Mentale Stärke
24/01/2011
Einer der wichtigsten Faktoren, neben Fitness für Pferd und Reiter ist die Mentale Stärke des Pferdes. Ein Pferd dass vor jedem Mauseloch scheut und nicht gelassen unterwegs sein kann, verbrennt soviel Energie, dass es nicht weit kommen wird. Deshalb muss der Wanderreiter selber mentale Stärke besitzen, um seinem Pferd die Sicherheit zu geben, die es braucht, seinem Reiter zu vertrauen. Mentale Stärke kann man üben. Kleine Schritte wagen, meistern und Sicherheit gewinnen. Sowohl für Ross wie auch für Reiter.
Jede Situation in der ich oder mein Pferd Angst haben, muss ich konfrontieren und mir und dem Pferd beweisen, dass man davor keine Angst zu haben braucht.
Als ich anfangs im Schwarzwald Flash die Strasse hochritt und die Vortrittsrechts-Tafel an der Strasse zum Wald, um 5 ° anders stand als am Vortag, kam ich nicht dran vorbei. Der bundt bemalte Jauchewagen war ein Monster. Die Silber-Langohresel im Tal waren Monster. Heute hat er zwar noch Angst unter einem Riesenrad durch zu gehen, oder wenn neben ihm ein Militärjet landet. Aber wegrennen, ist nicht mehr notwendig. Er hat gelernt, dass diese Dinge zwar Angst machen, aber nicht wirklich eine Gefahr sind.
Gefährlicher sind da noch immer am Wegrand sitzende Leute, denn die sollten nicht sitzen sondern gehen, aber sie sind nur gefährlich aus der Distanz. In der Nähe erkennt man sie als, was sie sind.
Uebrigens sind wir letztes Jahr in den Pyrenäen 5 m vor einem eingesperrten Bären gestanden, und unsere Pferde haben nciht mit der Wimper gezuckt.




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