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Willkommen beim Wanderreiten

Peter van der Gugten

Flash Ramses IV

Peter van der Gugten & Flash Ramses IV                                                            Issyk-Kul
heissen Dich auf dieser Webpage willkommen.
 
Ich freue mich, wenn ich Dir helfen kann, Deinen Traum zu verwirklichen.
Für Fragen und HInweise: .(JavaScript must be enabled to view this email address)

Gewinne das Vertrauen deines Pferdes
und dann lerne ihm zu vertrauen.

Dein Pferd ist fähiger als du denkst.
Seine Begrenzungen beginnen in Deinem Kopf.
 
Je mehr man weiss, desto weniger benötigt man.

Es sind nicht die km, sondern die kg die Dein Pferd belasten.
Long-Rider Distanzen werden nicht in Zeit, sondern in km gemessen.

 
Jetzt das PDF herunterladen: Mongolei 2011 Gesamtbericht

Portraits, Kasachen in der Mongolei: http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157627564971857/show/

Bilder Altai:http://www.flickr.com/photos/hohbruggch/sets/72157627754257050/show/

Flash beim selbständigen Abstieg in den Pyrenäen.
Der Moment in dem das Herz einen Takt schneller schlägt....
 

Wanderritte   übrige Bericht und Bilder 2011 unter Stories

 

Stories:

Angi, die Züchterin von Issyk-Kul hat mir den Bericht von ihrem Wanderritt in Graubünden zukommen lassen. Unter Stories findest Du ihre Geschichte.

Last but not Least, hat mir Pat ein Buch über Issyk-Kul geschenkt, dass hier als PDF auch zur Verfügung steht. Ihr könnt dort die Story vom geschnitzen Wanderreit Pferd nachlesen.
All die Bilder, die ihr im Bericht vermisst, werdet Ihr dort wieder finden.

 

Los Pirineos 2010 - jetzt das PDF herunterladen: Woche 1 & 2 - Woche 3 & 4
Alle Einträge findest du im Blog
.

 
Natürlich freuen wir uns auch über Deinen Kommentar und Deine Fragen. Und wenn Du Touren in herrlichen Bergregionen machen
möchtest, kann ich Dir http://www.sanjon.ch empfehlen. Diese Gegend Graubündens ist traumhaft und die Pferde von San Jon eine
Lebensversicherung.
 

 

 

2011 Mongolia - Altai

Ein Traum wird wahr. Reiten ohne Grenzen in einer fast endlosen Grossartigen Landschaft. Täler 5 km Breit und 200 km lang und 20 Jurten unterwegs. Kristallklare Seen, unzählige flache Bäche und ein paar reissende Ströme. Wir sind auf 2500 bis 3000 m uM. unterwegs und in der ferne Grüssen imposante Gletscher.

Pferde, Kamele, Yaks, Schafe und Kashmirziegen sowie einzelne kleinrassige Kühe kreuzen unsere Pfade durch Hochmoore und Steinwüsten die herrlich duften. Die Gastfreundschaft der Kasachen ist unglaublich. Ein sehr höflich und leises Volk.

Wir sind endlich nach 12 Tagen in Altai angekommen. Strom und Mobilfunk stehen ab 7:00 Uhr zur Verfügung. Wir können der Familie ein erstes Lebenszeichen senden. Die Reise war abenteuerlich und anstrengend. Das erste weil wir wie auf einem anderen Planeten unterwegs sind mit 30°C über Mittag und minus Graden in der Nacht. Stürmische Winde drücken die Seitenwände des Zelte so ein, dass der Platz drin echt eng wird.

Wir reiten durch endlos scheidende Wüsten und überqueren Gletscherbäche auf den abstrusesten Konstrukten, die hier Brücken genannt werden. Die Pässe die wir erklimmen sind einfache Pfade, auf denen du der Spur der Schafe folgst und wenn du die Spur verlierst, hat der Weg für dich ein Ende.

Anstrengend ist zum einen die Hitze  die dir den Gaumen zu Loeschpapier wandelt und zum anderen die Pferde, die unglaublich zäh und anspruchslos sind, aber auch nur mühsam zu was schnelleren als einem Jog zu motivieren sind. So schaffen wir im Schnitt so um die 30 km am Tag und sind abends geschafft, als wenn wir zu Hause 40 km gemacht hätten.

Wir sind gestern in Altai geblieben, haben unsere Ausrüstung repariert und auf unser Ersatzpaket mit Hufeisen und Lebensmittel gewartet. Heute sind wir bei den Adlerjägern um jedes unserer Pferde neu beschlagen zu lassen. Ab morgen sind wir unterwegs Richtung Bayan Olgii.
Das Abenteuer geht weiter. Wir erleben unseren Traum.


2011 Mongolia

Wir fliegen pünktlich ab und geniessen ein russisches Stroganov auf dem ruhigen Flug nach Moskau. Dort haben wir 1h50 um zum anderen Flieger nach IN zu gelangen, aber dank dem Fakt dass wir nochmal durch den Scanner müssen, schaffen wir die km bis zum Gate gerade so rechtzeitig, um zu Borden. Wir versuchen zu schlafen, da wir 6h verlieren bis Ulaanbaatar. Pünktlich landen wir am ChingisKhan Airport und warten erstmal auf dem Tarmac da unser Gate noch von einem Flieger aus Berlin belegt ist. 30min später docken wir doch noch an und nach Zoll und Gepäck treffen wir Aynabek bei einer Tasse Kaffee. Beim check-in nach Bayan Olgii BO gibt etwas Gedränge Mit einer grossen italienischen Reisegruppe. Wir lehnen für Übergewicht und werden unser Gepäck los. Am Gate erfahren wir dann, dass der Flug wegen schlechtem Wetter verschoben wird. Abflugzeit unbekannt. Wir sind in der anderen Kultur angekommen. Wir mögen die Uhren haben, die hier haben die Zeit.


2011 Mongolei

2011: Mongolei Altai Ritt

Dieses Jahr gehts in die Mongolei. Die Vorbereitungen sind am Laufen und wir haben die Flüge gebucht. Wir haben eine Kontaktadresse in Australien und eine in Bayan Olgii, dem Startort unserer diesejährigen Tour. Aynabek ist eine Freund meines australischen Bekannten Neale Iron, der letztes Jahr während 2,5 Monaten quer durch die Mongolei geritten ist. Neale hat uns mit seinen Tips und Informationen unschätzbare Hilfestellung gegeben, ausserdem konnten wir von ihm noch einiges an Ausrüstung erhalten. Aynabek von BEK-Travel hat sich herrausragend um uns gekümmert und alle unsere Fragen und Informations-Bedürfnisse gestillt. Wir haben 2 Sättel, die wir in die Mongolei mitnehmen und einen Sattel von Neale, den wir dort abholen werden. Die anderen Sättel werden uns von Aynabek gestelt. Es werden mongolische Sättel sein, die mir etwas sehr unbequem vorkommen, aber wir werden sehen. Es ist echt ein Abenteuer uns auf die mehr als 2000-jährige Erfahung von Profi-Wanderreitern ein zu lassen, und uns einfach dieser anderen Kultur zu öffnen. Ende Januar werden die Altai-Reiter sich treffen und sich erstmal kennen lernen, denn wenn auch die Pferde eine Herausforderung sein werden, die kann man tauschen, unser 4 Frauen und 1 Mann-Team muss funktionieren und harmonieren, so dass es über die 4 Wochen Spass macht, auch wenn es entbehrungsreich und anstrengend sein wird. Schliesslich ist es Urlaub.

Ich habe 3 Zelte für 6 Leute zur Verfügung, Marke Eigenbau mit je 700 gr. Gewicht, Satteltaschen, Horntaschen und Bananen wurden gefertigt und die Ausrüstungsliste zusammen gestellt. Verpflegung wurde ermittelt und ausgegoogelt und diverse Kleinteile (Telefon mit Bildern und Videos, Schraubanker zum Anbinden der Pferde, Brenner und Töpfe, Wörderbücher) und nicht zu letzt Landkarten organisiert. Die Karten sind ein grösseres Projekt, da ich versuche die russischen Topokarten auf mein neues Garmin GPSmap 62 zu bekommen. Zur Zeit werden sie kalibriert und zur Routenplanung vorbereitet. Fortsetzung folgt.

25.3.2011

Einiges hat sich getan. Wir weden doch nur zu Dritt, bzw. zu viert sein. Also weniger Gepäck, weniger Ausrüstung, weniger Verpflegung. Aber noch immer mit einem Guide. Mal sehen wie das wird. Zwei Gründe sprechen für ihn. Erstens die Sprache und zweitens die Eisen der Pferde. Nachdem ich gesehen habe, wie die Mongolenpferde beschlagen werden, habe ich entschieden, dass ich mir das nicht antun werde. Also muss jemand dabei sein, der das dann auch kann.  Weitere spannende Teile. Der Flugplan der seit Anfang März im Netz steht ist nicht korrekt. Er wird nochmals geändert. Also abwarten und Tee trinken, bis wir wissen, wann wir wirklich in Bayan Olgii ankommen werden. Aber Aynabek ist vor Ort in Ulan Bator und kümmert sich um alles.

Eureka... wir haben 100 Kacheln mit 1025x1025 Pics auf dem Garmin GPS62S und decken damit die ganze Route ab. Es sind russische Generalstabskarten im Massstab 1:200 und 1:100, die wir eingescannt und mit Hilfe von Custom Maps auf das Gerät gezogen haben. Aber all dies wäre nicht möglich gewesen, ohne Thomas, einem Bekannten aus Stuttgart, der sich mit solchen Dingen bestens auskennt. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Fortsetzung folgt.

11.7.2011

Noch knapp ein Monat und dann gehts los. Die Pakete sind beide drüben angekommen und die letzten Vorbereitungen sind am laufen. Wir sind gespannt, zu erleben und zu erfahren, wie es wirklich ist, in diesem Land der unendlichen Weiten und ungezählten Pferde. Es ist eine andere Kultur, mit anderen Dimension, was Raum und Zeit betrifft. Die Karten vom Altai sind ausgedruckt und es geht nur noch darum, die eigenen Koffer zu packen (bei mir es sich eher, um das Packen der Packtaschen fürs Handpferd handeln), da ich diese als meinen Reisekoffer zweckentfremden werde, da wir zwar mit 20 kg nach Moskau und Ulan Bator aber nur mit 15 kg nach Bayan Olgii fliegen dürfen. Aynabek wird uns am Flughafen in Bayan Olgii abholen und uns zu unseren Pferden bringen. Diese kommen aus der Gegend um Altai, (wir reiten später dort vorbei) und statt der versprochenen 10 bringt er jetzt doch nur 4 Pferde rauf. Aber wir können diese Tauschen, wenn wir damit ein Problem haben sollten. Es sind 140 km, die die Pferde in 2 Tagen machen, bevor wir sie satteln und auf den grossen Treck gehen. Das ist offensichtlich für ihn kein Problem. Ein anderes Problem ist der Guide. Offensichtlich hat er bisher noch niemanden gefunden. Mal schauen, wer dann schlussendlich mitreiten wird. Wir werden die erste Nacht in seinem Guesthouse verbringen und am nächsten Tag gehts dann hoffentlich los.

In der Zeit, wo wir weg sind, wird sich Silvia um Flash kümmern und hoffentlich auch mal den Issyk-Kul mit raus nehmen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass Kathi jetzt Hilfe haben wird, und nicht die ganze Arbeit an ihr hängt.

1.8.2011

Dienstag nachste Woche am 8.8. geht es los. Wir fliegen über Moskau nach Ulan Bator und von dort weiter nach Bayan Olgii. Wir werden etwa 18 h unterwegs sein und dabei 6 h verlieren. So dass wir zur Mittagszeit in Bayan Olgi sein werden.
Dort werden wir vom Guide und dem Fahrer abgeholt und zum Büro der Grenzwache gebracht, wo wir unsere Papiere für die Nationalparks, die wir durchreiten erhalten werden. Von dort gehts weiter zum Guesthouse von Aynabek, wo unsere Ausrüstung auf uns wartet. Unsere Sättel und unsere Verpflegung werden wir dort entgegen nehmen und kontrollieren bzw. auf Vordermann bringen, einkaufen gehen und dann nach dem gemeinsamen Abendessen im Guesthouse übernachten. Aynabek von back-to-bek-tralvel.mn hat uns bisher Informationstechnisch bestens bedient und jetzt auch einen Guide für uns gefunden. Es ist ein junger Mann aus Altai, der dort mit Pferden aufgewachsen ist und die Gegend gut kennt. Er soll auch Englisch sprechen... wir werden sehen, wie gut. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf ihn und auf die Pferde, die Aynabek für uns besorgt hat. Die Pferde sind ein weiteres Thema, diese werden nämlich jetzt doch nicht nach Bayan Olgii gebracht sondern werden in einem Tal südwestlich von Olgii an einem Fluss bei Zoost Ereg grasen. Dies hat den Nachteil, dass wir die gesamte Ausrüstung auf den Bus verladen und am nächsten Morgen dorthin transportieren müssen und wir erst dort feststellen werden, was alles fehlt oder abgeändert werden muss. Aber Aynabek hat eh nicht verstanden, was das ganze Theater, um die Sättel und die Rücken der Pferde soll.. er meinte, dass ist doch ganz einfach, die Sättel kommen aufs Pferd, du steigst auf und dann gehts los..... Andere Länder andere Sitten. Wir werden uns einfach in diese Kultur eintauchen lassen und sehen, was dabei raus kommt.