und riechen gut. Schon angenehm so ein Stück Zivilisation. Nach einem reichhaltigen Frühstück satteln wir auf und machen uns auf den Weg zurück ins Dorf, um die Strasse hinauf auf den Klausenpass in Angriff zu nehmen. Noch ist Pats Knie nicht astrein und deshalb wollen wir möglichst viel Weg für die Pferde bequem unter die Hufe bekommen. Unterwegs kommen uns Maseratis, Lotus und co entgegen und ober auf dem Urnerboden machen wir dann am Bach Rast. Im Trab geht’s  Richtung Passhöhe und nach dem Pass nehmen wir die Via Alpina und den Höhenweg wieder unter die Füsse. Unter uns erstreckt sich das nebelverhangene Tal, über uns leuchten die Gletscher und unser Weg ist eingerahmt von goldfarben schimmernden Berggipfeln. An noch sattgrünen Alpen vorbei nimmt uns der Höhenweg Richtung Vierwaldstättersee und Altdorf.  Pat beklagt sich über Schmerzen im Knie und wir entscheiden, die geplante Route zu verlassen und ins Tal zur Klausenstrasse abzusteigen. Nach einem kühlen Panache (Radler)  im Naturfreundehaus nimmt Pat die Seilbahn ins Tal während wir die Pferde hinunterführen. Unten an der Passstrasse nimmt ein freundlicher Schweizer die Pat noch ein Stück die Strasse runter mit.  Ich rufe den Noldi an, unseren nächsten Gastgeber und bitte ihn ein Taxi hoch zu schicken. Er erklärt selber zu kommen und Pat wird abgeholt, während wir die letzten Km bis Attinghausen zurück legen.</p>
      ]]></content>
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      <title>22.8.09  Samstag Elm &#45; Linthal  IMG_0085</title>
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      <published>2009-08-24T06:34:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3851159735/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3208/3851159735_2fa3712a77.jpg" alt="IMG_0085" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>22.8.09  Samstag Elm - Linthal<br />Wir kaufen beim Bruder unseres Gastgebers ein  Schafffell und entscheiden, dass wir morgen die 30 km zu Fuss gehen werden, um die Scheuerstelle an Pah`s Flanke zu schonen. In der Früh kommt Flash nicht wie gewöhnlich angetrabt, um gesattelt zu werden. Er steht auf der Weide und wartet bis ich ihn hole. Er hat ein paar Kratzer aber ansonsten geht es im gut. Komisch ist nur sein Verhalten. Wir satteln auf und marschieren das Dorf hinauf. Das Schafffell deckt die Scheuerstellen ab und tut somit seinen Job. Offensichtlich habe ich bei der Planung der Route für heute einen Fehler gemacht, denn statt auf den Richetlipass gehen wir dem Panixer entgegen. Wir kehren um, und sind 20min später wieder auf dem richtigen Weg. Wir verlassen die Via Alpina und nehmen den Viehweg zum Richetipass. Leider klart es nicht auf und wir gehen im leichten Nieselregen den Weg in immer höher hinauf. Inzwischen ist nicht wirklich klar ob wir von aussen oder von innen nasser werden und der <br />Weg hinauf ist steil und anstrengend. Die Pferde laufen ihren gewohnten Schritt und wir lassen uns am Schweif hinauf ziehen. Oben kurz vor dem Pass ist eine Sennerei mit Rindermast. Wir binden die Pferde die Pferde an und geniessen den Kaffe in der geheizten Sennerei. Der Wirt warnt uns vor dem Abstieg, er sei steil und nur mit Vorsicht zu geniessen. Er sollte Recht haben. Der Abstieg war die ersten 200 m sehr steil auf Grasnarbe, so dass die Pferde immer wieder ausrutschten und auch später war der Weg immer mal wieder Adrealinschubig. Passagen, an denen wir die Pferde auf schmalem Pfad auf einem Grat an senkrecht abfallenden Felswänden vorbeiführen, oder Stellen an denen die Pferde auf engste m Raum über Schieferplatten hinunterrutschen mussten, um nur  50 cm vor dem Abgrund dann den Pfad wieder zu treffen und auf ihm weiter zu gehen. Flash geht ohne Probleme und ist fast übermotiviert. Wir waren nass, nicht nur vom Regen, nach einer halben Stunde besserte sich die Situation, und der Weg wurde einfacher und wir gelangten nach einem langen anstrengenden Abstieg ins Tal nach Linthal, wo wir von der Fam. Christen herzlich willkommen geheissen wurden. Die Pferde und wir wurden perfekt umsorgt. Die ganzen nassen Klamotten kamen in die Waschmaschine und wir genossen die heisse Dusche. Für Pah und Flash bauen wir einen Paddock auf der Weide oberhalb des Hauses. Jimmy wird an einem Hochseil in der Nähe der anderen angebunden. Anfangs zappelt er noch rum, aber nach einer kurzen Zeit beruhigt er sich und wir gehen schlafen.</p>
      ]]></content>
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      <title>21.8.09 Freitag Mels &#45; Elm</title>
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      <published>2009-08-22T17:39:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3845638619/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3523/3845638619_c5b3d8f2aa.jpg" alt="IMG_0026" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>21.8.09<br />Heute beginnt die Tour. Um 6 Uhr füttern wir die Pferde und misten die Weide. Das Frühstück ist schon gerichtet, als wir fertig sind. Herrlich duftet der Kaffee und der hauseigene Alpkäse schmeckt herrlich. Um kurz vor 8 sind wir soweit. Noch ein Gruppenfoto mit unseren Gastgebern und wir brechen auf. Die Teerstrasse nimmt uns nach Weisstannen und später biegen wir in die Via Alpina, einem Weitwanderweg, der uns bis an Genfersee begleiten wird. Hier können die Pferde endlich durchatmen und im flotten Trab geht’s den Berg hinauf. Wir kommen zur Alpkäserei, kaufen dort den Käse ein, der uns unten im Tal so gut geschmeckt hat und reiten weiter hinauf bis der Weg dann so steil und schmal wird, dass wir absteigen und führen. Wir überholen zwei Wanderer und Pat zieht die Kolonne in bewährter Skilift Manier den Berg hinauf. Der Weg ist schmal und wir durchqueren immer wieder kleine Bäche im schwarzen Schiefergeröll. Flash schwitzt ungewöhnlich heftig und weigert sich immer mal wieder weiter zu gehen. Ich mache gezwungener massen den Schluss. Irgendwas ist faul …. Keine Ahnung was los ist. An einem kleinen Wasserfall machen wir Pause und kühlen Flash, Puls und Atmung sind normal, dennoch dauert es eine Weile bis er wieder zu grasen beginnt und weitergehen will. Da höre ich Stefan. Sein Zaumzeugs ist weg. Er hat es unten noch gehabt und ans Horn gehängt. Soll er zurück ? Kaufen wir ein neues im nächsten Tal ? Noch bevor wir eine Entscheidung getroffen haben, kommen die beiden Wanderer und…….  Ja, der hintere der beiden trägt das Gebiss, dass er unterwegs gefunden hat. Problem gelöst. Auch Flash ist wieder trocken und wir gehen weiter. An der letzten Alm vorbei geht es hinauf auf den Foopass. An einem der Bäche hole ich mir einen Satz nasser Füsse, (mit meinen Boots wäre das nicht passiert) und ich wechsle die Schuhe und Socken. Der Pass zieht sich nochmals 4 km bis wir dann endlich die Krete überschreiten. Es ist angenehm kühl hier oben und unter uns sehen wir Elm. Jetzt sind es nur noch etwa 8 km bis wir an unserer Station ankommen. Der Weg hinunter ist gut zu machen, nur das letzte Stück auf dem dampfenden Teer im Sonnenschein hat saunaähnlichen Charakter. Wir treffen auf Frau Marti, unsere Gastgeberin für die Nacht und schon bald sitzen wir gemütlich zusammen unter dem Baldachin der wunderschönen Gartenterrasse und geniessen Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Flash geht es wieder gut, er hat an dem Bachlauf in dem ich baden ging, ein paar Kratzer geholt, aber nicht weiter schlimm. Nur Pahlavan hat jetzt ein Problem. Satteldruck. Wir müssen uns für morgen was einfallen lassen.</p>
      ]]></content>
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      <title>20.8.09 Donnerstag Start</title>
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      <published>2009-08-22T17:31:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3846403084/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2490/3846403084_69023186ef.jpg" alt="IMG_0007" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>20.8.09<br />Der Donnerstag war noch etwas hektisch.  Der Flachmann für meine Schwedentropfen und die bestellten Ersatzteile für den Haenger kommen erst mit der 12 Uhr Lieferung. Aber es klappt noch die kleine Reparatur durch zu führen und um 13 Uhr sind unsere beiden Weissen  und wir unterwegs zum grossen Abenteuer. Die Fam Good in Mels empfaengt uns mit offenen Armen. Stefan ist schon seit wenigen Minuten da und wir bringen die Pferde auf die Weide und geniessen die kühle Abendluft in der Bergola. Dien Pat hat zur Feier des Tages einen Sekt mitgebracht und dazu gibt es Birnen und Käse und nachdem die Kühe gemolken sind, setzen wir uns mit der Fam. Good zum Abendtisch. Wir versorgen die Pferde nochmal und bereiten unser Nachtlager kurz vor dem Einnachten auf der Wiese bei den Pferden. Es war drückend heiss heute und auch um 22 Uhr ist es noch zu heiss unter dem Schlafsack. Bald funkelt der Sternenhimmel über uns und während ich bereits am eindösen bin, bimmelt das Telefon und Marianne unsere übernächste Gastgeberin meldet sich, alles sei geregelt. Ich bedanke mich und schlafe sofort wieder ein.</p>
      ]]></content>
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      <title>Swisscross 2009 13.8.09</title>
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      <published>2009-08-14T10:22:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>Der Gefährte.<br />
Wir haben den Dritten im Bunde. Stefan Streit aus Tirol wird uns mit seinem Haflinger Jimmy begleiten.Stefan ist ein alter Freund, der mit uns schon einige Gebirgstouren gemacht hat, dessen einziges Manko sein Pferd ist, Jimmy, der uns schon zweimal etwas Probleme gemacht hat. Nicht immer ganz alleine, aber immer vorne dabei. Jimmy ist nämlich auf zwei unterschiedlichen Touren an zwei verschiedenen Orten, aber am gleichen See, ausgebüxt und hat jeweils die anderen Pferde mitgenommen. So nach einem 40 km Tag nochmals schnell in 3 Stunden 40 km weiter. Soweit zu Pferden die nicht ausgelastet sind nach 40 km. So zumindest meine Sicht der Dinge, ich kann mir vorstellen, dass Stefan da noch was dazu zu sagen hätte. Aber was solls, Jimmy hat sich jetzt ans Angebunden sein gewöhnt, und wenn nicht, bekommt er eine 35 kg schwere Kuhglocke verpasst. 
</p>
      ]]></content>
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      <title>Swisscross 12.8.09 Ausrüstung</title>
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      <published>2009-08-12T14:50:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p> <span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/3771473014/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3484/3771473014_22d8072c34.jpg" alt="IMG_0008" style="border: solid 2px #000000;"></a> <br /></span><br clear="all" /></p><p>Pferde<br />Flash und Pahlavan, (7 jährig Dillboss) die in diesem Frühjahr und Frühsommer bereits 8 mehrtägige Touren a 120 bis 300 km absolviert (eine Tour mit über 120 LKM/tag) und die meisten Touren fanden im Gebirge bzw. im Schwarzwald statt. Flash,  (18 Jahre) hat seine Grundkondition gut erhalten und diese sogar noch weiter aufgebaut. Pahlavan hat ebenfalls Muskeln zugelegt und kommt jetzt problemlos mit dem Tempi und der Distanz mit. Flash und Pach sind western ausgebildet und geritten und sind inzwischen erfahrene Wanderreitpferde, die wörtlich aufs Wort gehorchen können, wenn es notwendig ist. (obgleich auch dies manchmal vom Pferd entschieden wird.) Wir sind mit Flash seit 5 Jahren im Gebirge unterwegs und Pach ist als Dillboss von seinen Genen her ein Gebirgspferd, mit unglaublicher Trittsicherheit. Die Pferde werden abends, wenn mögich im Freien grasen (wir haben einen Weidezaun dabei) und erhalten, wo immer es geht Heu und Kraftfutter, welches wir unterwegs organisieren müssen. <br /><br /><br />Ausrüstung am Pferd<br />Wir verwenden Kunststoffbeschläge (Duplos), weil die sich für uns als optimal erwiesen haben und weil die Pferde damit sicher und gerne gehen. Die Nachteile werden durch die Vorteile bei weitem aufgewogen und wir sind nur dank diesen Beschlägen in der Lage Felsplatten problemlos zu queren oder steile Felsaufstiege zu meistern. Zusätzlich haben wir schnittfeste hohe Gamaschen für die Hinterläufe dabei, die wir anziehen, sollten wir in tiefen Schnee geraten, oder wenn wir heftiges scharfkantiges Geröll antreffen. Wir vermeiden den Einsatz von Gamaschen, wo es geht und nehmen kleine Kratzer und Schnitte dafür in Kauf, denn die heilen schnell und besser als eine aufgeschürfte Fessel, weil Sand oder kleine Steine in die Gamaschen geraten sind. Wir haben für Pat einen neuen Sattel (Rieser) anfertigen lassen und sind sehr zufrieden damit. Die Pferde werden mit Schnufhalfter geritten, da die Pferde sich damit gut kontrollieren lassen und sie jederzeit fressen bzw. damit geführt bzw. angebunden werden können. Als Pad verwende ich ein einfache Wolldecke, darüber ein Konstrukt aus Schaumstoff und gefalteter Flauschdecke in einem mit Leder eingefassten Navajo-Pad. Die Flauschdecke kann ich als Zudecke verwenden, aber auch als Abschwitzdecke oder Kälteschutz fürs Pferd. <br /><br /><br />Unsere Ausrüstung<br />All unsere Satteltaschen sind marke Eigenbau aus Leder, ohne aussenliegende Schnallen oder Riemen. Wir haben Vorderpacktaschen, in denen ich meine Technik transportiere und Pat Kraftfutter-Reserve für 2 Tage. In den Vorderpacktaschen habe ich ein Batterieladegerät, Kommunikationsteile, Kartenmaterial, Mini-Waschsaloon, Ersatzhalfter, Reparaturmaterial, Not-Beschlags- und Zaunwerkzeug, Putzhandschuh aus Gummi, mit dem man auch Elektrodraht anfassen kann, Ersatzbeschlag, zwei Wundersalben und anderen Kleinkram, sowie Platz für Snacks und Getränke. Dazu Notsignal, Warnlicht und reflektierende Bänder. Pat führt dazu neben einer Ersten Hilfe eine Homöopathische Apotheke und ein spezielles Beruhigungs- und Schmerzmittel mit, damit wir im Notfall ein Pferd ruhig stellen können, bis Hilfe kommt. <br /><br />In den hinteren Packtaschen, sind ein Daunen-Schlafsack sowie eine aufblasbare Daunenmatte, ein paar Ersatzschuhe, in der anderen Bekleidung sowie eine Daunenweste und Regenschutz. Darüber sind meine Verpflegungstaschen mit einem Hobbo-Ofen (verbrennt auch Pferdemist) und einem Kochtopf sowie Platz für Trekking-Mahlzeiten und unterwegs einzukaufende Verpflegung. Pat führt an ihren Packtaschen 2 x 1,5 ltr Getränkeflaschen mit.<br /><br />Hinter dem Cantle ist die Banane oder Rolle, in der sich neben den Gamaschen für Mensch und Pferd, das Weidezaunset (Eigenbau) und unser Zelt/Poncho und Zeltstangen, sowie ein Wassersack befinden, obendrauf befindet siche meine Rope, ein starres Seil aus USA, das sich nicht um die Fesseln eines Pferdes wickeln kann. <br /><br /><br />Orientierung<br />Ich arbeite sehr gerne mit dem Garmin GPS60csx, da es die höchste Zuverlässigkeit und bei allen Lichtverhältnissen ein gutes Display hat. Die Batterien halten zwei Tage und bis jetzt hat mich das Teil noch nie im Stich gelassen. Zusätzlich führe ich einen Satz selbst ausgedruckter Kartenblätter mit,  1:200.000 und in unbewohntem Gebiet 1:50.000. Auf den Kartenblättern ist die geplante Route eingezeichnet und ebenso ist auf dem Garmin die Route sichtbar. Ich habe die Route mit der Swisstopo-Software geplant und mir alle Pässe und Uebergänge zusätzlich übers Internet GoogleBilder und Google Earth angeschaut. Wir sind noch keinen Teil der Route gegangen, haben uns aber ausführlich im Internet informiert.<br /><br />Fazit Packen<br />Die Kunst dabei ist, alles so zu organiseren, dass man es sofort findet, dass man in einer Tasche alles hat, was man für die Nacht benötigt und in der anderen alles fürs Pferd, dabei müssen die beiden Taschen jeweils gleich schwer sein und es darf nur das Nötigste mitkommen, um das Gewicht bei max. 5kg (Gesamtgewicht Gepäck 24 kg) zu halten.</p>
      ]]></content>
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      <title>Swisscross 8.8.09</title>
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      <id>tag:,2009:/3.196</id>
      <published>2009-08-08T17:26:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:42:14Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
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        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>Noch 12 Tage bis zum Start unserer Swisscross Tour. Und wie schon bald normal, sind auch dieses Jahr wieder einige Schwierigekeiten aufgetaucht. Vor 14 Tagen auf unserem Gepäcktestritt in Engelberg, hatten wir das Vergnügen mit einem einsamen Pony, dass völlig von Sinnen war vor Freude, zwei Artgenossen zu treffen. Das Pony liess sich weder durch die auskeilende Hinterhand von Flash noch Domingo beeindrucken und versuchte, auf Teufel komm raus, Freundschaft zu schliessen. Was bei unseren beiden Weissen nicht gut ankam. Denn die wollten nur in Ruhe gelassen werden. Mein Versuch das Pony auf der Weide einzusperren, misslang kläglich, da ich ihn zwar zurück halten konnte, um Pat so Zeit zu verschaffen durch das Tor zu gehen, was ich nicht wusste, die Weide war gar nicht geschlossen, so dass das Pony schon bald wieder an Flash oder Domingo hoch zu steigen versuchte. Beim zweiten Versuch, das Pony zu bändigen, hat dann Flash mit seinem Huf meine linke Kniescheibe erwischt. Anfangs meinte ich, dass sein nicht weiter schlimm. Erst nachdem das Pony glücklich von Domingo zurück zum Stall begleitet wurde - Domingo rannte davon Richtung Stall und das Pony folgte ihm stehenden Fusses -  als ich dann das Pony mit dem Bauern zusammen in seiner Box eingesperrt hatten - auch die obere Türe sei zu schliessen, sonst steht er wieder draussen - meinte der Besitzer, stelle ich fest, dass ich das Bein kaum mehr belasten konnte. Nun inzwischen sind 14 Tage vergangen und ich bin guter Dinge, dass mein Knie die Tour durchhalten wird. Aber heute hat es Pahlavan erwischt. Auf einem Tournier ist er mitten in der Pleasure plötzlich lahm gegangen. Ohne Grund und ohne sichtbare Verletzung. Pat hat ihn verarztet, ihre berühmten Kügelchen kamen zum Einsatz. Wir werden morgen weitersehen, wie es geht. 
</p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2009 Swissccross mit zwei Arabern über das Dach der Schweiz</title>
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      <id>tag:,2009:/3.197</id>
      <published>2009-07-20T18:21:49Z</published>
      <updated>2010-04-15T07:23:50Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Swisscross 2009"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/swisscross_2009/"
        label="Swisscross 2009" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	Route</p>
<p>
	<a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=msqhwzrgkjfsglbh" target="_blank">Die Route</a><a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=yjnzgbqzqqmkszwb" title="GPSies - 2009 Alpenpässeweg"> </a></p>
<p>
	Es ist soweit. Die Route ist grob geplant, wir arbeiten noch an den Details wie m&ouml;gliche Uebernachtungsstationen und den m&ouml;glichen Mitreitern. Eines ist sicher, es wird wieder spannend werden. Denn der zweite Teil der Route hat es in sich. Aber von anfang an. Wir starten in Mels bei Sargangs und folgen der Via Alpina nach Westen zum Genfersee. Auch dieses Strecke hat es schon in sich, aber die P&auml;sse sind gut machbar bis auf zwei, die etwas schwieriger sein werden. Der R&uuml;ckweg auf der S&uuml;dseite der Alpen werden wir dann nur noch zu zweit bew&auml;ltigen, denn hier brauchen wir alle unsere Erfahrung und die Sicherheit unserer Pferde. Die Verpflegungssituation f&uuml;r die Pferde ist noch nicht optimal, wenn ihr also Leute kennt entlang der Route, die auch Pferde haben, sind wir um deren Adresse und Telefonnummer dankbar, soweit diese uns dann mit Kraftfutter bzw. Heu weiterhelfen k&ouml;nnen.</p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2009 Juni Kentaur Kurs</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.alpentrekking.ch/site/kentaur-kurs-juni-2009/" />
      <id>tag:,2009:/3.97</id>
      <published>2009-07-03T12:48:48Z</published>
      <updated>2010-06-09T03:08:49Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
        scheme="http://www.alpentrekking.ch/site/category/blog/"
        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
	<strong>Kentaur-Kurs vom 27.06. &ndash; 28.06.2009 auf der Hohbrugg, Schleitheim </strong></p>
<p>
	Ganz gespannt, was uns wohl alles erwartet, sind wir am Samstagmorgen Richtung Schaffhausen aufgebrochen. Nach einem kleinen Umweg sind wir dann in Schleitheim gelandet und herzlich von Pat, Nicole und Peter empfangen worden. Zuerst vermittelte uns Peter die spannende Theorie &uuml;ber die Kommunikation mit dem Pferd. Um die Sprache der Pferde zu verstehen, durften wir dies an den drei Arabern auf dem Sandplatz &uuml;ben und integrieren. Die drei Pferde und die drei Pferdefl&uuml;sterer hatten eine riesen Geduld mit uns und haben uns auch unterst&uuml;tzt. Am Nachmittag &uuml;bten wir auf dem R&uuml;cken der Pferde das, was wir am Morgen am Boden gemacht haben. Wir &bdquo;spielten&ldquo; mit den Tieren fleissig und sp&uuml;rten immer mehr, dass wir ja selber den Schl&uuml;ssel zum Erfolg sind. Das machte so riesigen Spass, dass wir am Ende des Tages richtig k.o. waren. Und das von so wenig Bodenarbeit mit Pferden. F&uuml;r die physischen und psychische Regeneration wurde gut geschaut. Abends genossen wir den feinen Hirsch und Fisch vom Grill und liessen den Abend mit dem selbstgemachten Himbeerkuchen und Himbeerlik&ouml;r von Pat ausklingen. Am Sonntag konnten wir nach einem reichhaltigen Fr&uuml;hst&uuml;ck, das am Samstag gelernte nochmals wiederholen. Diesmal ging es schon besser. Und wir wurden mit jeder Stunde mutiger und sicherer mit den Pferden. Nach dem Mittag durften wir die drei Araber bereit machen f&uuml;r einen Ausritt. Unser Wissen und K&ouml;nnen wurde nun auf Probe gestellt. W&auml;hrend Pat und Peter die beiden Haflinger ritten, durften wir drei die Schimmel reiten. Wir waren sehr stolz und danken Pat und Peter f&uuml;r ihr Vertrauen. Es ist nicht selbstverst&auml;ndlich, dass wir &bdquo;Greens&ldquo; diese edle Tiere reiten durften. Der Ausritt f&uuml;hrte uns durch Flur und Wiesen. Und unsere Augen konnten sich an der ungewohnten Natur richtig satt sehen. Zwischen drin konnten wir galoppieren und den flotten Schritt der Araber geniessen. Richtig zufrieden liefen wir im sp&auml;ten Nachmittag bei Peter wieder ein und konnten, nach der Pferdedusche, zum Abschluss ein k&uuml;hles Bier geniessen. Um halb sechs abends fuhren wir wieder heim voller wundervoller und unvergesslicher Erinnerungen. Wir haben zwar (noch) keine Pferde, werden aber ganz sicher bei jedem unserer n&auml;chsten Ritte immer wieder &uuml;ben und &uuml;ben. Auch unser Traum vom eigenen Pferd wurde weiter gest&auml;rkt. Dank Peter, Pat und Nicole sind wir bereit, wenn unser Traum sich erf&uuml;llt, die Pferde zu verstehen.</p>
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	Wir danken Pat, Nicole und Peter f&uuml;r das wundersch&ouml;ne und unvergessliche Wochenende.</p>
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	Die Innerschweizer Fraktion Kilian, Cornelia und Barbara</p>
      ]]></content>
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      <title>2009 Juni Livigno</title>
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      <published>2009-06-17T07:36:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
Am Donnerstagmorgen sind wir nach einem guten Frühstück auf San Jon (Scoul) (wo es immer eine ausgezeichnete Verpflegung und ausgesprochen nette Menschen gibt) mit Sack und Pack aufgebrochen. Auch wenn es mir noch am Abend zuvor ein Rätsel war, wie ich mein Gepäck in den Satteltaschen verstauen sollte, habe ich doch alles untergebracht und als ich das erste Mal auf Domingo saß, war ich überglücklich - andererseits gab es nach dem Aufsteigen auch kein Zurück mehr. Ich hatte kaum eine Vorstellung von dem, was mich erwarten und wie gut ich die angesetzten 40km pro Tag schaffen würde. 
Als wir nach ca. 30km wunderbaren Berglandschaften, einigen Murmeltieren, schönen Alpenblumen, einer kleinen Mittagspause und ein paar  Schneefeldern kurz vor dem Ziel waren, konnten wir nicht weiter, weil unser Weg nach den Ofenpass ins Val Fraele durch einen Abrutsch nicht weiter zu begehen war. Also mussten wir ein großes Stück des Weges wieder zurück. Peter hat jetzt ein zügiges Trab-Tempo vorgelegt und ich war nur froh, dass die Pferde auch in unwegigem Gelände so trittsicher sind, weil ich damit beschäftigt war, den Ästen auszuweichen, die unseren Weg überragten. Was wir noch nicht wussten, war, ob der alternative Weg überhaupt passierbar ist.
Gut, dass Pat, Peter und auch die Pferde in dieser Situation entspannt geblieben sind (ich somit auch).
Gegen halb sieben sind wir, nach einer längeren Galoppstrecke und einem kurzen Fußmarsch, im Val Fraele in der Unterkunft St. Giacomo angekommen. Dort musste erst noch die Koppel für die Pferde aufgebaut werden, bevor wir endlich Abendessen konnten. Noch nie haben mir die Spaghetti so gut geschmeckt, wie an diesem Abend. 
So sind aus den geplanten 40km am ersten Tag 50 km geworden und abends habe ich jeden einzelnen Muskel gespürt. 
TAG 2:
Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Alpe Trela. Diesmal konnten wir unser Gepäck im Quartier lassen, weil wir am Abend wieder nach St. Giacomo zurückkehrten. Wir wollten den Canale Torto raufreiten, was nicht ging, weil uns Lavinenabgänge einen Strich durch die Rechnung machten. So mussten wir über den Pass hinunter nach Livigno und dem See entlang zur Alpisella. Wir ritten in den Canale Torto hinein und ein steiler Weg führte hinauf über eine wackelige Brücke und zu weiteren Schneefeldern. Teilweise konnten wir nicht darüber, weil  sie eine zu große Fläche des Weges bedeckten und der Fluss darunter durchführte. Deshalb mussten wir große Stücke über Geröllhalden zurücklegen, auf denen man nie wirklich Halt gefunden hat. Ich musste immer schauen, dass mein Pferd hangabwärts von mir läuft, damit es im Falle des Falles nicht auf mich tritt, was schwierig war, weil ich  selbst immer wieder nach unten gerutscht bin. Diese Geröllhalden und das ständige auf und ab war das anstrengendste, was ich auf diesem  Wanderritt erlebt habe. Landschaftlich gesehen war dieser Tag ein Traum. 
TAG 3:
Aufbruch in Richtung Val Müstair. Wir hatten einige Trabstrecken vor uns, auf die ich mich richtig gefreut habe, diesmal gab es keine Schneefelder. Wir sind zum Scale See und den Scale Türmen geritten und haben die  Aussicht genossen. Die meisten der Wege dort wurden von Mousollini im  zweiten Weltkrieg gebaut. Eine seltsame Vorstellung dort zu reiten.
Die herausragendste Erfahrung an diesem Tag war, dass wir durch einen völlig dunklen Tunnel hindurch geritten sind. Es waren gut 200 m, die wir passieren mussten. Wieder einmal war ich froh, dass die  Pferde keine Panik bekamen und ich vertrauen konnte. 
Super fand ich an diesem Tag den Ritt im Fluss aufwärts. Ich mag das  Geräusch und das Gefühl, wenn die Pferde durchs Wasser gehen. Ganz besonders ist das!
Als wir gegen Abend durch Sta. Maria, weiter nach Müstair ritten, war  ich sehr beeindruckt von dem Charme der beiden Städte. Außerdem  befindet sich in Müstair das Kloster St. Johann, das zu den UNESCO  Weltkulturerbestätten gehört.
In Müstair hatten wir eine wunderschöne Unterkunft, abends waren  wir noch zusammen einkaufen und haben uns später ein gutes Essen gekocht.
TAG 4:
Im Vergleich zu den anderen Tagen, haben wir nur ein relativ kurzes Stück vor uns. 25km. Über den Cruschetta-Pass zurück nach S-Charl.
Am Mittag machen wir auf dem Pass noch eine kurze Pause und dann sind wir auch schon fast am Ziel. Schade, wir waren doch gerade erst losgeritten!
Als wir die Pferde im Hänger hatten und gen Heimat fuhren, hatte ich das erste Mal Zeit zu realisieren, was ich in den letzten Tagen alles erleben durfte. 180 km und 3500 Höhenmeter. Ich bin an meine Grenzen gekommen, konnte sie überwinden und selbst meine Erwartungen wurden übertroffen. 
Herzlichen Dank an Peter, Pat, Domingo, Flash und Pach, denn nur mit der erfahrenen Leitung und den Gelände(Alpen-)sicheren Pferden konnte solch ein Ritt stattfinden. July Bayer
</p>
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<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157619777515661/show/">Diashow</a>
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      ]]></content>
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    <entry>
      <title>2009 Juni Prüfungsritt Wanderreiten</title>
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      <published>2009-06-07T08:49:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>Den Freitag verbrachten Pat und ich damit, die Route für den Prüfungsritt abzureiten, damit nicht wieder Bäume uns zur Umkehr zwangen. So konnten wir diese Ecke erkunden und die schönsten Wege für den Prüfungsritt raussuchen.  
</p><p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157619475519484/show/">Bilder Prüfungsritt</a>
</p>
<p>
Am Freitag Abend trafen sich die 8 Wanderreiter aus der Schweiz und Italien in San Jon um Ihren Prüfungsritt und die Theorieprüfung zu absolvieren, für die sie nun 8 harte Tage gearbeitet hatten. Spannung lag in der Luft, als die Theorie-Unterlagen im Schulungsraum oberhalb des Saloons ausgehändigt wurden und die Prüfung begann. Eifrig wurde geschrieben und gerätselt, was wohl mit der Frage gemeint sein möchte. Nach der Theorie präsentierte jeder der 8 Teilnehmer seinen geplanten Wanderritt, von einer wöchigen Tour rund um die Zentralschweiz, über Ritte im Tirol und im Solothurner Jura bis hin zum Gestütsritt in Norddeutschland wurden alle Register gezogen. Bei einem Glas Himbeeren Likör, gestiftet von der mitleidenden Pat, entspannten sich dann die Nerven und man konnte zum gemütlichen Teil übergehen.
</p>
<p>
Um 7 Uhr war Frühstück und 7.30 wurden die Pferde gesattelt, mit Gepäck für den 2 tägigen Ritt im Engadin, welches sich heute nicht von der normalen sonder eher von der regnerischen Seite zeigte. Flash auf jeden Fall, suchte sein Heil in der Box, als er fertig gesattelt eigentlich davor hätte warten sollen. Aber was einen nicht umbringt, härtet einen ab und so führten wir die Pferde hinunter nach Scuol, um dort mit dem Prüfungsritt zu beginnen. Jeder führte die Gruppe für knapp 2 Stunden und musste unterwegs praktische Aufgaben lösen. Im einem Hotel unterwegs, genossen wir unseren Lunch, im trockenen.  Alle meisterten Ihre Aufgaben mit bravour und so gelangten wir bei Nieselregen nach Lavin, wo uns der Bauer bereits erwartete. Im hervorragenden Hotel Crush sassen wir gemütlich beisammen, wärend es draussen duschte. 
</p>
<p>
Wir alle schliefen im Heu, einige ganz Harte legten sich sogar in den Geräteschuppen auf den Boden, um dort die NAcht zu verbringen. Es schneite bis auf 100 m Höher hinunter, und die Schlafsäcke mussten ihr Bestes geben, sonst hat man gefrohren. Die Pferde aufgesattelt strahlte uns ein standart Engadiner-Himmel mit Sonne und Wolken entgegen und die Jüngste führte die Truppe dem Inn entlang hinauf ins nächste Dorf. Zurück ging es flott bergan, die Pferde schien das bessere Wetter zu motivieren, oder vielleicht war es auch nur das Wissen, dass es nach Hause ging - auf jeden Fall gelangten wir unter der Führung der nächsten 3 Reiter sicher und rechtzeitig in San Jon an, um dort die Diplome und Auszeichnungen entgegen zu nehmen. Unsere Greta aus Tirol, die Jüngste der Truppe, hatte allen die Show gestohlen und die Prüfung mit der höchsten Punktzahl bestanden. 
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      ]]></content>
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      <title>2009 Juni Drei Berge Schwarzwald</title>
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      <id>tag:,2009:/3.100</id>
      <published>2009-05-26T03:55:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemein"
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        label="Allgemein" />

      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
Endlich ist es soweit, wir können unsere Tour, die wir letztes Mal abbrechen mussten, weil sich die Pferde zur vorzeitigen Rückreise entschieden haben, durchführen. Wir wollten die drei Schwarzwaldgipfel Feldberg, Belchen und Blauen in einer Tour bezwingen und uns den südlichen Schwarzwald zur Brust nehmen. Start nicht wie beim letzten Mal in Badenweiler sondern in Lenzkirch und das ganze im Gegenuhrzeigersinn. Gemütlich reiten wir von Lenzkirch zum Feldberg und lassen uns nach erfolgreicher Besteigung dessellben in Todtnauerberg zur ersten Uebernachtung nach knapp 40 km nieder. Flash wurde erst gestern geimpft, so dass wir ihn heute schonen  mussten. Wir sind kaum getrabt sondern gemütlich im Schritt gegangen. Beim Eingang des Dorfess warten die Stallbesitzer schon auf uns und die Pferde werden auf eine rieseige Hangweide gestellt. Wir geniessen eine Riesenpizza im Lokal auf der andern Hangseite und freuen uns auf den nächsten Tag, der einiges an Herausforderung bringen wird. Pat hat heute mit dem GPS geführt, während ich mit der 50.000er Karte gearbeitet habe. Sie hat den Dreh bald raus, nur die berühmte Pfeilrichtung macht ihr noch ab und an zu schaffen. 
</p>
<p>
Die ganze Nacht kübelt es, Blitz und Donner sind das begleitende Orchester, unsere Pferde stehen ganz oben am Hang unter einigen Bäumen. Es ist noch immer bedeckt und regnerisch als wir am morgen die Pferde füttern und hinunter zum Stall führen. Wir frühstücken und als wir zum Satteln gehen, giesst es mal wieder. Am Stall angekommen, sind die Pferde verschwunden. Schrecksekunde, aber sie haben sich nur ganz eng in die Ecke des Gebäudes gedrückt, so dass sie nicht nass wurden. Intelligente Tiere. Wir satteln auf und starten unsere lange Tagesetappe um Halb Acht. Zuerst gehts zum Belchen, der in etwa 20 km Distanz auf uns wartet, es hört auf zu regnen und es geht flott im Trab dahin. Allerdings stellen wir bald fest, dass viele Wege, die als Abkürzungen auf der Karte vermerkt sind, nicht mehr existieren und so werden aus den geplanten km immer mehr. Wir traben etwas flotter und harren der Dinge die da kommen werden. Auf dem Belchen geniessen wir die kaum vorhandene Aussicht und ein Müsliriegel, um dan die verschwitzten Pferde schnellstmöglich von dem zugigen Plateau etwas tiefer auf eine Grasnarbe zu führen. Wir machen Pause und essen etwas und führen die Pferde den schmalen Weg weiter hinunter. Noch weitere 15 km bis zum Blaue, also los gehts, die Wege werden besser und endlich können wir einigen Höhenlinien folgen.Um 2 Uhr nachmittags haben wir den Blauen erreicht und können jetzt die letzte Etappe des Tages in Angriff nehmen. Da jetzt 2000 hm hinter uns liegen und das Gelände vor uns nur noch hügeliger Natur ist, lassen wir die Pferde laufen. Pachlavan hält super mit und ist inzwischen gleichauf mit Flash, nur das gleichmässige Durchhaltevermögen hat er noch nicht. Er spurtet zwischen durch immer mal wieder los, überholt Flash um dann wieder zurück zu fallen. Flash läuft wie wenn ich ein Federgewicht wäre und wir kommen gut voran. Es hat aufgeklart und ab und zu sticht die Sonne doch ganz schön. Wir kommen an Lamas vorbei, die wie Puddel geschoren sind und finden zufällig eine weitere Wanderreitstation auf dem Weg. Natürlich muss es sein, dass Pach jetzt ein Beschlag verliert und wir neu Nageln müssen. Und immer wieder müssen wir die Wege freischneiden, damit unsere Pferde unter den Bäumen durchkommen. Die Zeit verrinnt. Wir rufen bei unseren Gastgebern an, denn wir werden etwa 2 h länger brauchen, als vereinbart. Hügelzug um Hügelzug kommen wir unserer Station näher und um 8 Uhr abends nach 12 einhalb Stunden sind wir entdlich in Hasel. Die Pferde haben 80 km mit 3000 Höhenmeter geschafft. Wir satteln ab, duschen die Pferde und bringen sie auf die Koppel, wo Heu und Gras und später ein wohlriechende Portion Kraftfutter auf sie wartet. Die Gastgeber eine ganz tolle Familie, kocht uns ein Abendessen und wir legen uns müde aber zufrieden ist Heulager.
</p>
<p>
Die Pferde sind klar, trotz der Strapatzen es gestrigen Tages. Wir erneuern die beiden hinteren Beschläge bei Pachlavan und wir nehmen die nächste Tagesetappe mit nur 40 km um Halb 10 unter die Hufe. Ruhig ziehen wir unserer Route entlang, heute müssen wir uns nicht sputen. Wir ziehen dem Schwarzbach entlang und wollen eigentlich auf den Höhenzug hinauf, aber auf dem Wanderweg ist ein Baum so ungünstig über den Weg gefallen, dass wir keine Chance haben, weiter zu kommen. Also umkehren und die Teerstrasse hinauf, bis wir wieder einen Einstieg haben. Wir erreichen die Alb und traben dieser das ganze Tal hinauf bis wir - verschwitzt und müde vom gestrigen Tag - kurz vor 18 Uhr unsere Station in Innerurberg erreichen. Die Gastkeber kennen uns noch vom letzten mal, und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Pferde geniessen die Nacht in der Box und Pach hat am nächsten Morgen prompt angelaufene Beine. 
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<p>
Der letzte Tag führt uns hinauf Richtung Schluchsee und wir sind auf spannenden Wegen unterwegs. Pach überklettert inzwischen jeden Baum und hält auch am 4. Tag super mit. Es ist drückend heiss und das Wetter macht mir zu schaffen. Wir kürzen einige Strecken und finden sogar eine Gaststätte, wo wir uns mit kühlenden Getränken versorgen. Das GPS zeigt 196 km und 7000 Höhenmeter als wir schon um Halb Vier nachmittags in Lenzkirch wieder eintreffen. <strong><a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157618739642120/show/">Flickr-Show</a></strong>
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 <img alt="img_0056_400" height="300" src="/images/uploads/img_0056_400.jpg" title="img_0056_400" width="400" /><img alt="img_0078_400" height="299" src="/images/uploads/img_0078_400.jpg" title="img_0078_400" width="400" />
</p>

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      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2009 8.&#45;10.5.09 San Jon Lehrwanderritt</title>
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      <published>2009-05-10T19:21:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
Freitag abend. Wir treffen uns in San Jon bei strahlendem Wetter, um die nächsten beiden Tagen auf den Verlasspferden von Men unterwegs zu sein. Jeder wird die Gruppe eine Stunde lang führen und wir werden die gegenüberliegende Bergseitge erkunden und auch Schloss Tarasp umreiten. Früh um 7 gibts Frühstück und Routenbesprechnung und dann um 8 Uhr gehts los. Die Pferde werden geputzt und aufgesattelt, das Wanderreitgepäck montiert und die Ausrüstung geprüft. Eine Dreiviertelstunde später gehts los, Franco führt die Gruppe hinunter zum Inn und dem Inn entlang gehts nach Sur En und weiter nach San Nicla. Dort queren wir den Fluss und reiten hinauf nach Seraplana und über den Pass hinunter nach Ramosch. Herrliche Aussicht und ein kühles Bier am Campingplatz machen den Ritt zum Vergnügen. Zurück in San Jon wartet ein leckeres Grillmenue auf uns und gemeinsam besprechen wir die Prüfungsfragen aus dem vergangenem Jahr. 
</p>
<p>
<img alt="img_0090_400" height="300" src="/images/uploads/img_0090_400.jpg" title="img_0090_400" width="400" /> 
</p>
<p>
Heute brauchen wir nur noch 30 Minuten um fertig gepackt abrittbereit zu sein. Wieder wird das Sattelzeugs geprüft und die Jüngste führt die Gruppe hinunter nach Scuol. Wie ein Profi dirigiert sie die Gruppe über die Strasse und sorgt dafür dass wir sicher und heil unten ankommen. Ueber die Brücke gehts hinauf nach Vulpera und Caposch. Von dort gehts hinauf zum Aussichtspunt Mottana. Leider verperren uns 50 m unter dem Ziel zwei umgestürzte Bäume den Weg und wir müssen wieder zurück. Wir mach oberhalb der Burg Tarasp Rast und geniessen die Aussicht.
</p>
<p>
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</p>
<p>
 Zwei Stunden später sind wir wieder in San Jon und verabschieden uns. Wir werden uns wieder treffen in einem Monat zur Wanderreiter-Prüfung. 
</p>

<p> </p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2009 Ritt in den Mai</title>
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      <id>tag:,2009:/3.102</id>
      <published>2009-05-04T03:57:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
      <author>
            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
Lac de Joux Wadtländer Jura
</p>
<p>
Wir starten am Freitag in der Frühe in Les Charbonnieres und reiten auf dem Höhenrücken dem See entlang nach Südwesten. Dabei kommen wir immer mal wieder nach Frankreich hinein und drehen dann am unteren Ende des Sees nach Osten, wo wir übernachten werden. Am Samstag gehts dann hinauf auf 1500 müm und nach Süden Richtung Gimel. Wir werden vermutlich noch etwas Schnee finden, aber das soll uns nicht hindern. Regula wird mit Ihren beiden Freibergern dabei sein und Pat und ich sind als Begleiter eingeteilt. Am Sonntag gehts dann wieder auf dem Höhenrücken nach Norden zurück zur Ausgangsstation. Uebernachtung im Massenlager oder Heu, oder im Freien.
</p>
<p>
Oder so wars zumindest geplant. Gelaufen ist es etwas anders. Hauptsächlich wegen meines Fehlers, falsche Seeseite…. hmmm Wanderrittführer ?  Aber auch des Schnees wegen. Es waren nämlich noch rauhe Mengen vorhanden. Und die zwangen uns doch immer mal wieder neue Wege zu finden. Wir kamen quer durch den Wald und über offene Weiden, und habe hier und dort unsere Eisen gelassen. Nur vier Stück auf dem Ritt. Aber so hat sich wenigstens Retos Notbeschlag Kurs richtig bezahlt gemacht. Aber am Ende waren wir froh, den falschen Berg gewählt zu haben, denn auf der anderen Bergseite, soll noch mehr Schnee gelegen haben. Wir hatten super Wetter und wild wild West Romantik pur. Wir sind den Wegen gefolgt, aber des Schnees wegen, immer von Grünpatch zu Grünpatch geritten. Die Zäune waren alle unten, so dass diese keine Probleme boten. Wie in Wayoming USA quer über die Prärie und Wälder. Vor uns ein Blütenmeer in Blau und Weiss. Krokusse in voller Blüte. Nur den Pferden hats nicht gepasst, dass die Grasnarbe noch so dünn war. Die beiden Fribis von Regula sind super gelaufen und haben gelernt auch im tiefen Schnee keine Panik zu kriegen. Regula hat ihre zu trainierende Stute am Strick geführt und ihr Reitfribi ist im eigenen Tempo hinter her getippelt. Ein schönes Bild. Die Unterkünfte und die Gastgeber waren ganz toll und der Ritt im Frühjahr oder Herbst auf jeden Fall eine Wiederholung wert.  Die restlichen Fotos kommen. 
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<p>
 
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<p> </p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>2009 April Osterritt Jurahöhenweg</title>
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      <id>tag:,2009:/3.103</id>
      <published>2009-04-18T14:24:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p><strong>2009 April Ostern Entlang dem Jura Höhenweg<br />
</strong>
</p><p>
Wir starten in Villnachern und machen Pause bei Bitterlis auf der Saalhöhe. Ganz tolle Leute und auch eine besondere Unterkunft für Pferd und Reiter. Wir aber müssen weiter bis nach Wisen, wo wir auf dem Sennhof tolle Quartiere bekommen. Herrliches Wetter und tolle Aussichten auf die Alpen, Eiger, Mönch und Jungfrrau grüssen. Wir kommen gut voran und es macht spass mit der tollen Gruppe unterwegs zu sein. Wir machen Mittag in Bärenwil und kommen zu einem wahren Festgelage nach Niederbipp auf den Galmishof bei Robi Dürst. Ab hier müssen wir dem Jura Südfuss entlang, weil oben noch zu viel Schnee liegt. Aber auch die Strecke ist toll, und die Diniosaurerspuren im Fels waren faszinierend. Wir kommen nach Grenchen, wo wir auf dem Kronwall Hof übernachten und essenmässig sehr gut versorgt werden. Am Montag dann der letzte Abschnitt an Biel vorbei, mit Aussicht auf den See, zum ende der Welt und hinunter nach Diesse. Ein herrlicher Ritt mit fantastischem Wetter, netter Gesellschaft und guten Pferden. Danke auch dem Pete Betschart von der Criollo-Ranch in Morschach, der uns drei sehr gute Pferde zur Verfügung gestellt hat. 
</p><p>
<img alt="img_0057_400" height="300" src="/images/uploads/img_0057_400.jpg" title="img_0057_400" width="400" /> 
</p><p>
 
</p><p>
ch wollte mich nochmal bedanken für die tollen 4 Tage. War echt super und hat total Spass gemacht mit dir auf dem Ritt, und natürlich auch mit den anderen allen! Noch dazu mit so einem guten Pferd, bzw. mit zwei so guten Pferden… Barbara K.<br />
 
</p><p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157616751216109/show/">Bilder entlang dem Jurahöhenweg </a>
</p>
<p>
Bilder von Reto M und Ester K. unter 2009 Osterritt Album auf Flickr 
</p>
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<p> </p>
      ]]></content>
    </entry>

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      <title>2009 März DWA Ergänzungskurs</title>
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      <id>tag:,2009:/3.104</id>
      <published>2009-03-16T12:44:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
                  </author>

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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
9 Wanderreiter treffen sich bei herrlichstem Wetter in San Jon, um alles über den Hufbeschlag und die Erste Hilfe am Mensch und Tier zu erfahren.<br />
Reto Casparis bringt uns alles bei, was wir übers den Hufbeschlag und Hufschutz wissen wollten, uns aber nie zu fragen getrauten. Auch die VET Regula Bucher<br />
beschreibt aus ihrer Erfahung als Wanderreiterin anschaulich, worauf man achten muss und sollte. Den Pferden zu liebe.
</p>
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157615372181586/show/">Bilder: </a>
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<img alt="img_0035k_400" height="298" src="/images/uploads/img_0035k_400.jpg" title="img_0035k_400" width="223" /><img alt="img_0017k_400" height="300" src="/images/uploads/img_0017k_400.jpg" title="img_0017k_400" width="400" />
</p>

<p> </p>
      ]]></content>
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      <title>2009 DWA Studium Generale</title>
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      <id>tag:,2009:/3.105</id>
      <published>2009-03-03T10:20:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
26.2.-1.3.09 Neun angehende und erfahrene Wanderreiter treffen sich in San Jon um gemeinsam alles Wissenswerte rund ums Wanderreiten aufzuarbeiten. Bei gutem Essen und abwechslungsreichem Unterricht in Theorie und Praxis haben die Teilnehmer viel Spass und kehren nach 3 Tagen zufrieden nach Hause. 
</p>
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157614743979450/show/">Bilder Studium Generale</a>   
</p>

<p> </p>
      ]]></content>
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      <title>2009 Februar Jura Ritt</title>
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      <published>2009-02-23T09:28:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
Freitag Nachmittag. Wir kommen an im La Closurette, einem tollen Hof, mit schönen Boxen und sehr netten Leuten. Wir drehen noch eine Runde, und entscheiden uns am Hof vorbei nochmals in die andere Richtung zu gehen. Plötzlich oben auf dem Kamm, hört der gepfadete Weg auf und wir stehen im m-tiefen Schnee. Wir entscheiden dem Kamm zu folgen, um dann wieder auf einen Weg zu stossen. Gesagt getan und 36 km später sind wir dann wieder auf dem Hof. Werner kommt dazu und wir geniessen ein herrliches Abendessen dort in der Küche. Am nächstenTag ist es etwas wolkiger, aber am Nachmittag macht der Himmel ab und zu mal auf. Wir essen in Montfaucon zu Mittag, die Pferde stehen in einer Box und knabbern genüsslich am Heu. Zurück beim Hof, lassen wir unsere Pferde nochmals laufen und sie geniessen die 10 km Gallopade genau so wie wir. Nächster Tag strahlender Sonnenschein aber es ist sehr kalt. Wir reiten zum Kutschenturnier und von dort durch einsame Täler wieder nach Montfaucon zum Mittagstisch. Ein herrlicher Tag in angenehmer Gesellschaft.
</p>
<p>
<a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157614149750796/show/">Flickr Bilder </a>
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      ]]></content>
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      <title>2008 November DWA Lehrforum Schweiz</title>
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      <published>2008-11-14T19:00:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
            <email>peter@gugten.de</email>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>
<img alt="img_0035_400_02" height="300" src="/images/uploads/img_0035_400_02.jpg" title="img_0035_400_02" width="400" />
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<p>
Studium Generale
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Diese Reiter beginnen ihren Traum wahr zu machen.  Im Morgengrauen durch nebelverhangene Täler ziehen, die Sonne geniessen und Berge erklimmen, Zusammen mit dem Pferd und Freunden, die Harmonie der Natur erleben. Damit dieser Traum in Erfüllung geht, trafen wir uns zum Studium Generale in der herrlichen Landschaft des Unterengadiens. Lernten Gleichgesinnte kennen und diskutieren die Tricks und Kniffe erfahrener Wanderreiter. Dazu Spass und Erfolgserlebnisse auf den genialen Freibergern von San Jon. Drei herrliche Tage.
Flickr.Show: <a href="http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157608614429153/show/">http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157608614429153/show/</a>
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      ]]></content>
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      <title>2008 November Eckhardsmühle</title>
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      <published>2008-11-07T20:15:46Z</published>
      <updated>2010-04-07T07:41:45Z</updated>
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            <name>Peter van der Gugten</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
      <p>Wir fahren mit dem Hänger nach Tengen und treffen uns dort. Pete musste leider wegen Schnee mal wieder absagen.Also sind wir zu zweit und reiten an den Hohenewen vorbei Richtung Hohenfels. Hegauer Land - Vulkanlandschaft. Pachlavan hat es fertig gebracht in drei Wochen drei Beschläge zu verlieren. Eine schützende Hand muss uns vor dem Problem in Rumänien bewahrt haben. Auf jeden Fall ist er mit Hufschuhen dabei. Wir schaffen es kaum Teer klopfen zu müssen und machen nur kurz Rast an einem Waldrand. Der Tag ist sehr schön, aber frisch. Wir geben die Zügel den beiden Pferden hin und lassen sie entscheiden, wann sie traben oder galopieren wollen. Zügig gehts voran und um 5 Uhr abends erreichen wir die Eckhardsmühle, wo Gerry und seine Frau schon auf uns warten. Gerry haben wir auf der DWA Konferenz<br /><br />
in Montabaur erst diese Woche kennen gelernt. Die beiden sind dabei eine Wanderreitstation aufzubauen. Tolles Gehöft und wunderschöne Lage. Die beiden stecken da viel Zeit und Liebe hinein. Ein Ritt dorthin ist wirklich lohnenswert. Wir geniessen den gemeinsamen Abend bei einem hervorragenden Wein. Am nächsten Morgen hüllt Nebel die Landschaft ein. Wir nehmen den Weg, den Gerry uns eingezeichnet und und kommen bald ins Krebstal, wo wir wie in einem verwunschenen Wald dem Bachlauf in einer tiefen Schlucht folgen. Nebelschwaden und leuchtendes Laub wechseln sich ab. Nach etwa 40 km, wir traben auf Schotterpiste, hat Pach mal wieder einen Schuh weniger. Also alles halt und zurück, Pat geht vorerst mal alleine, weil es ja nicht so weit sein kann. Nach 10 Minunten, in denen Flash nicht gerade die Ruhe in Pferd war, klingelt mein Telefon, sie hat den Schuh noch immer nicht. Ich habe mein Telefon noch nicht wirklich verräumt, als Flash im gestreckten Galop seinem Kumpanen nachdüst. Endlich nach 3-4 km sehen wir<br /><br />
die beiden, und ich reite noch ein Stück weiter zurück über den Wiesenweg auf dem wir gekommen sind. Aber es gibt hier nichts zu finden. Also wieder zurück und Flash lässt sich wiederum nicht lumpen. Pat hat inzwischen den Ersatzschuh montiert und wir traben den Weg wieder hoch. 50 m vor dem Punkt an dem wir umgedreht sind, liegt der Schuh abseits vom Weg im Gras. Die Pferde wissen inzwischen das es nicht mehr weit sein kann und legen ein flottes Trabtempo vor. Eine Stunde später sind wir wieder in Tengen und fahren nach Hause. Ein toller Ritt mit tollen Gastgebern.
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