KENTAUR
das Quereinsteiger Programm

3 Tage Eins sein mit dem Pferd. Freitag - Samstag - Sonntag
Das ist die ganz andere Reitlehre für erwachsene Einsteiger von Wanderrittführern DWA – freudvoll und erholsam.
Unsere Reitarena ohne Mauern und Zäune, das Wanderreiter-Paradies Randen.
1. Tag: Die drei Stufen der Reiterei
- Verständigung mit dem Pferd: Pferde holen und pflegen
- konsequenter Umgang mit „Ihrem Pferd“ Bodenarbeit
- den Bewegungsablauf des Pferdes beobachten
- im Sattel die Bewegung des Pferdes spüren
- Korrektes Satteln und zäumen
- den Sitz finden – leicht bergab und im Schritt
2. Tag: Die Vorbereitung zum Ausritt
- Versorgung der Pferde vor und nach dem Ritt
- am losen Zügel im Laubwald Labyrinth und auf dem Abenteuer Pfad
- im Schritt den Randen hinauf. Einkehr zum Mittagessen
- im Schritt sich der Bewegung anpassen und die Geschwindigkeit beeinflussen
3. Tag: Tagesritt mit Satteltaschen Picknick
- 70% Schritt
- 20 % ruhige Trab-Reprisen und
- 10 % langsame Galoppaden auf geeigneten Wegen naturbelassen und bergauf
Anschluss Termin: Abschluss Ritt 2-täger
- Planunung einer mehrtägigen Reise zu Pferd
- Schlafen beim Pferd auf der Weide
- Ballade zu Pferd in den Sonnenaufgang
Kentaur-Kurs vom 27.06. – 28.06.2009 bei Peter van der Gugten, Hohbrugg, Schleitheim
Ganz gespannt, was uns wohl alles erwartet, sind wir am Samstagmorgen Richtung Schaffhausen aufgebrochen. Nach einem kleinen Umweg sind wir dann in Schleitheim gelandet und herzlich von Pat, Nicole und Peter empfangen worden. Zuerst vermittelte uns Peter die spannende Theorie über die Kommunikation mit dem Pferd. Um die Sprache der Pferde zu verstehen, durften wir dies an den drei Arabern auf dem Sandplatz üben und integrieren. Die drei Pferde und die drei Pferdeflüsterer hatten eine riesen Geduld mit uns und haben uns auch unterstützt. Am Nachmittag übten wir auf dem Rücken der Pferde das, was wir am Morgen am Boden gemacht haben. Wir „spielten“ mit den Tieren fleissig und spürten immer mehr, dass wir ja selber den Schlüssel zum Erfolg sind. Das machte so riesigen Spass, dass wir am Ende des Tages richtig k.o. waren. Und das von so wenig Bodenarbeit mit Pferden. Für die physischen und psychische Regeneration wurde gut geschaut. Abends genossen wir den feinen Hirsch und Fisch vom Grill und liessen den Abend mit dem selbstgemachten Himbeerkuchen und Himbeerlikör von Pat ausklingen. Am Sonntag konnten wir nach einem reichhaltigen Frühstück, das am Samstag gelernte nochmals wiederholen. Diesmal ging es schon besser. Und wir wurden mit jeder Stunde mutiger und sicherer mit den Pferden. Nach dem Mittag durften wir die drei Araber bereit machen für einen Ausritt. Unser Wissen und Können wurde nun auf Probe gestellt. Während Pat und Peter die beiden Haflinger ritten, durften wir drei die Schimmel reiten. Wir waren sehr stolz und danken Pat und Peter für ihr Vertrauen. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir „Greens“ diese edle Tiere reiten durften. Der Ausritt führte uns durch Flur und Wiesen. Und unsere Augen konnten sich an der ungewohnten Natur richtig satt sehen. Zwischen drin konnten wir galoppieren und den flotten Schritt der Araber geniessen. Richtig zufrieden liefen wir im späten Nachmittag bei Peter wieder ein und konnten, nach der Pferdedusche, zum Abschluss ein kühles Bier geniessen. Um halb sechs abends fuhren wir wieder heim voller wundervoller und unvergesslicher Erinnerungen. Wir haben zwar (noch) keine Pferde, werden aber ganz sicher bei jedem unserer nächsten Ritte immer wieder üben und üben. Auch unser Traum vom eigenen Pferd wurde weiter gestärkt. Dank Peter, Pat und Nicole sind wir bereit, wenn unser Traum sich erfüllt, die Pferde zu verstehen.
Wir danken Pat, Nicole und Peter für das wunderschöne und unvergessliche Wochenende.
Die Innerschweizer Fraktion Kilian, Cornelia und Barbara



